Dronenansicht der Biocabin-Siedlung von W-LAB (Visualisierung: © 2021 W-LAB)

Dronenansicht der Biocabin-Siedlung von W-LAB (Visualisierung: © 2021 W-LAB)

Das Klima auf unserem Planeten verändert sich und damit auch unsere Lebensbedingungen. Die Architekt*innen von W-LAB haben per Computersimulation eine Klimawandel-Oase entwickelt, die im Klimawandel-Härtefall das Überleben der menschlichen Zivilisation sichern soll. Das Worst-Case-Szenario-Projekt zeigt, wie wir infolge des veränderten Klimas eines Tages wohnen könnten.

Heute moderat, in Zukunft Wüste

Der Klimawandel schreitet voran. Mit der zunehmenden Erwärmung der Erde werden Wetterbedingungen extremer. Außerdem werden Ressourcen knapp. Was diese Veränderung für das Leben und Wohnen, für Architektur und Stadtplanung bedeutet, präsentiert W-LAB. Das kreative Team aus Spanien hat verschiedene Vorhersagen zur Klimaveränderung analysiert und davon ausgehend eine darauf abgestimmte Vision zum Leben in der Zukunft entwickelt. Hierbei haben den Architekt*innen Hochleistungscomputer geholfen. Das heißt: Gemeinsam haben sie ein Modell eines resilienten Wohnorts geschaffen, der an eine Oase in der Wüste erinnert.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass extreme Wetterveränderungen kommen werden. Dazu gehören steigende Temperaturen, genauso wie weniger Regen und demzufolge Wasserknappheit. Kurzum, wo heute moderate Lebensbedingungen herrschen, kann es in Zukunft so ungemütlich wie in der Wüste sein. Diesen Gedanken nimmt W-LAB auf. Was als Resignation bezeichnet werden kann, kann auch als Realismus gelten. Das Team von W-LAB wartet nicht ab und hofft. Es wurde aktiv und entwickelte ein Szenario zum Wohnen mit eigener Energie- und Wasserversorgung, mit nachhaltigen Baumaterialien und Kreisläufen zu Verwertung. Keine Frage – mit seinen Ideen gibt W-LAB der Debatte um den Klimawandel neuen Schwung.

Vision von W-LAB

Schon auf den ersten Blick ist klar, dass die Vision von W-LAB von wüstenähnlichen Lebensbedingungen ausgeht. Denn um einen kreisförmigen See reihen sich Ringe aus Vegetation und Gebäuden mit markanten Sonnensegeln. Geschützt wird der Wohngürtel wiederum durch einen grünen Ring, der an eine trockene Wüstenfläche grenzt. Im Grunde genommen eine klassische Oase: ein bewohnter Ort mit etwas Vegetation und Wasser inmitten der Wüste.

W-LAB presents: the Biocabin

Der äussere Gürtel aus Vegetation schützt die Siedlung, vor Extremwetter. Mit Hilfe eines Computertools kann W-LAB genau messen und visualisieren, welchen Komfort der äußere Grüngürtel bringt. Er hält Wind ab und macht die Freiräume in der Siedlung nutzbar. Wie Perlen an einer Kette reihen sich die von W-LAB entworfenen Bio-Häuser aneinander. Deren englische Bezeichnung “biocabins” gibt eine Idee von ihrem äußeren Erscheinungsbild: kleine, aerodynamische Baukörper.

Die aerodynmische Form der von W-LAB entworfenen Häuser geht auf eine Tragstruktur aus Holz zurück. Genauer gesagt kreiert ein Sockel aus Holz die Basis für zwei darüber liegende Geschosse. Der Sockel ist mit Stützen im Boden verankert, demzufolge der ökologische und lokale Fussabdruck der Gebäude besonders klein bleibt. Während das englische cabin die einfache, äußere Form des Hauses gut beschreibt, wird der Begriff “bio” der technischen Ausstattung nicht gerecht.

