Alles was Sie zum Central Park wissen müssen

Der Central Park ist etwa 349 Hektar groß.

Der Central Park liegt inmitten von zahlreichen Hochhäusern und ist etwa 349 Hektar groß. Foto: Image by Alfred Hutter

Central Park in New York City ist weltbekannt. Seine Lage inmitten der dichten Bebauung von Manhattan macht ihn zur Ikone der Stadt. Vorgesehen war der Central Park im Commissioners Plan von 1811 zwar nicht. Aber bevor sich das Straßenraster mit Bebauung gefüllt hatte, konnte die Freifläche als Park gestaltet werden. 

Noch heute prägt ein stringentes Straßenraster die Struktur von Manhattan, einem der fünf Stadtteile von New York City. Das Raster geht auf den wichtigsten Plan für die Stadt zurück: den Commissioners Plan. Dieser legte 1811 fest, dass die Bebauung entlang eines rechtwinkeligen Rasters aus Avenuen und Straßen erfolgen soll. Bis dato war lediglich der Südzipfel der Insel bebaut. Ab 1811 folgte die weitere bauliche Entwicklung von Manhattan dem Raster. Der Commissioners Plan sah einige, kleine Grünanlagen vor, die das Raster unterbrachen. Einen zentralen, großen Park gab es jedoch nicht. Das änderte sich in den 1850er-Jahren, als die Idee für den Central Park aufkam.

Erholung und grüne Lunge von Manhattan

Mit dem rapiden Wachstum der Stadt wuchs auch der Wunsch nach einem großen Park. Er sollte den Bewohner*innen ein Stück Natur bieten und einen Ort bescheren, an dem sie dem Stress des Stadtlebens entkommen können. Die wohlhabenden New Yorker sehnten sich letztendlich nach einem Park, wie sie ihn aus europäischen Städten wie Paris oder London kannten. 1853 wurden die Pläne für den Central Park genehmigt und machten ihn so zum ersten größeren, landschaftlich gestalteten und öffentlich zugänglichen Grünraum. Heute, über 150 Jahre später, erfüllt der Central Park noch immer seinen ursprünglichen Zweck eines Erholungsraumes. Er heißt alle Menschen willkommen und bietet verschiedene Möglichkeiten für Aktivitäten. Mit 42 Millionen Besucher*innen pro Jahr gehört der Central Park zu den meist besuchten Parks in den Vereinigten Staaten und zu den beliebtesten Zielen in New York City.

Bevor Central Park entstand

Die Gestaltung vom Central Park geht auf Frederick Law Olmsted und Calvert Vaux zurück. Sie prägten zahlreiche Parkanlagen in den USA. Dazu gehört auch der Central Park, eines ihrer Meisterwerke. Als die Planung für den Park in den 1850er-Jahren begann, lag die Fläche weit nördlich der damals kleinen Stadt New York. Im mittleren Bereich der Insel Manhattan prägten kleine Bauernhöfe und vereinzelte Gebäude das Marschland und die felsigen Hügel. Fast 2 000 Menschen lebten vor dem Bau des Central Parks auf dem Gelände. Manche von ihnen, darunter irische Schweinefarmer und deutsche Gärtner, hausten in notdürftig errichteten Baracken. Andere lebten in Seneca Village, einer kleinen Siedlung der afroamerikaischen Mittelschicht. Häuser und Baracken wurden 1857 abgerissen, um für den Central Park Platz zu schaffen.

Wussten Sie? Der Central Park ist mit 3,41 Quadratkilometern deutlich größer als das Staatsgebiet des Fürstentums Monaco mit etwa 2 Quadratkilometern.

