Ursula Sowa wünscht sich eine IBA Bayern. (Bildnachweis: Bildarchiv Bayerischer Landtag

Ursula Sowa wünscht sich eine IBA Bayern. (Bildnachweis: Bildarchiv Bayerischer Landtag

Die G+L im Mai konzentriert sich auf Planung zwischen Stadt und Region. Warum? Nicht etwa aufgrund der Corona-bedingt prophezeiten Stadtflucht, sondern weil der demografische Wandel eine andere Prognose stellt: Der ländliche Raum schrumpft, es folgen Leerstände und zunehmende Versorgungsprobleme. Aus der Arbeit am Heft hat die G+L-Redaktion vor allem eins gelernt: Dass der ländliche Raum mehr Visionen braucht! Und damit kann Ursula Sowa dienen. Die studierte Architektin und baupolitische Sprecherin der Grünen wünscht sich eine Internationale Bauausstellung, eine IBA Bayern – Ursula Sowa findet, dass eine IBA Bayern die nötigen regionalen Transformationsprozesse gestalten kann, die der Freistaat braucht.

Ursula Sowa über die Innovationskraft der IBA 

Um die drängenden Zukunftsfragen im Freistaat Bayern in den Fokus zu stellen – dafür böte eine Internationale Bauausstellung (IBA) die Chance. Die Ballungsräume Bayerns leiden unter Wohnungsmangel und großen Verkehrsproblemen. Auf dem Land haben Kommunen wiederum mit Abwanderung, Leerstand und mangelnder Anbindung an größere Stadtzentren zu kämpfen. Hinzu kommen globale Trends wie die digitale Transformation, die ganz Bayern bereits heute entscheidend beeinflussen.

In Bayern gab es bislang noch keine Internationale Bauausstellung. Nun gibt es Pläne, eine IBA in der Münchner Metropolregion unter dem Leitthema „Räume der Mobilität“ durchzuführen. Ab 2022 lädt die IBA Kommunen und Akteur*innen der Metropolregion München ein, in einem zehnjährigen Zukunftsprozess zu zeigen, wie eine wachsende Stadtregion das Zusammenleben, Arbeiten und Unterwegssein neu denken und zugleich lebenswert und in Bewegung bleiben kann.

Mit der geplanten IBA München zum Thema Mobilität ist ein Anfang gemacht. Aber die Potenziale einer IBA sollten ganz Bayern zugutekommen und sich nicht nur auf die Münchner Region beschränken. Auch der Norden Bayerns – insbesondere Franken, das im Gegensatz zum wachsenden Süden mit einer Schrumpfung der Bevölkerung aufgrund von Abwanderung und des demografischen Wandels zu kämpfen hat – muss an so ein Projekt angeschlossen sein. Der immer weiter auseinanderklaffenden Schere zwischen Nord- und Südbayern könnte die Innovationskraft einer IBA entgegenwirken. Räumliche Entwicklungen könnten angestoßen werden, um auch den Norden für Zuwanderung attraktiv zu machen, die Standortfaktoren in den ländlichen Regionen zu stärken und so eine Balance in ganz Bayern zu schaffen.

Unterstützung durch den Freistaat

Etwa in Nürnberg: Nachdem die Stadt den Titel der europäischen Kulturhauptstadt nicht erreicht hat, könnte stattdessen eine IBA für nötige Innovationen über die Stadtgrenzen hinaus sorgen. Nürnberg hat ein facettenreiches baukulturelles Erbe, an dem eine IBA ansetzen könnte. Spannende Anstöße für eine IBA würden die Themen Industriekultur und Wissenschaftsstadt liefern, aber auch die Frage, wie Nürnberg klimagerechter und grüner werden kann. In Nürnberg steckt viel Potenzial sich zu einer modernen Metropole zu wandeln und diesen Weg mutig zu beschreiten, ohne die Balance zwischen Tradition und Zukunft zu verlieren.

