Die Tempo-30-Zone in Deutschland

Tempo-30-Zone in Berlin, Foto: Wolfraum Däumel
Tempo-30-Zone am Maybachufer in Berlin. Foto: Wolfraum Däumel via https://www.suwolf.de, Copyright: CC BY-SA 3.0 DE

Die Tempo-30-Zone innerorts könnte Realität werden. Welche Straßen betrifft es? Wie können Sie selbst Straßen vorschlagen? Welche Vor- und Nachteile hat die Tempo-30-Zone? Was ist „für immer <30“? Alles was Sie dazu wissen müssen.

Sieben Städte wollen Tempo-30-Zonen in der ganzen Stadt

Seit 2021 werben sieben deutsche Städte für die Tempo-30-Zone in der ganzen Stadt. Aachen, Augsburg, Freiburg im Breisgau, Hannover, Leipzig, Münster und Ulm möchten im Rahmen eines Pilotprojektes großflächig das Tempo reduzieren. Nur auf wenigen Hauptverkehrsstraßen sollen dann noch Geschwindigkeiten von 50 km/h erlaubt sein. Die Städte möchten mit dieser Initiative eine Gesetzesänderung erwirken. Die Initiative wird von Agora Verkehrswende und vom Deutschen Städtetag unterstützt.

„Wir möchten nach den Bundestagswahlen kurzfristig eine Regelung schaffen, die es den Kommunen ermöglicht, im gesamten innerörtlichen Straßennetz flexibel und sachorientiert über ein für die jeweilige Situation angemessenes und stadtverträgliches Geschwindigkeitsniveau zu entscheiden.“ Schon im Juli 2021 erklärte die Initiative ihre Absicht, eine Änderung der Straßenverkehrsordnung zu erwirken. Damit könnten Städte künftig selbstbestimmt und großflächig Tempo 30 vorgeben.

Dabei betonen die sieben Pionierstädte, dass es sich nicht um eine Initiative gegen Autofahrer*innen handele. Vielmehr sollen die erweiterten Tempo-30-Zonen den Bewohner*innen der jeweiligen Kommunen zugutekommen. „Die Leistungsfähigkeit für den Verkehr wird durch Tempo 30 nicht eingeschränkt, die Aufenthaltsqualität dagegen spürbar erhöht“, so eine Erklärung der Städte.

Foto: Felix Müller via Pixabay
Foto: Felix Müller via Pixabay

Die Vorteile an Tempo-30-Zonen

Schon lange gibt es in deutschen Innenstädten sowie in der Nähe von Schulen und Kindergärten Tempo-30-Zonen. Diese sollen die Straßen für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sicherer machen. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jährlich 1,3 Millionen Menschen weltweit im Straßenverkehr. Durch ein verringertes Tempo lässt sich diese Zahl deutlich reduzieren. Und auch Autofahrer*innen sind bei Tempo 30 sicherer unterwegs.

Zudem bieten die Zonen mit geringerem Tempo den Vorteil, dass sich Verkehrslärm und Luftbelastung reduzieren lassen. In Städten wie Frankfurt am Main wurden bereits Fahrverbote diskutiert, um hohe Stickstoffbelastungen zu reduzieren. Bereits bei Tempo 30 lassen sich die Emissionen deutlich reduzieren.

Im Ausland ist man bereits einige Schritte weiter: Seit Ende September 2021 gilt für einen Großteil der Pariser Straßen das Tempolimit 30. 59 Prozent der Pariser*innen unterstützen diese Geschwindigkeitsbegrenzung. In Spanien sind sogar rund 80 Prozent aller städtischen Gebiete Tempo-30-Zonen. Hier hängt die Höchstgeschwindigkeit von der Anzahl der Fahrspuren ab. Bei einspurigen Straßen ohne Markierung in der Mitte ist sogar nur Tempo 20 erlaubt.

 

Die Idee hinter Tempo 30

Tempo-30-Zonen werden von vielen Organisationen, aber auch von Anwohner*innen und Umweltschützer*innen unterstützt. In Deutschland ist es derzeit nach wie vor nötig, eine Abweichung vom üblichen Tempo 50 in der Stadt zu begründen. Daher ist es meist nur in Wohngebieten sowie zum Kinder- und Lärmschutz möglich, das Tempo zu reduzieren. Viele Tempo-30-Zonen sind kurz oder gelten nur zu bestimmten Zeiten.

