Werner Sobek erhält Global Award for Sustainable Architectur

Werner Sobek erhielt am 13. Mai den Global Award for Sustainable Architecture. Sobek, der Leiter des Instituts für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren ist, war einer von fünf Preisträgern. Die Jury würdigte seine „bahnbrechenden Forschungen“. Zu Sobeks Forschungsprojekten gehört beispielsweise die Urban Mining and Recycling Unit im NEST-Gebäude in Zürich.

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Werner Sobek (achter von links) durfte den Global Award for Sustainable Architecture entgegennehmen. (Foto: Gaston Bergeret)

 

Werner Sobek zählt zu den fünf Preisträgern, die den Preis am 13. Mai 2019 in der Pariser Cité de l’Architecture entgegennehmen durften. Die Jury würdigte mit der Auszeichnung seine „bahnbrechenden Forschungen“. Seit 25 Jahren leitet er das Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren.

Um das komplexe Nachhaltigkeitsthema konkreter zu fassen, stellen die Juroren ihre Auswahl jedes Jahr unter ein spezielles Thema. In 2019 entschieden sich die Nachhaltigkeitsexperten, auf das aktuell 100-jährige Bauhausjubiläum Bezug zu nehmen. Sie stellten dessen multidisziplinären und nach sozialen Reformen strebenden Ansatz in den Mittelpunkt. 

Der Global Award for Sustainable Architecture stützt sich auf eine wachsende Gemeinschaft, die von Preisträgern aus der ganzen Welt gebildet wird. Sie alle setzen sich, wie Werner Sobek, für eine nachhaltige Architekturethik ein.

Urban Mining and Recycling-Unit

In der Garten+Landschaft vom April 2019 mit dem Thema „Nachhaltige Wohnquartiere“ berichteten wir über Werner Sobeks Urban Mining and Recycling-Unit, denn die Idee, im Sinne nachhaltigen Bauens, Material beim Objektabbruch wieder dem Kreislauf in Form von Recycling oder Upcycling zurückzuführen, liegt förmlich auf der Hand. Doch sind die entsprechenden Ansätze noch nicht im Planungsalltag angekommen. Mit dem Forschungsprojekt „UMAR“ testen Werner Sobek und Kollegen, wie Wohnbauten künftig zu 100 Prozent in technische oder biologische Kreisläufe zurückgeführt werden können und sammeln dabei Erkenntnisse, die auch die Freiraumplanung revolutionieren könnten.

Den vollständigen Artikel zur UMAR-Unit können Sie hier lesen.