Transformation des Globalen

Kein Winkel der Erde, in den der Mensch nicht eingegriffen, seine Spuren nicht hinterlassen hat. Die Auswirkungen der Urbanisierung, die Ausbeutung fossiler Brennstoffe, wachsende Mobilität, Migration und die Verschmutzung von Luft, Boden und Wasser – all das hat das Gesicht der Erde verändert. In der aktuellen Ausstellung der Münchner Pinakothek der Moderne „Draußen / Out There – Landschaftsarchitektur auf globalem Terrain“ widmet sich das Architekturmuseum der TU München erstmals diesem Forschungsfeld.

Landschaftsarchitektur auf globalem Terrain

Die Schönheit der Landschaft, die erst durch den Menschen zu dem wird, was sie ist, steht nicht im Fokus der Schau. Auch nicht die Harmonie zwischen Stadt und Land, die durch die radikale Transformation der Erde zu einer neuen Form der Urbanität  verschmelzen. Die Ausstellung präsentiert vielmehr anhand von zehn Fallbeispielen, wie Stadt und Umland zusammenwirken, sich Abhängigkeiten entwickeln und unter welchen globalen und vor allem auch lokalen Bedingungen Landschaftsarchitekten gestalten.

Eine Schau in Wort, Bild und Modell

Fünf akademische Teams analysieren anschaulich in Wort, Bild und Modell hoch komplexe Situationen und berichten über Forschungsprojekte in Casablanca (Marokko), Kigali (Ruanda), Cañada Real Galiana (Spanien), Onaville (Haiti), Bali und Jakarta (Indonesien) Changde (China), Lima (Peru), Medellin (Kolumbien) und São Paulo (Brasilien). Trotz des wissenschaftlichen Anspruchs der Schau, vermittelt sie dem Besucher die Themen auf  didaktische, fast spielerische Art und Weise und zeigt eindringlich die wachsende Bedeutung der Landschaftsarchitektur in der urbanisierten Welt.

Draußen / Out There – Landschaftsarchitektur auf globalem Terrain
Anstellungsdauer: 27.04. bis 20.08.2017
Pinakothek der Moderne, München

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