Laut der Deutschen Umwelthilfe ist dies nicht ausreichend, um die positiven Effekte dieser Zonen auf den Verkehrsfluss, das Mobilitätsverhalten, die Umweltlasten und die Unfallzahlen zu entfalten. Daher fordert die Organisation bundesweit Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften.

Die Umwelthilfe verweist auf die positiven Zahlen aus anderen europäischen Städten, wo seit Einführung von Tempo-30-Zonen bis zu 70 Prozent weniger Unfälle pro Jahr verzeichnet werden. Auch die Weltgesundheitsorganisation spricht sich für Tempo 30 in allen Städten und Dörfern der Welt aus, um Menschenleben zu schützen.

Mit der Initiative „Für immer unter 30“ bietet die Deutsche Umwelthilfe Materialien und Unterstützung für Kommunen, die Tempo-30-Zonen einführen möchten. Bereits 140 Kommunen haben sich in Deutschland zu einem Bündnis zusammengeschlossen. Gemeinsam fordern sie von Bundesverkehrsminister Wissing mehr Gestaltungsspielraum. So ließe sich das Tempo 30 auf Hauptstraßen von Kommunen anordnen. Bisher hat es jedoch noch keine Änderungen der Straßenverkehrsordnung zu Tempo-30-Zonen gegeben.

Tempo-30-Zonen bieten mehr Sicherheit für Kind. Foto: Katharina N. via Pixabay
Tempo-30-Zonen bieten mehr Sicherheit für Kind. Foto: Katharina N. via Pixabay

Hintergrund: Seit 1979 unter 30

Tempo-30-Zonen kommen in Deutschland zum Einsatz, um den Verkehr zu beruhigen. Es ist gemäß der „Vision Zero“ deutlich weniger wahrscheinlich, dass Menschen bei einer Kollision bei Tempo 30 sterben als bei Tempo 50. So soll es gelingen, die Anzahl der Verkehrstoten in Deutschland auf Null zu reduzieren.

Die erste verkehrsberuhigte Zone in Deutschland entstand in der Hamburger Lindenallee im Jahr 1979. In dieser Tempo-30-Zone wurden außerdem Gehweg und Fahrbahn kombiniert, Parkzonen eingerichtet und begrünte Verschwenkungen gebaut. Die nahegelegene Innenstadt von Buxtehude wurde 1983 zur ersten größeren Tempo-30-Zone in Deutschland. Andere Städte wie München und Köln folgten.

Heute ist Freiburg eine der aktivsten Städte im Bereich der Verkehrssicherheit und Umweltfreundlichkeit. Mit einem Modellversuch möchte die Stadt demonstrieren, wie Tempo 30 in der ganzen Stadt funktionieren könnte. Im Sinne der Mobilitätswende animiert Freiburg auch andere Städte dazu, sich der Initiative von Agora und dem Deutschen Städtetag anzuschließen.

Lesen Sie hier mehr zur Verkehrswende und zur Zukunft des Radverkehrs in Deutschland.

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Bundesgartenschau Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal

BUGA 2029: Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal

Schon jetzt wird über die BUGA 2029 am Mittelrhein nachgedacht. Zur Vorbereitung der Schau haben die Hochschulen der Region nun einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Denn der Entwicklungsprozess auf dem Weg zur BUGA stellt auch für die Hochschulen eine besondere Chance dar.

Es sind noch sieben Jahre Zeit. Erst 2029 lädt das Welterbe Oberes Mittelrheintal zu einer Bundesgartenschau ein. Dennoch startet schon heute die Vorbereitung. Denn mit der BUGA 2029 stehen Entwicklungen im Mittelrheintal an, die auch für die Hochschulen vor Ort relevant sind. Vor dem Hintergrund haben die Technische Hochschule Bingen, die Hochschule Koblenz, die Universität Koblenz-Landau und die Hochschule Geisenheim einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. In diesem vereinbaren die vier Institutionen den Weg bis zur BUGA gemeinsam zu gestalten.