„Eine IBA Bayern ist eine großartige Gelegenheit für die räumliche Entwicklung im Freistaat und ein hervorragendes Instrument zur Gestaltung regionaler Transformationsprozesse.“

Eine IBA ist nicht nur der richtige Weg für München, sondern auch für Nürnberg und weitere Regionen in Bayern. Die IBA Bayern als Gemeinschaftsprojekt mehrerer Städte und Regionen – ein polyzentrisches Netz innovativer Projekte und Ideen, dass sich über ganz Bayern spannt – könnte innerhalb eines Zeitrahmens von zehn Jahren nachhaltige Veränderungen bringen, welche sich positiv auf alle Regionen in Bayern auswirken würden. Eine IBA Bayern ist eine großartige Gelegenheit für die räumliche Entwicklung im Freistaat und ein hervorragendes Instrument zur Gestaltung regionaler Transformationsprozesse.

Auch wenn eine IBA von einem breiten Partizipationsprozess lebt und nicht von Bund oder Land verordnet werden kann, wäre die Unterstützung durch den Freistaat zur Konkretisierung der Ideen sowie um eine Projekt-, Organisations- und Finanzierungsstruktur für den IBA-Prozess zu entwickeln, wünschenswert – damit noch mehr Kommunen auf den IBA-Zug aufspringen.

Ursula Sowa ist studierte Architektin aus Bamberg. Als baupolitische Sprecherin der bayerischen Landtagsgrünen will sie einen interfraktionellen Antrag im Bauausschuss einbringen, um eine IBA Bayern voranzutreiben. Wer selbst Ideen zur IBA Bayern hat, ist herzlich eingeladen, Ursula Sowa zu kontaktieren: iba@ursula-sowa.de

Hier können Sie die G+L 05 zum Thema „Planung zwischen Stadt und Region“ erwerben.

Sie interessieren sich für das Instrument der Internationalen Bauausstellung? Alles zur IBA Basel, der ersten trinationalen IBA, finden Sie in der Fachpublikation „Gemeinsam Grenzen überschreiten – Au-delà des limites, ensemble“, Oder erfahren Sie mehr zur aktuellen IBA Thüringen.

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Etwa 50 Prozent des Quartiers Baumkirchen Mitte bleiben als öffentliche Grünflächen erhalten, die nicht nur Erholung bieten, sondern auch eine ökologische Vernetzung fördern, die für die Tierwelt von großer Bedeutung ist. Foto: Marcus Hassler

Wo Lokomotiven einfuhren, wächst seit 2013 das visionäre Stadtquartier „Baumkirchen Mitte“ in Berg am Laim heran. Hier verschmelzen städtische Lebensräume und Natur zu einem harmonischen Ensemble, das nicht nur Wohnraum und Arbeitsplätze, sondern auch großzügige Grünflächen und ökologische Oasen bietet. Durch die organischen Bauformen und die Liebe zum Detail hat das Areal eine unverwechselbare Identität erhalten – ein Ort, der Vergangenheit und Moderne in spannender Symbiose vereint. Im Folgenden stellt das Büro mahl gebhard konzepte sein Projekt selbst vor. 

Ein neues Stadtquartier mit historischer Prägung

Auf dem 15 Hektar großen Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes München 4 in Berg am Laim entsteht seit 2013 das Stadtquartier „Baumkirchen Mitte“. Fast 70 Jahre lang wurden hier Lokomotiven und Güterwaggons rangiert und repariert. Nun bietet das Areal Raum für etwa 1 300 Einwohner*innen, Arbeitsplätze, Einzelhandel und öffentliche Grünflächen. Grundlage für das Bebauungsplanverfahren war ein 2010 von der Landeshauptstadt und CA Immo durchgeführter städtebaulicher und landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb, aus dem der Entwurf von Peter Ebner & Friends und von Mahl Gebhard Konzepte siegreich hervor ging. Der Entwurf überzeuge die Jury im besonderen Maße durch eine für das Gebiet neuartige Struktur. Es entstünde eine einheitliche Bebauung, die von ausgedehnten Grünflächen umschlossen wird. Dieser Entwurf, der sich durch mutig, geschwungene Baukörper auszeichnet, die fließende Räume erzeugen war Grundlage für das sich anschließende Bauleitplanverfahren. Die Freiflächen mit ihren integrierten Spielflächen sollen die Anwohner sowie Besucher zum Verweilen und Erholen einladen.

