Die Sagrada Familia dominiert schon jetzt die Skyline von Barcelona. Bild: Pixabay
Die Sagrada Familia dominiert schon jetzt die Skyline von Barcelona. Foto: Michal Jarmoluk via Pixabay

Anlässlich des 100. Todestages von Antoni Gaudí sollte Barcelonas berühmteste Sehenswürdigkeit, die Sagrada Familia, bis 2026 (endlich!) fertiggestellt werden. Doch dazu wird es nicht kommen. Warum, das lesen Sie hier.

Die Sagrada Familia: Die letzte Kathedrale der Welt

Die Sagrada Familia ist ein weltberühmtes Bauwerk und die letzte Kathedrale der Welt, die noch im Bau befindlich ist. Ihr Architekt, der Spanier Antoni Gaudí (1852-1926), sah nur einen kleinen Teil seines Meisterwerks verwirklicht. Ihm war bewusst, dass der Bau der Sagrada Familia viele Jahrzehnte dauern würde. Eigentlich war das Jahr 2026, der 100. Todestag des Architekten, für die Fertigstellung vorgesehen. Doch nun verzögert sich das Datum weiter.

Die Kathedrale gehört zur Epoche des Katalanischen Jugendstils, lässt sich aber aufgrund ihrer Besonderheit nicht direkt dieser Epoche zuordnen. Das gilt auch für die imposanten, fantasievollen anderen Bauwerke von Gaudí, die Barcelona schmücken. Neben der Sagrada Familia gehören auch die Häuser Casa Vicens und Casa Battló sowie der Park Güell und La Pedrera zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Der Bau der imposanten Sagrada Familia begann am 19. März 1882 unter dem Architekten Francisco de Paula del Villar. Nur ein Jahr später trat er zurück und Antoni Gaudí übernahm das Projekt. Er änderte die Entwürfe zum Teil drastisch, behielt aber einige der ursprünglichen gotischen Elemente bei. Bis zu seinem Lebensende arbeitete er an dem Projekt und lebte zuletzt sogar in der Kathedrale.

Die Sagrada Familia öffnete am 7. November 2010 ihre Türen. An diesem Tag wurde sie vom damaligen Papst Benedikt XVI vor 6 500 Personen geweiht. Mit etwa 4,5 Millionen Besucher*innen pro Jahr gehört die Kathedrale zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Europas. Mehr Informationen für einen Besuch gibt es auf der Homepage der Kathedrale.

Ansicht der Sagrada Familia, umgeben von Kränen. Foto: Eszter Miller via Pixabay
Ansicht der Sagrada Familia, umgeben von Kränen. Foto: Eszter Miller via Pixabay

Ein neues Datum für die Sagrada Familia

Nach 144 Jahren Bau sollte die Kathedrale im Jahr 2026 zu Ehren von Gaudí geöffnet werden. Allerdings hat die Corona-Pandemie diesem Plan einen Strich durch die Rechnung gemacht. Im Jahr 2020 mussten die Bauarbeiten für mehrere Monate ruhen. Die strengen Lockdowns in Spanien verzögerten die Pläne. Dennoch gelang es, den Turm der Jungfrau Maria mit seinem markanten, nachts leuchtenden zwölfeckigen Stern im Dezember 2021 zu eröffnen.

Wenn die Sagrada Familia fertig ist, wird sie aus 18 Türmen bestehen. Der höchste davon, benannt nach Jesus Christus, wird sich 172,4 Meter in die Luft erstrecken. Damit wird die Sagrada Familia die höchste Kirche der Welt sein. Aktuell hält das Ulmer Münster diesen Rekord mit einem höchsten Punkt von 161,5 Metern.

Von den 18 Türmen der Sagrada Familia sind derzeit erst acht fertiggestellt. Die Hauptfassade fehlt ebenfalls noch. Ein neues Datum für die Fertigstellung der Sagrada Familia steht noch nicht fest.

Ein Turm nach dem anderen

Da sich die Sagrada Familia ausschließlich durch die Eintrittspreise und Spenden der Besucher*innen finanziert, gab es mit der Corona-bedingten Schließung 2020 keine Finanzen mehr. Im Vergleich zum Jahr 2019 verlor die Sagrada Familia im Jahr 2021 über 81 Millionen Euro. Es handelt sich um das längste Bauprojekt der Welt.

Der neue Turm der Jungfrau Maria stellte ein wichtiges Symbol für den Bauprozess dar. Seit 44 Jahren war kein Turm fertiggestellt wurden. Nun thront der zweithöchste Turm des Komplexes über der Stadt. Als Nächstes sollen die Türme der Evangelisten Lukas und Markus fertiggestellt werden. Seit Juni 2021 ist der Weiterbau möglich, wenngleich auch recht langsam. 2030 wurde als Datum für die Fertigstellung bereits ausgeschlossen. Erst 2024 wird der Bauprozess voraussichtlich wieder volle Fahrt aufnehmen können.