Die Bundesgartenschau 2029 wird in die Kulturlandschaft des Oberen Mittelrheintals eingebettet sein. Da sie auf einer Strecke von 67 Kilometern den Rhein begleitet, lebt die Schau von dezentralen Schwerpunkten. Diese liegen zwischen Koblenz im Norden und Bingen sowie Rüdesheim im Süden. Bereits die Machbarkeitsstudie für die BUGA 2029 sah in der Erneuerung der touristisch nutzbaren Infrastruktur eine große Chance. Neben Erneuerungen und Sanierungen zum Beispiel am Loreley-Plateau sollen auch Burggärten zu attraktiven Touristenzielen werden. Aber auch technische Infrastrukturen, wie Breitband-Anschlüsse und mobiles Internet müssen in der Region gestärkt werden. Und da Digitales und BUGA im Jahr 2029 garantiert zusammen hängen werden, soll die Bundesgartenschau auch die erste komplett digital erlebbare Schau werden.

Gemeinsam vorbereiten

Der Vertrag der vier Hochschulen sieht vor, dass sich die Bildungseinrichtungen gemeinsam an der Vorbereitung der BUGA 2029 beteiligen. Darüber hinaus haben sie entschieden, auf der BUGA selber zusammen aufzutreten. Ein gemeinsamer Auftritt ist dabei mehr als nur ein Stand. Eine gemeinsame Präsenz zeigt sich auch in vielfältigen Kooperationen in Lehre und Forschung. Die wird schon seit Jahren in verschiedenen, kooperativen Studiengängen gelebt. Darüber hinaus denken die Hochschulen der Region über gemeinsame Veranstaltungen wie Tagungen, Vortragsreihen und Workshops nach. Aber auch Ausstellungsbeiträge und Beteiligungsprojekte stehen an. Für den Vizepräsidenten der Hochschule Koblenz und der Universität Koblenz-Landau ist auch eine gemeinsame Dachmarke mit Logo, Internetauftritt und breit aufgestellter Öffentlichkeitsarbeit auf der BUGA 2029 von Belang. Aus seiner Sicht ist es nicht nur die fachlich-inhaltliche Ebene, die Synergien bietet. In allen Bereichen ist Kooperation von Vorteil und hilft Ressourcen zu bündeln und Wirksamkeiten zu erhöhen.

BUGA 2029 als Chance für die Hochschulen

Da eine Bundesgartenschau immer erhöhte Sichtbarkeit mit sich bringt, beschert sie auch den Hochschulen vor Ort besondere Chancen. Vor diesem Hintergrund sehen auch die vier Institutionen im Mittelrheintal die BUGA 2029 als gute Gelegenheit auf sich und ihre Arbeit, ihre Forschung und Lehre aufmerksam zu machen. Dabei haben die vier Einrichtungen mit einer Vielfalt an inhaltlichen Ausrichtungen und Studiengängen vieles Interessantes zu bieten, wovon die Öffentlichkeit nicht immer weiß. Und dabei richtet sich der Blick nicht nur in die Region. Die BUGA 2029 wird auch ein internationales Publikum ansprechen, wovon auch die Technische Hochschule Bingen, die Hochschule Koblenz, die Universität Koblenz-Landau und die Hochschule Geisenheim profitieren werden. Wenn sie gemeinsam auftreten und die Potenziale der BUGA 2029 wirkungsvoll ausschöpfen, helfen sie das Profil der Hochschullandschaft im Oberen Mittelrheintal zu stärken. Sie helfen auch, sie über die Grenzen der Region hinaus bekannt zu machen.

