Wettbewerb: Umgestaltung Helvetiaplatz, Bern

Wettbewerbsaufgabe

Helvetiaplatz
Der Helvetiaplatz in Bern.


Der Helvetiaplatz im Berner Kirchenfeldquartier ist in seiner Konzeption als repräsentativer Sternenplatz einzigartig. Zusammen mit den angrenzenden öffentlichen Einrichtungen wie Kunsthalle, Historisches Museum, Alpines Museum und Yehu­di Menuhin Forum Bern bildet er eine Visitenkarte der Stadt Bern. Durch die breiten Strassenräume wird der Platz heute allerdings in erster Linie als Verkehrsknotenpunkt wahrgenommen. Mit der Umgestaltung soll der Helvetiaplatz als «Foyer zum Museumsquartier» zu einem attraktiven Ort mit unverwechselbaren Qualitäten und Angeboten für die Quartierbevölkerung sowie für Besucherinnen und Besucher werden. Von den teilnehmenden Teams werden Lösungsvorschläge von hoher gestalterischer und funktionaler Qualität erwartet, die einerseits auf einer intensiven, sensiblen Auseinandersetzung mit dem Bestand basieren und andererseits die heutigen und zukünftigen Anforderungen möglichst optimal erfüllen.

Verfahren


Hochbau Stadt Bern führt im Mandat des Tiefbauamts Bern einen einstufigen Projektwettbewerb für Planerteams im offenen Verfahren gemäss GATT / WTO, den gesetzlichen Grundlagen über das öffentliche Beschaffungsrecht des Kantons Bern (ÖBG und ÖBV) und der Beschaffungsverordnung der Stadt Bern (VBW) durch.
Es steht eine Preissumme von CHF 180 000.00 (exkl. MwSt.) für vier bis acht Preise, Ankäufe und feste Entschädigungen zur Verfügung.
Die Verfahrenssprache ist deutsch. Die Jurierung ist öffentlich.

Teilnahmeberechtigung


Teilnahmeberechtigt sind Planerteams mit Kompetenzen in den Fachbereichen Landschaftsarchitektur (Federführung), Städtebau / Architektur / Szenografie, Bauingenieurwesen (Verkehrsplanung), Bauingenieurwesen (Tiefbau), Lichtplanung.

Fachpreisgericht


Heinrich Sauter, Bereichsleiter, Hochbau Stadt Bern (Vorsitz)

Mark Werren, Stadtplaner, Stadtplanungsamt Bern

Robin Winogrond, Studio Vulkan, Zürich

Henrike Wehberg-Krafft, WES LandschaftsArchitektur, Hamburg/Berlin

Mateja Vehovar, Vehovar & Jauslin, Zürich

Prof. Klaus Zweibrücken, Hochschule für Technik Rapperswil

Peter Baumgartner, ehemaliger stellvertretender Denkmalpfleger Kanton Zürich

Tino Buchs, bbz landschaftsarchitekten, Bern (Ersatz)