Der Entwurf von Olmsted und Vaux

Für die Gestaltung des neuen Parks luden die Parks Commissioner 1857 zu einem Wettbewerb ein. Als Gewinner ging der Greensward Plan hervor, der von offenen Felder der englischen Landschaft inspiriert war. Dieser Plan stammte aus der Feder von Frederick Law Olmsted und Calvert Vaux. Sie sahen einen naturalistisch erscheinenden Park vor, einen, der nach unangetasteter Natur aussah, obwohl er auf intensiver Gestaltung und baulichen Eingriffen basierte. Olmsted und Vaux integrierten verschiedene Landschaften und landschaftliche Eindrücke in ihren Parkentwurf. Auf den insgesamt 349 Hektar sollten weitläufige Rasenflächen, piktureske Waldareale, meandrierende Gewässer und große Seen erlebbar sein. Im Laufe der Zeit kamen weitere Einrichtungen dazu: Baseball- und Fussballfelder, ein Karussell, zwei Flächen zum Eislaufen, ein Zoo, formale Gärten, Monumente und Konzert- und Theatereinrichtungen.

Ausstattung, Lage und Budget

Die Auslobung für den Wettbewerb sah vor, dass der Central Park eine Paradefläche, eine Straße, drei Ballspielfelder, einen Winterfläche, eine große Fontäne, einen Blumengarten und den Park querende Straßen bekommt. Das Budget durfte 1,5 Millionen Dollar nicht überschreiten. Der Gewinner des zweiten Preises Samuel Gustin regte an, dass der Park eine zentrale Lage erhält. Bis dato war Jones Wood, eine Fläche auf der Upper East Side, für den neuen Park vorgesehen. Gustin empfahl als Pflanzenkenner den Park eher auf einer unwirtlichen Fläche anzulegen, als die gewachsenen Waldflächen im Nordosten auszudünnen. Obwohl Gustin den Wettbewerb nicht gewann, wurden seine Ideen respektiert. Später leitete er die Pflanzplanung für Central Park.

Wussten Sie? Wissenschaftler*innen konnten mehrere zuvor unbekannte Tierarten im Central Park entdecken. Im Jahr 2002 wurde nicht nur eine neue Art, sondern sogar gleich eine ganz neue Gattung eines Hundertfüßers in bekanntesten Stadtpark der Welt gefunden. Ein paar Jahre später wurde eine neue Fliegenart, Themira lohmanus, entdeckt, die zur Fortpflanzung den im Central Park reichlich vorhandenen Entenkot benötigt.

Central Park im Laufe der Jahre

Neben verschiedenen Möglichkeiten zur Erholung leistet die Parkanlage wertvolle ökologische Beiträge. Mit ihren mehr als 18 000 Bäumen trägt sie zur Kühlung und zur Reinigung der Luft in der dicht bebauten Stadt bei. Für viele Tiere ist sie ein Zuhause. Unter anderem dient sie als Zwischenstopp für über 200 Vogelarten auf ihrer Route über den Atlantik. Aber nicht immer wurde der Central Park als ökologischer und klimatischer Standortfaktor wertgeschätzt. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs der Druck auf den Park. Große Veranstaltungen und kommerzielle Nutzungen nagten an seiner Substanz und bedrohten seine Ausrichtung als Rückzugsort vom urbanen Leben. Er litt unter Vernachlässigung und Missmanagement, insbesondere in ökonomisch schwierigen Phasen der Stadt.

Wussten Sie? Der New Yorker Central Park ist zwar der bekannteste, aber mit 341 Hektar nicht der größte Park der Stadt. Größer sind der Van Cortlandt Park in der Bronx mit 464 Hektar und der Staten Island Greenbelt, ein Park- und Grünflächenverbund mit einer Fläche von 1100 Hektar.

Central Park Conservancy

Die Vernachlässigung des Central Park nahmen New Yorker*innen zum Anlass für ihren Park zu kämpfen. Sie trugen dazu bei, den Park mit seinem ursprünglichen Zweck zu erhalten und zu schützen. Nach Jahren extremen Verfalls gründeten sie in den 1960er-Jahren schließlich die Central Park Conservancy. In diesem Zusammenschluss kümmern sich noch heute engagierte Bürger*innen gemeinsam mit der Stadt um den Park. Durch private Spenden kann die Central Park Conservancy jedes Jahr fast 75 Millionen US-Dollar in den Park investieren. Das ermöglicht dem kommunalen Department of Parks and Recreation beinahe sein gesamtes Budget in andere Parkanlagen in der Stadt fließen zu lassen.