Zusammenarbeit hat Tradition

Ganz neu ist die Zusammenarbeit der Technische Hochschule Bingen, die Hochschule Koblenz, die Universität Koblenz-Landau und die Hochschule Geisenheim nicht. Bereits in den vergangenen drei Jahren haben die Bildungseinrichtungen einen regelmäßigen Austausch miteinander gepflegt. Darüber hinaus haben sie mit der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz schon zusammen gearbeitet. Aus dieser Agentur ist mittlerweile die BUGA Koblenz 2029 GmbH hervorgegangen. Und als solche wird sie die Entwicklungen rund um die BUGA 2029 auch weiterhin intensiv begleiten. Bisher lag die Basis in gemeinsamen Lehr- und Forschungsprojekten im Oberen Mittelrheintal. So wurde beispielsweise die Studie „Kommunale Klimaanpassung im Welterbe Oberes Mittelrheintal“ zusammen erarbeitet. Sie wurde bereits 2020 von der Hochschule Koblenz, der Technischen Hochschule Bingen und der Hochschule Geisenheim veröffentlicht.

Sieben kurze Jahre

Obwohl eine Vorbereitungszeit von sieben Jahren bis zur BUGA 2029 derzeit sehr lang klingt, stehen bereits jetzt Weichenstellungen an. Schon jetzt sind die Wettbewerbe in Vorbereitung, die im Jahr 2023 ausgeschrieben werden. Parallel dazu arbeiten die kooperierenden Hochschulen an einer eigenen Vision für die Region Mittelrheintal. Nur wenn alle Konzept zeitgleich entwickelt werden, haben sie die Chance in den zügig ablaufenden Prozess einzufließen. Vor dem Hintergrund ist es den Hochschulen wichtig, die Chancen auf Mitgestaltung schon in dieser frühen Phase zu nutzen. Nur wenn sie handlungsfähig sind, können sie sich als Kooperationspartner etablieren. Nur dann kann der Austausch untereinander noch intensivier werden und ein gemeinsames Leitbild wachsen. Für diesen nächsten Schritt, steht im Frühjahr ein Workshop an der Hochschule Koblenz an. Dieser wird die fachlich-inhaltliche Ausrichtung der wissenschaftlichen Beiträge und den Beitrag der Hochschulen zur BUGA 2029 weiter konkretisieren.

Ebenfalls interessant: 2023 steht die nächste BUGA an. Und zwar in Mannheim. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, so nachhaltig wie möglich zu werden. Mehr über die BUGA 2023 in Mannheim erfahren Sie hier.

IGA Metropole Ruhr 2027 kooperiert mit dem VdW

IGA kooperiert mit dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen.
IGA kooperiert mit dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen. Foto: Volker Wiciok

Das Ruhrgebiet bereitet die IGA Metropole Ruhr 2027 vor. In diesem Zug kooperiert die IGA auch mit dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW). Im Fokus der Kooperation steht die Entwicklung grüner Quartiere. Das Projekt soll bereits 2023 starten.

Unter dem Motto „Das Ruhrgebiet blüht auf“ arbeiten die Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 mit dem VdW Rheinland Westfalen zusammen. Gemeinsam wollen sie lebenswerte Wohnquartiere in der Metropole Ruhr umsetzen. Besonderer Fokus liegt dabei auf der blauen und grünen Infrastruktur in den Quartieren.

Grüner Wandel in der Metropole Ruhr 

Die IGA Metropole Ruhr 2027 ist keine gewöhnliche Gartenschau. Als Dekadenprojekt will sie den grünen Wandel in der ehemaligen Industrieregion voranbringen. Dabei rücken nicht nur die großen Grünzüge der Region ins Blickfeld. Auch die Freiräume in den Quartieren spielen eine Rolle. Deshalb werden nun Wohnungsunternehmen und -genossenschaften in die Aktivitäten der IGA eingebunden. Ihre Konzepte zur Begrünung von wohnungsnahen Freiräumen sollen bei den zukünftigen Planungen berücksichtigt werden.

Wohnungswirtschaft und Grün 

Es ist nicht neu, dass Unternehmen der Wohnungswirtschaft wichtige Partner*innen in der Begrünung unserer Städte und Quartiere sind. Denn die Flächen rund um Wohngebäude besitzen ein großes Potenzial. Bereits jetzt verfolgen viele Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz bei der Quartiersentwicklung: von der einzelnen Wohnung, über das Gebäude bis zum Wohnumfeld. Die Freiraumgestaltung wird dabei immer wichtiger. Die Bemühungen der Wohnungswirtschaft reichen von der Fassadenbegrünung bis zur Begrünung von Wegen, von der Gestaltung von Sinnes- und Klanggärten bis zur Entwicklung biodiverser Quartiere.