Jeden Monat wächst der zentrale Turm, Jesus Christus, ein kleines Stückchen weiter in die Höhe. Sobald er fertig ist, wird er ein Kreuz mit vier glockenförmigen Armen haben. Ganz im Stil von Gaudí wird es mit Keramik und Glas verziert sein. Das Kreuz soll 13,5 Meter breit sein und nachts beleuchtet werden.

Von den 18 Türmen der Sagrada Familia sind erst acht fertig. Foto: Bernard Gagnon, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Von den 18 Türmen der Sagrada Familia sind erst acht fertig. Foto: Bernard Gagnon, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Konflikte mit der Nachbarschaft

Ein Spaziergang in der Nähe der Sagrada Familia zeigt, dass der Bauprozess auch ganz abgesehen von den Corona-Folgen in Schwierigkeiten steckt: Poster und Bettlaken mit wütenden Nachrichten in Katalanisch hängen aus vielen Fenstern der näheren Umgebung. Es geht hier um Anwohner*innen der Mallorca-Straße, die direkt gegenüber der im Bau befindlichen Glorienfassade wohnen. Diese Fassade ist auch als Fassade der Herrlichkeit bekannt. Sie ist der Auferstehung und Himmelfahrt von Jesus Christus gewidmet.

Um die Fassade und den künftig dort befindlichen Haupteingang erreichen zu können, sollen Treppen gebaut werden. Dafür ist es jedoch nötig, mehrere Gebäude der Mallorca-Straße zu demolieren. Tausende Anwohner*innen würden so ihr Zuhause verlieren.

Darüber hinaus hat die Stadt Barcelona den Bereich, auf dem aktuell die Fassade errichtet wird, als Grünfläche designiert. Entsprechend sollen hier Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen Priorität haben. Die aktuellen Pläne sehen dies jedoch nicht vor.

Kurz vor der Beginn der Corona-Pandemie begannen Gespräche zwischen dem Vorstand der Sagrada Familia, dem Gemeinderat und den betroffenen Nachbar*innen. Diese Gespräche wurden jedoch vorerst pausiert. Unklar ist auch noch, ob und wie die Sagrada Familia alle Vorschriften der Baugenehmigung, die sie erst 2019 erhielt, einhalten kann. Fest steht: Die letzte Kathedrale der Welt wird noch eine ganze Weile lang im Bau sein.

Auch interessant: Teil des ambitionierten Stadtentwicklungsprojektes der katalanischen Hauptstadt Barcelona sind die sogenannten Superblocks.

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Nidda Ufer: Wettbewerb entschieden

Der Siegervorschlag von Gerko Schröder sieht vor, die Nidda wieder zu den Bürger*innen der Stadt zu bringen. Bildquelle: Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg
Der Siegervorschlag von Gerko Schröder sieht vor, das Nidda Ufer wieder zu den Bürger*innen der Stadt zu bringen. Bildquelle: Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg

Der Wettbewerbssieger für die Neugestaltung des Nidda Ufers in der gleichnamigen hessischen Stadt ist entschieden: Der Entwurf von Gerko Schröder von Treibhaus Landschaftsarchitektur aus Hamburg hat gewonnen. Wie die Nidda wieder zu einem identitätsstiftenden, sichtbaren und zugänglichen Element im Stadtbild werden soll, lesen Sie hier.

Ein sichtbarer, erlebbarer Fluss

Fünf Büros haben am freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb der Stadt Nidda teilgenommen und Vorschlage zur Integration der Gewässerflächen sowie zur Stärkung und Aufwertung des Naherholungsbereichs am Fluss gemacht. Am 27. Juni 2023 fand die Preisverleihung statt, bei der Gerko Schröder, Inhaber von Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg, den ersten Preis für seinen Entwurf erhielt. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen nun als Grundlage für die weiteren Planungsschritte dienen.

Das Ziel der Stadt Nidda besteht darin, den gleichnamigen Fluss in der Stadt wieder erlebbar zu machen, und zwar am besten schon zur Landesgartenschau. Diese ist für das Jahr 2027 in Oberhessen geplant. Aufgrund begrenzter Haushaltsmittel ist dafür ein abschnittsweises Vorgehen nötig.

Der Siegerentwurf wurde vom Preisgericht für seine gestalterische Umsetzung gelobt, zu der unter anderem eine Landschaftsbrücke mit Pergola, Sitzstufen am Wasser, eine Kneipp-Anlage, ein Café und ein Spielplatz gehören. Dadurch wird die Nidda wieder sichtbar und erlebbar. Club L94 Landschaftsarchitekten GmbH aus Köln und bierbaum aichele Landschaftsarchitekten Part.GmbB aus Mainz erhielten jeweils einen zweiten Preis. Insgesamt betrug das Preisgeld 45 000 Euro.