Ein weiterer Hingucker aus New York City: Zwischen zwei Piers im Hudson River hat Heatherwick Studio die künstliche Insel „Little Island“ angelegt. Aber schauen Sie selbst.

Das könnte Sie auch interessieren
Wettbewerbsübersicht August 2018 (2/2)
Mehr Raum zum Lernen
Deutschlands Ladeinfrastruktur für E-Autos steht vor dem Problem, dass es nicht ausreichend viele öffentliche Ladepunkte gibt. Bildquelle: Pixabay
Verbesserung der Ladeinfrastruktur in Deutschland
eine-stadtstrasse-voller-verkehr-neben-hohen-gebauden-L7RbsRIG7DQ
Was ist eine Trainingspipeline? – der technische Weg zur intelligenten Stadt
Naturnahe, artenreiche Stadtnatur zum Thema Renaturierung Bedeutung
Renaturierung Bedeutung: Funktion, Vorteile und Beispiele
Die Rue Vaugirard führt durch das sechste und 15. Arrondissement. Hier sollen Radwege ausgebaut werden. VI­SUA­LI­SIE­RUNG: Céline Orsingher
Die 15-Minuten-Stadt in Paris – Mais oui?
© hartlockstädtebau
Neues Wohnquartier in Bonn-Castell
luftaufnahme-einer-stadt-durch-die-ein-fluss-fliesst-P2d8SKdbjEE
Legitimation in der Planung – wer entscheidet was und für wen?
luftaufnahmen-von-gebauden-unter-strahlend-blauem-himmel-TK5I5L5JGxY
Autoregressive Modelle erklärt – warum Chatbots Wort für Wort städtisch denken
G+L im Januar 2020: IBA Basel 2020

Thermische Wegführung – wie wir Hitze im Alltag umleiten könnten

eine-hauserzeile-mit-bewolktem-himmel-im-hintergrund-MQKn_JFfVlM
Stimmungsvolle Ansicht einer schweizerischen Häuserreihe vor dramatischem Himmel, aufgenommen von Wolfgang Weiser.

Heiße Sommer, überhitzte Städte und schweißtreibende Wege: Die urbane Hitze wird zur zentralen Herausforderung der Stadtplanung. Doch was wäre, wenn wir Hitze nicht länger erdulden, sondern gezielt lenken könnten – so wie wir es mit Verkehr, Wasser oder Luft bereits tun? Willkommen in der Welt der thermischen Wegführung: ein radikaler Ansatz, der unsere Stadträume klimatechnisch aufmischt und das Potenzial hat, die Alltagsqualität in Mitteleuropa neu zu definieren.

  • Definition und Grundlagen der thermischen Wegführung im urbanen Kontext
  • Herausforderungen urbaner Hitzeinseln in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Technische, gestalterische und soziale Strategien zur gezielten Umleitung von Wärme
  • Pionierprojekte und internationale Fallstudien, die Hitze steuerbar machen
  • Relevanz für nachhaltige Stadtentwicklung, Mobilitätsplanung und Aufenthaltsqualität
  • Synergien mit grüner Infrastruktur, Wasserwirtschaft und digitalen Tools
  • Grenzen, Risiken und ethische Fragen der thermischen Wegführung
  • Innovative Entwurfswerkzeuge und Simulationen für Planer
  • Zukunftsperspektiven: Von der Experimentierkultur zur Standardpraxis in der Stadtplanung

Die Hitze lenken – Grundlagen und Vision der thermischen Wegführung

Die thermische Wegführung ist ein Begriff, der urbanen Planern bislang höchstens als vage Idee begegnet ist, aber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Im Kern geht es darum, Wärme bewusst zu steuern, statt sie bloß zu ertragen. Man stelle sich vor, Hitze würde in der Stadt nicht zufällig verweilen, sondern gezielt umgeleitet werden – ähnlich wie es bei Regenwasser oder Verkehr bereits selbstverständlich ist. Die Vision: Aufenthaltsräume, Wege und Quartiere, die im Hochsommer nicht zur Sauna werden, sondern mit überraschender Frische aufwarten.