Nicht nur Wohnen

Hinter einer einfachen Fassade hat W-LAB ausgeklügelte Technik verbaut. Die nutzt Wind und Sonne, die wiederum verschiedene Kreisläufe aufrecht erhalten. Das Haus produziert seinen eigenen Strom, hat ein Kühlungssystem und Kreisläufe zum Wasserrecycling. Zu den natürlichen Baumaterialien zählen Holz, je nach Standort von Agaven oder Palmen. Organisches Isoliermaterial und Lehm gehören genauso dazu wie Aluminium. Das ist gut wieder verwendbar. Die natürlichen Materialien halten extremen Klimabedingungen stand. Darüber hinaus sind sie energiearm zu gewinnen und hinterlassen nur einen geringen, fossilen Fussabdruck.

Im Inneren der aerodynamischen Gebäude wird auf 180 Quadratmetern gewohnt. Genauer gesagt wird dort Arbeit verrichtet, Freizeit verbracht, Sport getrieben und Gemüse angebaut. Der Blick in den von W-LAB kreierten Innenraum erinnert an luxuriöse Yachten. Helle Farbe, eine geschwungene Treppe und Designer-Möbel muten zeitgemäß an. Lediglich das von Robotern gesteuerte Gewächshaus für Gemüse überrascht. Es steht wie eine Skulptur mitten im Wohnraum. Aufgrund des kontrollierten Klimas im Inneren des Hauses kann hier das ganze Jahr über Gemüse wachsen. Aus den organischen Abfälle aus der Küche entsteht Dünger. So wie organische Abfälle kompostiert werden, wird auch das Grauwasser des Hauses aufbereitet und wieder verwendet.

Wertvolle Ressourcen

Das Herz und den Mittelpunkt der visionären Siedlung von W-LAB bildet ein großes Becken mit Meerwasser. Die Visualisierung dieses Pools lässt an Feriensiedlungen oder Hotelanlagen denken. Ungeachtet des extremen Klimas chillen Bewohner*innen an oder auf dem Wasser. Hier kommen Menschen zusammen; zum Entspannen und Austauschen. Wie früher. Darüber hinaus dient das mit Meerwasser gefüllte Becken dem Kleinklima in der Siedlung. Es kühlt die Luft tagsüber ab und strahlt zudem in kalten Nächten Wärme ab. Da in der Wüste kaum Wasser vorhanden ist, liegen ausserhalb der Siedlung wichtige Infrastrukturen. Mit einer solargetriebenen Entsalzungsanlage und sogenannten Nebelfängern muss jeder Tropfen Wasser mühevoll eingefangen werden. Auch elektrische Energie muss über Solarpaneele oder Windturbinen vor Ort generiert werden. Wie von selbst, scheint die Versorgung der Siedlung mit WLAN zu funktionieren.

Wollen wir so eine Zukunft?

Auch wenn die Ideen von W-LAB in vielen Teilen real anmuten, lassen sie hingegen zahlreiche Fragen offen. Dessen ungeachtet regt der Entwurf der kreativen, aufstrebenden Architekt*innen und Gestalter*innen zum Denken an. Auf eine andere Art als viele theoretische Diskussionen zum Klimawandel. Wenn W-LAB uns vor Augen führt, wie unser Leben unter zunehmend extremen Wetterbedingungen aussehen wird, kommt Unbehagen auf. Vielleicht hilft das, den Bemühungen um Klimaschutz neuen Schwung zu geben.

Auch die Juliausgabe 2021 der G+L, die das Planungskollektiv bauchplan ).( kuratiert hat, beschäftigt sich mit der Frage wie wir künftig mit dem Klimawandel umgehen. Hier erfahren Sie mehr.

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Die Stadt Paris arbeitet mit Hochdruck daran, die Seine für die Olympischen Sommerspiele 2024 und ab 2025 auch für die Öffentlichkeit schwimmbar zu machen. Bildquelle: Nanette Mudry via Unsplash
Die Stadt Paris arbeitet mit Hochdruck daran, die Seine für die Olympischen Sommerspiele 2024 und ab 2025 auch für die Öffentlichkeit schwimmbar zu machen. Bildquelle: Nanette Mudry via Unsplash

In weniger als 365 Tagen beginnen die Olympischen Spiele in Paris. Eine der größten Herausforderungen für die Stadt besteht darin, die Seine für den Wettkampf – und danach für die Bürger*innen – schwimmbar zu machen. Ein Update dazu finden Sie hier.

