06.09.2022

Projekt

Zukunftsquartiere – die G+L im September 2022

von Theresa Ramisch
Cover der Zeitschrift Garten+Landschaft, darauf eine Luftaufnahme eines Hafengebiets mit Containern, mehreren Wohnbauten und Meer. Coverfoto: Rasmus Hjortshøj - COAST
Coverfoto: Rasmus Hjortshøj - COAST

Zwei Jahre nach unserem ersten Heft zum Thema „Wohnumfeld“ widmen wir uns wieder der Frage, wie unsere Wohnquartiere heute und in Zukunft aussehen (müssen) und wie wir Planer*innen diese optimal ins städtische Gefüge integrieren. Wir präsentieren die neusten Best Practices und untersuchen anhand dieser – auch im Sinne des Klimawandels – veränderte Nutzungs- und Raumansprüche.

Herausforderungen der Stadtentwicklung

Klimaresilient, partizipativ entwickelt, bestens angebunden, mit sozialer Infrastruktur optimal versorgt und am besten autofrei – die Ansprüche an heutige Quartiersentwicklungen stellen unsere Kommunen vor immense Herausforderungen. Um sich vor dem Vorwurf mangelhafter Kommunikation und Transparenz zu schützen, bereiten zahlreiche Stadtverwaltungen bereits Jahrzehnte vor dem ersten Spatenstich die entsprechenden Beteiligungsverfahren vor. Die Projekte durchlaufen zudem vorab in der Regel zahlreiche Stadtratssitzungen wie -beschlüsse. Gleichzeitig erwarten dann Stadtgesellschaft (und Fachplanerschaft) bei den Realisierungen den Einsatz neuester Architekturkunst und Technik, der jedoch unter Anbetracht der langen Planungsdauer kaum zu gewährleisten ist. Für Lokalpolitiker*innen sind Quartiersentwicklungen deswegen oft politische Himmelfahrtskommandos. So richtig gut kann man es kaum machen. Oder etwa doch?

Aktuelle Quartiersentwicklungen in Deutschland

Das Schuhmacher Quartier in Berlin, der Münchner Nordosten, das Rosenstein in Stuttgart sowie Grasbrook in Hamburg – werfen wir einen Blick auf die aktuell spannendsten Quartiersentwicklungen in Deutschland. Die vier Projekte gehören definitiv dazu. Daran beteiligt: die Crème de la Crème der deutschen Planungslandschaft. Die Visionen der Quartiere machen Spaß, ihre Visualisierungen erzeugen die Vorfreude auf den ersten Besuch. Aber halten Sie das, was sie versprechen? Was ist der aktuelle Status quo und wo liegen die Herausforderungen? Wir haben es in der aktuellen G+L untersucht. Neben den deutschen Projekten werfen wir zudem einen Blick nach Kopenhagen, wo Ramboll unter anderem gemeinsam mit COBE aktuell das Quartier Nordhavn umsetzt. Was andere Städte von dem ambitionierten Stadtentwicklungsprojekt lernen können, erfahren Sie im aktuellen Heft.

Die G+L 09/22 zum Thema Stadtentwicklungen ist bei uns im Shop erhältlich.

Im August ist unser Heft „Seniorengerechtes Planen“ erschienen, in der wir diskutieren, wie Planung auf die massive Alterung reagieren kann und vor allem muss. Mehr dazu hier. 

Scroll to Top