Thermische Wegführung basiert auf der Erkenntnis, dass Wärme in Städten nicht gleichmäßig verteilt ist. Asphaltwüsten, versiegelte Flächen und dichte Bebauung erzeugen sogenannte urbane Wärmeinseln, während Parks, Wasserflächen und beschattete Zonen als kühle Oasen dienen. Der Clou: Mit intelligenter Planung lassen sich diese Mikroklimata beeinflussen, sodass Hitze nicht nur verhindert, sondern regelrecht „umgeleitet“ werden kann. Das bedeutet, dass beispielsweise Gehwege, Plätze und Aufenthaltsorte so gestaltet werden, dass sie die kühlende Wirkung von Vegetation, Wasser oder Luftbewegungen gezielt nutzen und sich Wärmeflüsse lenken lassen.

Ein entscheidender Teil der thermischen Wegführung ist die Integration verschiedener Disziplinen: Stadtklimatologie, Landschaftsarchitektur, Bauphysik und soziale Stadtentwicklung müssen Hand in Hand arbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die nicht nur technisch funktionieren, sondern auch städtebaulich und gesellschaftlich überzeugen. Dabei rücken Fragen wie Materialwahl, Oberflächengestaltung, Ausrichtung von Wegen, Begrünung und sogar die Steuerung von Luftströmen in den Mittelpunkt.

Die Vision der thermischen Wegführung reicht jedoch weit über klassische Klimaanpassung hinaus. Sie eröffnet die Möglichkeit, die Stadt als dynamisches, steuerbares System zu begreifen, in dem Wärme nicht nur als Problem, sondern auch als Ressource betrachtet werden kann. So könnten beispielsweise Abwärmequellen gezielt genutzt oder Wärme in weniger empfindliche Bereiche umgeleitet werden, während besonders schützenswerte Orte – wie Schulhöfe, Spielplätze oder Altenheime – aktiv von Hitze entlastet werden.

Doch so visionär die Idee klingt, so drängend ist der Handlungsbedarf. Die Klimaprognosen für Mitteleuropa sprechen eine deutliche Sprache: Immer mehr Hitzetage, längere Trockenperioden, steigende Belastungen für Gesundheit und Infrastruktur. Es ist höchste Zeit, die Möglichkeiten der thermischen Wegführung ernsthaft zu erforschen und in die Planungspraxis zu integrieren – nicht als technisches Gimmick, sondern als zentrales Element klimarobuster Städte.

Hitzeinseln, Alltag und Planung – das urbane Temperaturdilemma

Kaum ein Thema beschäftigt Stadtbewohner in den Sommermonaten so sehr wie die spürbare Überhitzung urbaner Räume. Was in der Klimaforschung als „Urban Heat Island“ bezeichnet wird, ist für viele schlicht Alltag: stickige Plätze, aufgeheizte Fassaden, nächtliche Tropennächte und das ständige Ringen um Schatten. In deutschen, österreichischen und Schweizer Städten ist das Phänomen längst angekommen – und betrifft längst nicht nur die Metropolen, sondern auch kleinere Städte und dicht bebaute Quartiere.

Die Ursachen für urbane Hitzeinseln sind vielschichtig: Versiegelung, dunkle Oberflächen, fehlende Vegetation und dichte Bebauung verhindern eine natürliche Abkühlung. Gleichzeitig sorgen anthropogene Wärmequellen wie Verkehr, Klimaanlagen, Industrie und Gebäudeheizungen für zusätzliche Aufheizung. Besonders kritisch ist, dass viele Alltagsrouten – etwa Schulwege, Arbeitswege oder Naherholungsachsen – durch die heißesten Bereiche der Stadt führen. Das beeinträchtigt nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern auch die Gesundheit und Mobilität, insbesondere für vulnerable Gruppen wie Kinder, Senioren oder Menschen mit Vorerkrankungen.