Visualisierung der Neugestaltung am Nidda-Ufer. Bildquelle: Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg
Visualisierung der Neugestaltung am Nidda-Ufer. Bildquelle: Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg

„Nidda an die Nidda“

Im Jahr 2019 erstellte die Stadt Nidda ein neues städtebauliches Entwicklungskonzept mit dem Leitbild „Nidda – Stadt am Fluß, Erschließung der Potenziale“. Darin geht es darum, die Stadt in baulicher, energetischer, funktionaler und gestalterischer Hinsicht an heutige und zukünftige Anforderungen anzupassen. Eine Aufwertung und Neugestaltung der Freiräume soll die Attraktivität der Region steigern und das Gewässer in das städtische Leben integrieren. Das Wettbewerbsgebiet umfasste daher etwa 2,8 Hektar, wobei es im städtebaulichen Teil insbesondere um mögliche Raumkanten ging.

Derzeit ist der Fluss, der die Stadt eigentlich prägt, durch Mauern und private Flächen sowie nicht zugängliche Uferbereiche geprägt. Nach dem Wettbewerb soll die Nidda künftig zwischen der Krötenburgstraße bis zur Höhe der Berufsschule anders aussehen. Unter dem Titel „Nidda an die Nidda“ schlägt Gerko Schröder vor, die Bürger*innen der Stadt ans Wasser zu holen. Dabei teilte er die Bereiche entlang des Flusses in die Abschnitte Park, urbaner Bereich und Landschaft ein.

Sitzstufen am Ufer sollen die Nidda wieder erlebbar machen. Bildquelle: Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg
Sitzstufen am Ufer sollen die Nidda wieder erlebbar machen. Bildquelle: Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg

Abwechslungsreiches Gegenüber der Nidda Ufer

Der Kernbereich vor der historischen Brücke am Eingang zur Altstadt ist heute vorwiegend ein Parkplatz. Sein Potenzial ist im Entwurf von Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg realisiert, etwa mit Sitzstufen am Wasser, einer Landschaftsbrücke mit Pergola und einem Spielplatz. Ein Fitnessbereich für Erwachsene, eine Kneipp-Anlage und ein Café sowie eine neue Mühlterrasse mit Mühlenpanorama sollen den Park attraktiver machen. Dafür ist es nötig, weniger erhaltenswerte Gebäude abzureißen und eine neue städtebauliche Ordnung zu schaffen.

In Niddas Zentrum soll so ein lebendiger, öffentlicher Ort entstehen, der es möglich macht, den Flussbereich am Nidda Ufer in seiner ganzen Vielfalt zu erleben. Auch eine ökologische Aufwertung ist geplant. Zugleich soll Parkraum zurückgebaut werden, um das Verhältnis zwischen Autos und Fußgänger*innen neu zu ordnen. Laut Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg soll die Neugestaltung des Flussufers zudem die deutsche Fachwerk- und die deutsche Alleenstraße mit der hessischen Apfelweinroute verknüpfen. Ebenso soll das abwechslungsreiche Gegenüber der beiden Flussufer durch attraktive Aufenthaltsräume erlebbar gemacht werden.

Apropos: Derzeit findet in Fulda die hessische Landesgartenschau 2023 statt.

Der Xiaoxita Forest Park in Yichang, China, verbindet nachhaltige Landschaftsarchitektur mit konsequentem Naturschutz: Alle bestehenden Bäume wurden erhalten und behutsam in die neue Parkgestaltung integriert. Foto: HID via v2com
Der Xiaoxita Forest Park in Yichang, China, verbindet nachhaltige Landschaftsarchitektur mit konsequentem Naturschutz: Alle bestehenden Bäume wurden erhalten und behutsam in die neue Parkgestaltung integriert. Foto: HID via v2com

Mit dem Xiaoxita Forest Park ist in der chinesischen Millionenstadt Yichang ein herausragendes Beispiel für zukunftsweisende Landschaftsarchitektur entstanden. Das vom Planungsbüro HID Landscape Architecture entwickelte Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sich ein bestehender Stadtwald durch behutsame Eingriffe ökologisch aufwerten und zugleich als hochwertiger öffentlicher Freiraum neu erschließen lässt. Statt einer umfassenden Neugestaltung stand der respektvolle Umgang mit der vorhandenen Natur im Mittelpunkt – ein Ansatz, der international zunehmend als Vorbild für resiliente Stadtlandschaften gilt.