Auf dem Weg zur IGA in der Metropole Ruhr sollen die „grünen“ Handlungsfelder weiter wachsen. Dementsprechend werden Ideen zu Urban Farming, zu Balkon- und Dachbegrünung sowie zur Anlage von Gemeinschaftsgärten diskutiert.

Freiräume in der Metropole Ruhr stärken

Bei der neu beschlossenen Kooperation der IGA Metropole Ruhr 2027 mit dem VdW stehen die Freiräume der Wohnquartiere im Mittelpunkt. Die Mitglieder des Verbands wollen die Freiräume in den Wohnumfeldern stärken und durch großflächige Begrünung zur grünen Entwicklung des Ruhrgebiets beitragen. Dabei sind die Wohnungsunternehmen nicht nur in eigener Sache unterwegs. Sie wollen vielmehr Beiträge zur Klimaanpassung, zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts, zur Naherholung und zum Klimaschutz leisten. Denn der Wandel des Klimas stellt auch die Wohnungswirtschaft vor große Herausforderungen.

IGA stärkt nachhaltiges Wohnen

Die Zusammenarbeit zwischen der IGA und dem VdW beinhaltet neue Chancen. In Wohnvierteln werden Wohnen und Arbeiten, Erholung und Nachbarschaft integriert betrachtet. Hier spielen Lebens- und Aufenthaltsqualität eine große Rolle. Hier sind aber auch die Auswirkungen des Klimawandels besonders zu spüren. 

Vor diesem Hintergrund will der VdW Quartiere zukunftsfähig und klimaresilient gestalten. Und was eignet sich besser dafür, als an die Aktivitäten der IGA Metropole Ruhr 2027 anzuknüpfen. Denn der Weg zur grünen Transformation des Ruhrgebiets gelingt nur gemeinsam mit allen Akteur*innen. Schon jetzt freut sich der Verband auf neue Wohngärten, die durch die IGA Metropole Ruhr 2027 besondere Aufmerksamkeit bekommen werden. Hier wird zu erleben sein, dass Klimaschutz nur gemeinsam gelingt. 

IGA Metropole Ruhr 2027 und ihre Standorte

Die erste IGA in Nordrhein-Westfalen erstreckt sich über verschiedene Standorte im Ruhrgebiet. Dabei bilden die sogenannten „Zukunftsgärten“ einen Schwerpunkt. Die Projekte dieser ersten Ebene entstehen derzeit in Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Castrop-Rauxel/Recklinghausen und Bergkamen/Lünen. An verschiedenen Standorten dieser Ruhrgebietsstädte werden grüne Zukunftsthemen und Innovationen präsentiert. 

Auf einer zweiten Ebene entstehen Projekte unter dem Motto „Unsere Gärten“. Das sind vornehmlich kommunale Projekte. Dabei stehen grüne Infrastruktur, die Entwicklung von Freiräumen und Orten der Naherholung im Fokus. Auf der dritten Ebene „Mein Garten“ liegt das Augenmerk auf bürgerschaftlichem Engagement. Hier wird die Identifikation der Menschen in der Metropole Ruhr mit ihrer Region sichtbar. In diesem Themenfeld zeigen Vereine und Privatinitiativen ihr Engagement rund um Grün. Hier soll auch die Kooperation zwischen VdW und der IGA Metropole Ruhr 2027 sichtbar werden.

Blick in die Zukunft 

Die Zusammenarbeit des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft mit der IGA Metropole Ruhr 2027 wird in der Region begrüßt. Schon gelten die Mitgliedsunternehmen des Verbands als Impulsgeber für innovative Lösungen in der Stadtlandschaft. Diese Beispiele werden nun zum Teil der IGA. Sie bekommen 2027 die Chance auf neue und große Aufmerksamkeit. Damit Freiräume, grüne Fassaden und Dächer im Ausstellungsjahr 2027 in voller Blüte stehen, ist ein Projektauftakt bereits für 2023 geplant.

Wenn die Metropole Ruhr 2027 zur IGA einlädt, findet in Stuttgart die  IBA 2027 statt. Mehr dazu hier.