Freiflächengestaltung und ökologische Balance

Die Landschaftsarchitekt*innen von mahl gebhard konzepte (München) achteten bei der Entwicklung des Quartiers auf eine doppelte Innenentwicklung: So ist für das Quartier Baumkirchen Mitte neben den unverwechselbaren, organisch anmutenden Gebäudekörpern, der sehr hohe Grünanteil prägend. Etwa 50 Prozent des Gesamtareals sind bebaut, die restliche Fläche bleibt im Hinblick auf urbanes Grün als öffentliche Grünfläche und ökologische Vorrangfläche erhalten und wird als Landschaftspark gestaltet. Durch den Erhalt der ökologischen Vorrangfläche bleibt, die für München so relevante Kaltluftschneise erhalten und dennoch kann die geforderte städtische Dichte eingehalten werden. Einen weiteren Mehrwert stellen die neu entstandenen Wohnhöfe bzw. Quartiersmitten wie der Mattoneplatz dar. Sie sprechen grundsätzlich die Sprache des Gesamtareals und verstärken die geschwungenen Strukturen.

Integration von Natur und Stadtplanung

Durch sie wurde eine qualitativ wie quantitativ gute Versorgung der Wohngebiete mit öffentlichen Grün- und Freiflächen für die Erholung verwirklicht – insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt der Verringerung des Nutzungsdruckes auf die ökologische Vorrangfläche. Bei der Lage der öffentlichen Grünflächen wurde auf gute räumliche Zuordnung und weitere mögliche Aneignungs- und Verknüpfungsmöglichkeiten besonders auch in Richtung des Rosenheimer Bahndamms geachtet. An der übergeordneten Grünstruktur orientierten sich daraufhin die Baukörper. Im Entwurf soll ein Nebeneinander unterschiedlicher Nutzungsräume entstehen, die sich verschränken und überlagern. Die Privatheit der Wohnhöfe soll davon unberührt bleiben.

Bäume als Leitbild

Wiederkehrendes Gestaltungselement ist die waggonartige Reihung von drei bis fünf zu pflanzenden Bäumen, die den genius loci der ehemaligen Nutzung in der neu gebauten Fläche anschaulich machen sollen. Um den jeweiligen Räumen eine eindeutig wahrnehmbare Gestalt zu geben, bestehen die Baumgruppen aus jeweils einer Gattung und Art. Die öffentlichen und privaten Freiflächen erhalten durch die unterschiedliche Pflanzenverwendung (Leitbaumarten, Wuchsklassen) eine jeweils eigenständige Identität. Dabei wurden je 200 Quadratmeter nicht überbaute Grundstücksfläche ein Baum gepflanzt. Auf die entsprechende Mindestüberdeckung der Substratstärke über Tiefgarage ist zu achten. Die Pflanzauswahl in den Höfen enthält mindestens 50 Prozent Bäume zweiter Ordnung.

Der Bestand als „Hot Spot“ der Biodiversität

Pflanzenwuchs auf aktiven Bahnflächen unterliegt permanenter Störungen. Fallen Bahnflächen aus der Nutzung, so regiert die Vegetation relativ rasch darauf. Deshalb sind die stillgelegten Gleisanlagen heute von mosaikartiger Vegetation geprägt und erhalten ihren eigenen Charme durch die offenen Ruderalflächen, die sich mit aufkommenden Birken und rahmenbildenden, älteren Gehölzen abwechseln.