Freiwasserwettbewerbe 2024 in der Seine geplant

Vor einer Woche fand die olympische Generalprobe im Triathlon für Paris 2024 statt. Dabei sollen die Teilnehmenden in der Seine den Schwimm-Anteil bestreiten. Jedoch fiel die Generalprobe wortwörtlich ins Wasser: Verschmutztes Wasser durch ein defektes Abwasserventil und tote Ratten führten zu gesundheitlichen Risiken, weshalb der Triathlon zum Duathlon ohne Schwimmen wurde. Beim Üben kam es für einige Sportler*innen zu Magen-Darm-Beschwerden und es wurden E.coli-Bakterien entdeckt.

Vor einem ähnlichen Problem stand auch Rio de Janeiro bei den Olympischen Spielen 2016, als verdrecktes Wasser im Segelrevier zu abgesagten Wettkämpfen führte. Üblicherweise werden vor einem Triathlon immer Wasserproben genommen, so auch in Paris, wobei nicht immer klar ist, an welcher Stelle im Wasser die Proben entnommen werden.

Die Stadt Paris hat dennoch das Ziel, im Jahr 2024 Freiwasserwettbewerbe der Olympischen Spiele in der Seine stattfinden zu lassen. Obwohl das Baden in dem Fluss seit 1923 verboten ist, lockt die Vorstellung, mitten in der französischen Hauptstadt zu schwimmen. Als die Olympischen Spiele 1900 in Paris stattfanden, konnte man noch in der Seine schwimmen. Beim zweiten Anlass im Jahr 1924 musste man schon in der Halle schwimmen. Zusätzlich zu Olympischen Wettkämpfen soll die Seine ab 2025 an einigen Orten auch für die Öffentlichkeit zum Schwimmen geöffnet werden.

90% der Zeit ist die Wasserqualität der Seine bereits gut genug zum Schwimmen. Bildquelle: Unsplash
90% der Zeit ist die Wasserqualität der Seine bereits gut genug zum Schwimmen. Bildquelle: Unsplash

Drei Schwimmstellen in der Seine als Olympisches Erbe

Wie jeder große Fluss in einer Stadt ist auch die Seine in Paris ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Stadt hat bereits 1,4 Milliarden Euro im Großraum Paris investiert, um die Seine zu öffnen. Dafür müssen Tausende Haushalte und Hunderte Hausboote an die Kanalisation angeschlossen werden. Außerdem ist es nötig, Kläranlagen zu bauen und zu modernisieren. Für die Olympischen Sommerspiele sind Auffangbecken geplant, um die Wasserqualität des Flusses auch bei Regen garantieren zu können. Denn bei viel Regen kann Abwasser aus der überlasteten Kanalisation in den Fluss überlaufen.

Aktuell ist die Wasserqualität der Seine stark vom Wetter abhängig. Die neue Infrastruktur soll unabhängig vom Wetter eine gute Qualität garantieren.

Eine der drei Stellen, an denen man künftig auch ohne olympische Qualifikation in der Seine baden können soll, liegt unweit des Eiffelturms. Eine weitere Stelle ist ein Wassersportzentrum, das schon jetzt für Freizeitangebote auf der Seine genutzt wird. Und auch die dritte Stelle soll laut Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo zentral liegen. Alle betreffenden Wasserflächen sollen von Bojen abgegrenzt und über einen Steg erreichbar sein. Auch Bereiche zum Umziehen und Duschen sind geplant.

Schon seit 1923 ist es verboten, in der Seine zu schwimmen. Ab 2025 könnte es wieder möglich sein. Bildquelle: Unsplash
Schon seit 1923 ist es verboten, in der Seine zu schwimmen. Ab 2025 könnte es wieder möglich sein. Bildquelle: Unsplash

Abkühlung im Wasser als Teil der Klimaresilienz

Schon seit mehreren Jahren ist das Schwimmen in der Seine in einem schwimmenden Freibad denkbar. Dieses besteht allerdings aus einem eigenen Becken, das im Wasser verankert ist. Entsprechend kommt derzeit kein Flusswasser, sondern gechlortes Wasser zum Einsatz. Schon Jacques Chirac, Präsident von 1995 bis 2007, versprach den Pariser*innen, dass sie bald wieder in der Seine baden könnten.