Stadtwald wird zum nachhaltigen Erholungsraum

Der rund 89 Hektar große Xiaoxita Forest Park liegt im Zentrum des Stadtteils Yiling in Yichang, entlang des Huangbai-Flusses. Über Jahre hinweg litt das Waldgebiet unter unübersichtlichen Wegen, veralteter Infrastruktur und einer zunehmenden Zerschneidung der Landschaft. Ziel der Neugestaltung war es daher, den Wald als wichtige ökologische Grünfläche zu erhalten und gleichzeitig seine Aufenthaltsqualität deutlich zu steigern.

Das Planungsteam folgte dabei konsequent der Leitidee Touching the Earth Lightly“ – die Landschaft sollte möglichst schonend weiterentwickelt werden, ohne ihre natürlichen Strukturen zu beeinträchtigen.

100 Prozent Baumerhalt als Planungsgrundsatz

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist der vollständige Erhalt des vorhandenen Baumbestands. Sämtliche heimischen Bäume blieben während der Bauarbeiten erhalten. Neue Wege und Aufenthaltsbereiche wurden ausschließlich in bereits vorhandene Lichtungen integriert, wodurch umfangreiche Erdarbeiten vermieden werden konnten.

Auch bei den verwendeten Materialien setzte das Büro konsequent auf Nachhaltigkeit. Wasserdurchlässige Beläge aus regional gewonnenem Naturstein sowie begrünte Pflasterflächen ermöglichen die natürliche Versickerung von Regenwasser und unterstützen den lokalen Wasserkreislauf.

Renaturierung statt versiegelter Flächen

Ein wesentlicher Bestandteil der Umgestaltung war die ökologische Wiederherstellung zuvor technisch geprägter Bereiche. In enger Abstimmung mit den beteiligten Akteuren wurden ein stillgelegtes Pumpenhaus sowie kaum genutzte Parkplatzflächen zurückgebaut.

Dadurch konnten mehr als 1.200 Quadratmeter versiegelte Fläche wieder in durchlässige Grünflächen umgewandelt werden. Gleichzeitig entstand ein neuer Lebensraumkorridor für Tiere, während sich die Sichtbeziehungen zwischen Stadt und Wald deutlich verbesserten.

Architektur schont Wurzeln und Lebensräume

Auch die neu geschaffenen Bauwerke folgen dem Prinzip minimaler Eingriffe. Besonders markant ist die Mid-Hill Rest Stop, eine erhöhte Aussichtsplattform, die auf schlanken Punktfundamenten ruht. Dadurch werden Bodenverdichtungen vermieden und die empfindlichen Wurzelbereiche der Bäume dauerhaft geschützt.

Von der Plattform eröffnet sich den Besucherinnen und Besuchern ein weiter Blick über die bewaldete Tallandschaft. Selbst die Beleuchtung übernimmt mehrere Funktionen: Die Leuchten wurden zugleich als Nisthilfen für heimische Vogelarten gestaltet und fördern so die Artenvielfalt im Park.

Regionale Natursteine prägen darüber hinaus Wege, Sitzmauern und weitere Gestaltungselemente und stärken die Identität des Ortes.

Ein Park für Natur, Bildung und Gemeinschaft

Heute präsentiert sich der Xiaoxita Forest Park als vielschichtiger Landschaftsraum mit Uferpromenaden, Waldlichtungen und erhöhten Aussichtspunkten. Über 95 Prozent der Vegetation bestehen aus heimischen Pflanzenarten, wodurch die ökologische Qualität des Stadtwaldes langfristig gesichert wird.

Mit mehr als 2.000 Besucherinnen und Besuchern pro Tag erfüllt der Park zugleich wichtige soziale Funktionen. Spaziergänge, Freizeitaktivitäten und Naturerlebnisse finden hier ebenso Platz wie Umweltbildung. Informationstafeln wurden dezent in Natursteinmauern integriert und vermitteln Wissen über Flora, Fauna und ökologische Zusammenhänge, ohne das Landschaftsbild zu beeinträchtigen.

Modellprojekt für resiliente Stadtlandschaften

Der Xiaoxita Forest Park verdeutlicht, dass hochwertige Landschaftsarchitektur nicht zwangsläufig durch spektakuläre Neubauten entsteht. Vielmehr zeigt das Projekt, wie sich vorhandene Naturräume durch sensible Planung, minimale Eingriffe und konsequenten Ressourcenschutz nachhaltig weiterentwickeln lassen.

Mit seinem ganzheitlichen Ansatz verbindet der Park Biodiversität, Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität auf beispielhafte Weise. Damit liefert HID Landscape Architecture ein überzeugendes Modell für die Zukunft urbaner Grünräume – eine Landschaft, in der menschliche Nutzung und ökologische Prozesse nicht im Widerspruch stehen, sondern sich gegenseitig stärken.