Kurzum: Das Bahnbetriebswerk entwickelte sich durch die Stilllegung zu einer naturnahen Bahnbrache. Humusarme Substrate (z.B. Gleisschotter) speichern kaum Wasser und begünstigen dadurch schüttere Magerrasen. So ist hier ein „Hot Spot“ der Biodiversität entstanden, das dem Areal in Kombination mit der belassenen Gleisanlage eine besondere Identität verleiht. Mehrere geschützte Tier- und Pflanzenarten (48 Rote-Liste-Arten) haben aufgrund der für sie idealen, trockenen und heißen Standortbedingungen und der Mischung aus lückiger, niedriger Vegetation und besonnten Säumen und Gebüschen einen Vorkommensschwerpunkt. Die angrenzenden noch aktiven Bahnanlagen sind darüber hinaus als Ausbreitungsachse und somit für den Biotopverbund bedeutend. Von den in mehreren Kartierungsdurchgängen in den Jahren 2008 und 2009 nachgewiesenen Arten sind die streng geschützte Zauneidechse sowie die besonders geschützte Blauflügelige Ödlandschrecke und die Blauflügelige Sandschrecke von hoher naturschutzfachlicher Bedeutung und daher wertbestimmend. Aber auch kleine Wirbeltiere wie die Zauneidechse können auf der Vorrangfläche beobachtet werden – sie sind streng geschützt (§7 (2) 14, ‎BNatSchG).

Pflege- und Schutzkonzept für die Biodiversität

Die Habitate der Bahnanlagen sind charakteristische Bestandteile der Natur in der Stadt und spielen eine wichtige Rolle für den Artenschutz. Um diesen naturnahen Trockenstandort mit seiner hohen Artenvielfalt zu erhalten, wurde ein Pflege- und Entwicklungskonzept aufgestellt. Die Sukzession führt ohne weitere Pflege zu waldartigen Beständen, weshalb die immer wiederkehrende Zurücknahme des

Gehölzaufwuchses und die Freihaltung geeigneter, besonnter Standorte wichtige Maßnahmen darstellen. Im Bereich der Sukzessionsflächen wird das Totholz belassen, um Insekten und kleinen Wirbeltieren Unterschlupf zu bieten. Die Rohbodenrotation bietet nicht nur Reptilien wie der Zauneidechse einen idealen Standort, um ihre Eier in die sandigen Böden zu legen.

Nachhaltige Stadtentwicklung

Die naturschutzfachlichen Entwicklungsziele für das Untersuchungsgebiet umfassen den Erhalt und die Pflege von Flächen, die als bevorzugte Lebensräume für die Zauneidechse gelten. Ebenso wird der größtmögliche Erhalt von Flächen mit hoher und mittlerer Bedeutung für die Wert bestimmenden Tierarten angestrebt. Weiterhin soll der räumliche Verbund der Flächen zu angrenzenden Lebensräumen gesichert und die Standorte als Teil einer linearen Vernetzungsachse erhalten und optimiert werden. Ein weiteres Ziel ist die Sicherung und Förderung der Populationen der geschützten Arten durch gezielte Pflegemaßnahmen im Bereich der ökologischen Vorrangfläche. Diese Maßnahmen sollen durch ein dynamisches, dreistufiges Pflegekonzept erreicht und langfristig gesichert werden, das sowohl den fachlichen Ansprüchen als auch der pragmatischen Umsetzbarkeit in Bezug auf die Topografie gerecht wird.

Minimaler Eingriff – Monitoring und Erlebnispfad

Die geplante Umsetzung des gesamten Bauvorhabens wurde in 10 Bauabschnitte unterteilt, deren Abfolge sich von Osten (Baumkirchner Straße) nach Westen erstreckt, und somit eine sinnvolle logistische bauliche und nutzungsbezogene Abwicklung in mehreren Schritten mit geringerer Baustellenbelastung bedeutet. Eine besondere Herausforderung stellte die Zugänglichkeit der ökologischen Vorrangfläche dar: Mittels aufwändigen Monitorings und eigens entwickelter Stege konnten naturschutzfachliche Belange eingehalten werden und dennoch von Anwohnern als naturnaher Erholungsraum barrierefrei erschlossen werden. Der enorme Höhenunterschied zwischen Wohnbebauung und ökologischer Vorrangfläche konnte mit Rampen ausgeglichen werden. Der Erlebnispfad im tieferliegende Gleisbereich ist auf der Westseite über Treppen und an der Ostseite durch eine barrierefreie Rampe erreichbar. Der aufgeständerte Weg führt vorbei an der historischen Eisenbahn-Drehscheibe, mit der früher Waggons und Lokomotiven bewegt wurden. Hier ist eine Tribüne entstanden, sodass die Lokdrehscheibe als Freilufttheater dienen kann.