Für Planer stellt sich damit die Frage: Wie kann die Alltagsmobilität aufrechterhalten, die Lebensqualität gesichert und die städtische Infrastruktur vor Überhitzung geschützt werden? Hier setzt die thermische Wegführung an. Ihr Ziel ist es, die heißesten Streckenabschnitte zu identifizieren und Alternativen zu schaffen, die den Temperaturstress reduzieren. Dazu gehört etwa, Wege gezielt durch kühlere, beschattete oder gut belüftete Bereiche zu führen, Aufenthaltsorte mit Wasser und Grün zu flankieren oder hitzeabsorbierende Materialien einzusetzen.

Ein weiterer Aspekt ist die proaktive Steuerung von Aufenthaltsqualitäten: Plätze, die im Winter als sonnige Oasen beliebt sind, können im Sommer durch flexible Beschattungen, temporäre Wasserinstallationen oder mobile Begrünungselemente transformiert werden. Gleichzeitig lassen sich durch mikroklimatische Analysen und Simulationen gezielt Hotspots entschärfen – etwa indem Frischluftschneisen erhalten, Fassaden begrünt oder Quellbereiche von Hitze systematisch entkoppelt werden.

Die Herausforderung besteht darin, diese Maßnahmen in die bestehenden Planungsprozesse zu integrieren und dabei sowohl kurzfristige als auch langfristige Effekte zu berücksichtigen. Denn was heute als „kleines Klimaprojekt“ beginnt, kann morgen zur Standardanforderung für lebenswerte, resiliente Städte werden. Die thermische Wegführung fordert ein Umdenken – weg vom reinen Hitzeschutz, hin zur aktiven Gestaltung urbaner Wärmeflüsse.

Strategien und Werkzeuge – so lenken wir Hitze im Stadtraum

Die Umsetzung thermischer Wegführung in der Praxis ist ein anspruchsvolles Unterfangen, das Kreativität, Fachwissen und Mut zum Unkonventionellen verlangt. Zentrale Strategie ist die gezielte Kombination von baulichen, gestalterischen und technologischen Mitteln, um Wärmeflüsse im städtischen Kontext zu modulieren. Im Vordergrund stehen dabei Maßnahmen, die sowohl die Quellen der Hitzeadressieren als auch deren räumliche Verteilung beeinflussen.

Ein klassisches Werkzeug ist die kluge Wegeführung: Statt Fuß- und Radwege schnurgerade durch die heißesten Asphaltflächen zu führen, setzt man auf kühle Korridore, die von Baumpflanzungen, Pergolen oder Fassadenbegrünungen flankiert werden. Besonders effektiv sind dabei dichte Laubdächer, die nicht nur Schatten spenden, sondern durch Transpiration auch aktiv zur Abkühlung beitragen. Wasser spielt eine zentrale Rolle: Brunnen, Nebelduschen, Wasserrinnen oder temporäre Wasserflächen können das Mikroklima entlang von Wegen und Plätzen signifikant verbessern.

Eine weitere Strategie ist die bewusste Ausrichtung und Materialwahl von Wegen. Helle, reflektierende Oberflächen heizen sich weniger auf als dunkle Beläge, während Materialien wie wassergebundene Decken oder spezielle Pflaster die Verdunstung fördern und somit zur Kühlung beitragen. Innovative Ansätze setzen auf „Cool Pavements“ oder thermisch aktive Beläge, die gespeicherte Wärme gezielt abführen oder nachts abstrahlen. In Quartieren mit großen Temperaturdifferenzen kann sogar die gezielte Nutzung von Abwärme – etwa aus Nahwärmenetzen – dafür sorgen, dass Wärme dorthin geleitet wird, wo sie weniger Schaden anrichtet.

Digitale Werkzeuge und Simulationen werden zunehmend unverzichtbar: Stadtklimamodellierung, thermografische Kartierungen und Szenarienanalysen helfen, die Wirkung von Maßnahmen bereits in der Entwurfsphase zu evaluieren. So lassen sich beispielsweise Luftströmungen simulieren, Kaltluftentstehungsgebiete identifizieren und potenzielle Hitze-Hotspots vorausschauend entschärfen. Besonders leistungsfähig sind sogenannte „Urban Climate Resilience Tools“, die verschiedenste Datenquellen – von Wetterstationen bis zu Satellitenbildern – verknüpfen und Planern eine Echtzeitanalyse ermöglichen.