Nun sollen die drei geplanten Badeplätze als Erbe der Olympischen Sommerspiele 102 Jahre nach dem Badeverbot das Versprechen wahrmachen. Schon 1923 war die Wasserqualität schlecht. Zudem war man um den zunehmenden Bootsverkehr besorgt, der für Schwimmende gefährlich sein kann. Bis jetzt waren die Investitionen von Paris größtenteils erfolgreich und das Wasser ist laut Angaben der Stadt zu 90 Prozent der Zeit sicher zum Schwimmen. Regelmäßige Tests sollen dies auch in Zukunft garantieren.

Angesichts der Klimawandelfolgen und Vorhersagen für immer heißere Sommer wird eine schwimmbare Seine die französische Hauptstadt nicht nur attraktiver, sondern auch klimaresilienter machen. Denn wenn das Sommerwetter 40°C, oder ab 2050 vielleicht sogar 50°C erreicht, ist eine Abkühlung Gold wert.

Der Joséphine Baker Pool direkt an der Seine ermöglicht bereits das Schwimmen in unmittelbarer Nähe zum Fluss. Bildquelle: Hugues Mitton (hugovoyages) at fr.wikipedia, CC BY-SA 2.5 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5>, via Wikimedia Commons
Der Joséphine Baker Pool direkt an der Seine ermöglicht bereits das Schwimmen in unmittelbarer Nähe zum Fluss. Bildquelle: Hugues Mitton (hugovoyages) at fr.wikipedia, CC BY-SA 2.5 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5>, via Wikimedia Commons

Daumen drücken für gutes Wetter

Trotz der geplatzten Triathlon-Versuche im August 2023 ist Paris auf einem guten Weg, was die Wasserqualität der Seine angeht. Proben vom 6. Juni und 19. Juli zeigten Werte, die laut Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation zum Schwimmen geeignet waren. Aufgrund starker Regenfälle im August 2023 ist die Wasserqualität zuletzt wieder gesunken.

Die Stadt plant, weiterhin regelmäßig zu testen und passende Maßnahmen zur Säuberung der Seine umzusetzen. So gibt es seit dem Frühsommer 2023 zwei Wasseraufbereitungsanlagen an der Seine und der Marne. Und ein neues Lagerbecken namens Austerlitz kann über 50 000 Kubikmeter Wasser speichern. Sollte es also kurz vor den Sommerspielen nächstes Jahr heftig regnen, kann Abwasser über das Lagerbecken in die Kanalisation und Kläranlagen geleitet werden, anstatt die Seine zu verschmutzen.

Für alle Fälle soll es außerdem Ersatzdaten für die Wettkämpfe im Wasser geben. So soll es je nach Wasserqualität möglich sein, Wettbewerbe bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen. Dies zeigt, dass die Stadt Paris noch nicht ganz sicher ist, was die Wasserqualität 2024 angeht.

Apropos: Eine Übersicht der Olympischen Spiele 2024 in Paris inklusive stadtplanerischer Veränderungen finden Sie hier.

Der geplante Zentralpark Gasometervorfeld in Wien: Ein nachhaltiger Stadtpark, der Natur, Kultur und Gemeinschaft auf 51.000 m² vereint. Visualizations: Monolot
Der geplante Zentralpark Gasometervorfeld in Wien: Ein nachhaltiger Stadtpark, der Natur, Kultur und Gemeinschaft auf 51.000 m² vereint. Visualizations: Monolot

Ein Stadtpark der besonderen Art entsteht im Herzen Wiens. Das innovative Projekt im Gasometer-Vorfeld kombiniert Nachhaltigkeit mit moderner Landschaftsarchitektur und schafft einen neuen Treffpunkt für Natur, Kultur und Gemeinschaft. Doch wie wird eine ehemalige Industriebrache zu einem lebendigen Park, der die Vergangenheit bewahrt und gleichzeitig zukunftsweisend ist?

m Gasometer-Distrikt entsteht ein einzigartiger Stadtpark mit 51.000 Quadratmetern Fläche. Der Zentralpark Gasometervorfeld wird von den Landschaftsarchitekten BOGL aus Dänemark und NUWELA aus Deutschland geplant. Gemeinsam verfolgen die Teams das Ziel, einen Raum zu schaffen, der Vergangenheit und Zukunft vereint.