mahl gebhard konzepte

Das Büro mahl·gebhard·konzepte mit Sitz in München wurde 1986 gegründet und 2009 in eine Partnerschaftsgesellschaft mit Andrea Gebhard und Johannes Mahl-Gebhard als Geschäftsführer umfirmiert. 2022 wurden Markus Anzengruber, Johannes Kruck, Annette Pfundheller und Katrin Rismont PartnerInnen des Büros. Seither steht Johannes Mahl-Gebhard als Berater zur Verfügung. mahl·gebhard·konzepte beschäftigt 40 Mitarbeiter*innen aus den Disziplinen der Landschaftsarchitektur, Landschaftsplanung, Umweltökologie, Stadtplanung, Architektur und Urban Design.

In der Nutzung von Ansätzen, Denkweisen oder Methoden verschiedener Fachrichtungen sehen wir nicht nur die Möglichkeit, Planungen an den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Zeit zu orientieren, sondern auch die Chance Ökologie und Ästhetik zukunftsweisend zu verbinden. Langjährige Erfahrung, erworbene Vielseitigkeit, effiziente Arbeitsabläufe, eine klare gestalterische Sprache und realisierbare Visionen helfen uns dabei, das besondere Gesamte zu schaffen.

Landschaftsarchitektur sucht im Spannungsfeld der Planungen von Architektur, Städtebau und Infrastruktur nach neuen räumlichen Aussagen, kulturellen Eigenarten und gestalterischen Perspektiven. Hierbei ist die Rückkopplung von Landschaftsarchitektur mit den gesellschaftlichen Strukturen und zeitgenössischen Kontexten nicht nur notwendig, sondern unerlässlich.

Weiterlesen: In der G+L 09/24 stellen wir 54 Stadtoasen aus fünf Ländern vor. Das Heft ist im Shop erhältlich. Weiter grüne Oasen sind hier zu entdecken.

 Übrigens: Die Internationale Bauausstellung (IBA) der Metropolregion München 2034 sucht nach Ideen für die Mobilität der Zukunft.

 

Metropolitan Open Space – Freiräume in der wachsenden Stadt

manuel frauendorf fotografie | skyfilmberlin)

Weltweit stehen Metropolen – so auch Berlin – aktuell vor großen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf ein deutliches Bevölkerungswachstum.

Die sozialen, ästhetischen und ökologischen Qualitäten öffentlicher Räume wie Grünanlagen, Parks, Plätze, Sportflächen oder der Straßenraum prägen den Charakter einer Stadt und tragen maßgeblich zur Lebensqualität bei. Vor allem in wachsenden Städten wird der öffentliche Raum zum Verhandlungs- und Gestaltungsraum der Zukunft.

Die internationale Konferenz metropolitan open space – Freiräume in der wachsenden Stadt anlässlich der IGA Berlin 2017 widmet sich Fragen, die mit dieser Entwicklung einhergehen: Welche Bedeutung haben urbane Freiräume für nachhaltiges Wachstum? Welche Beiträge können Landschaftsarchitektur, Stadt- und Freiraumplanung sowie Gartenkultur leisten, wenn es darum geht, vor Ort Antworten auf globale Herausforderungen zu geben?

Neben einem Abendempfang (18. Mai), Vorträgen und Workshops (19. Mai) bietet die dreitägige Veranstaltung eine Besichtigung der IGA (20. Mai) und Projektexkursionen zu „Grünen Hot Spots“ in Berlin mit den Landschaftsarchitekten (21. Mai).

Veranstalter sind: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und die IGA Berlin 2017 GmbH. Kooperationspartner: Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla). Garten + Landschaft ist als Medienpartner dabei.

Weitere Informationen, Programm und Online-Anmeldung finden Sie hier.