Seine zentrale Lage, in der Nähe von Wohngebieten, Unternehmen und einer Metrostation, macht den Park zu einem bedeutenden Projekt für ganz Wien. Mit dieser Neugestaltung wird das Viertel aufgewertet, während die Gemeinschaft einen vielseitigen Treffpunkt erhält.

Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

Ein zentrales Element des Projekts ist die Kreislaufwirtschaft. Die Architekten setzen auf den Erhalt und die Wiederverwendung vorhandener Ressourcen. Alte Gebäude, Materialien und natürliche Elemente erhalten neue Funktionen und werden kreativ integriert. Jens Linnet, der Kreativdirektor von BOGL, betont:

„Wir rücken die Natur und die Ressourcen des Standorts ins Zentrum unseres Designs, um innovative Lösungen zu schaffen.“

Dieser Ansatz stellt sicher, dass der Park nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch nachhaltig gestaltet wird.

Highlights des neuen Stadtparks

Die Pläne für den Zentralpark Gasometervorfeld beinhalten zahlreiche spannende Ideen, die den Park besonders machen:

  1. Sport und Bewegung: Ein alter Pferdestall wird in eine überdachte Street-Sport-Anlage umgestaltet.
  2. Kultur im Grünen: Ein ehemaliges Industriegebäude wird zu einem kulturellen Garten, der Platz für Veranstaltungen bietet.
  3. Genuss und Ausblick: Eine frühere Werkstatt wird in ein Café verwandelt, das gleichzeitig den Blick auf eine neue Freiluftbühne ermöglicht.
  4. Wasserspiele und Kreativität: Bestehende Betonflächen dienen als Bühnen- und Spielbereiche und sorgen für Abwechslung.
  5. Naturschutz: Alle vorhandenen Bäume und natürlichen Elemente bleiben erhalten, um den Charakter des Standorts zu bewahren.

Mit diesen vielfältigen Angeboten spricht der Park Menschen jeden Alters an und bietet Raum für Erholung, Begegnung und Aktivitäten.

Ein Park für alle

Die Lage des Parks, nahe Wohnhäusern und kulturellen Einrichtungen, ist ideal für die Anwohner. Zudem wird der Zentralpark durch seine Nähe zur Metrostation für Besucher aus ganz Wien leicht erreichbar sein.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise. Die Bauarbeiten starten 2026, und der erste Abschnitt wird voraussichtlich zwei Jahre dauern. Anschließend wird der Park kontinuierlich erweitert, sodass die Wiener Bürger regelmäßig neue Bereiche entdecken können.

Modellprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung

Der Zentralpark Gasometervorfeld zeigt eindrucksvoll, wie innovative Landschaftsarchitektur zur nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen kann. Durch die Wiederverwendung von Baumaterialien und Asphalt sowie die kreative Integration bestehender Strukturen entstehen Lösungen, die sowohl einzigartig als auch lokal angepasst sind.

Die Erfahrungen aus Projekten wie dem Remisepark in Kopenhagen fließen direkt in das Wiener Vorhaben ein. Dadurch profitiert die Stadt von internationalem Know-how, das neue Maßstäbe setzt.

Ein Blick in die Zukunft

Dieses Projekt ist weit mehr als ein Stadtpark. Es bietet ein Modell für eine neue Art der Stadtentwicklung, die Natur und Nachhaltigkeit ins Zentrum stellt. Wien erhält mit dem Zentralpark Gasometervorfeld nicht nur einen vielseitigen Erholungsraum, sondern auch ein Vorzeigeprojekt für urbane Transformation.

Durch die Zusammenarbeit von Architekten, der Stadt Wien und der Gemeinschaft entsteht ein Park, der Vergangenheit und Zukunft verbindet. Dieses ambitionierte Vorhaben wird den Charakter des Viertels prägen und gleichzeitig weltweit Inspiration für ähnliche Projekte liefern.

 

 

Lesen Sie hier mehr über der neuen Stadtteil in Wien: Bricolage City.