Doch Technik allein genügt nicht. Entscheidend ist die soziale Einbettung: Die Akzeptanz neuer Wegeverläufe, die temporäre Umgestaltung von Plätzen oder Veränderungen im Mobilitätsverhalten müssen mitgedacht werden. Hier können Beteiligungsformate, partizipative Planungsprozesse und Pilotprojekte helfen, das Thema in der Stadtgesellschaft zu verankern. Denn thermische Wegführung ist nicht nur eine Frage der Ingenieurskunst, sondern auch des gesellschaftlichen Konsenses.

Die größte Kunst besteht darin, all diese Maßnahmen nicht als Flickenteppich zu begreifen, sondern als Teil einer übergeordneten Strategie. Nur wenn thermische Wegführung integraler Bestandteil von Stadtentwicklung, Mobilitätsplanung und Freiraumgestaltung wird, kann sie ihr volles Potenzial entfalten – und aus der Vision gelebte Realität werden.

Pionierprojekte und internationale Impulse – was wir von anderen lernen können

Ein Blick über den Tellerrand zeigt: Zahlreiche Städte weltweit experimentieren längst mit innovativen Ansätzen zur thermischen Wegführung – oft in beeindruckender Konsequenz und mit sichtbarem Erfolg. Besonders Singapur gilt als Vorreiter: Hier werden klimaadaptive Wegeführungen und Schattennetze systematisch in der Stadtentwicklung verankert. Das „Cool Pavement“-Programm setzt auf helle Beläge und reflektierende Straßen, während lineare Parks wie der „Park Connector Network“ gezielt Frischluftströme in die dicht bebaute Stadt lenken – und gleichzeitig attraktive, kühle Wegeverbindungen schaffen.

Auch in Spanien, Frankreich und Japan werden temporäre Beschattungen, mobile Wasserspiele und intelligente Begrünungen eingesetzt, um Hitze auf Plätzen und Wegen zu entschärfen. In Barcelona etwa verwandeln sich ausgewählte Straßen im Sommer zu „kühlen Boulevards“, indem mobile Bäume, Segel und Sprühnebelanlagen installiert werden. In Paris werden Schulhöfe zu „Oasen der Frische“ umgestaltet – mit hellem Belag, Wasserflächen und viel Grün, sodass Kinder auch an Hitzetagen draußen spielen können.

In Deutschland gibt es erste ambitionierte Projekte: In Frankfurt am Main wurden im Rahmen des Hitzeaktionsplans gezielt kühlende Fußwege ausgewiesen, die durch Parks, entlang von Wasserläufen oder unter Baumalleen verlaufen. In Wien setzt man auf die „Cool Streets“-Initiative, bei der temporäre Begrünung, Wasserelemente und innovative Beläge getestet werden. Zürich experimentiert mit „Blue-Green Corridors“, die Wasser und Vegetation intelligent verknüpfen und so für angenehme Mikroklimata entlang von Alltagswegen sorgen.

Diese Beispiele zeigen, wie wichtig Pilotprojekte sind, um neue Strategien zu testen, Akzeptanz zu schaffen und Erfahrungen zu sammeln. Sie machen aber auch deutlich, dass thermische Wegführung keine Einzellösung ist, sondern stets als Teil eines umfassenden Klima- und Freiraumkonzepts verstanden werden muss. Entscheidend ist die Zusammenarbeit verschiedenster Akteure: Stadtplaner, Landschaftsarchitekten, Mobilitätsexperten, Klimatologen und nicht zuletzt die Nutzer selbst.

Die internationale Perspektive eröffnet zudem neue Horizonte: Während in Mitteleuropa noch oft um Zuständigkeiten, Standards und Finanzierung gerungen wird, zeigt das Ausland, wie pragmatisch und experimentierfreudig thermische Wegführung in die Praxis umgesetzt werden kann. Der Mut zur temporären Intervention, zur partizipativen Gestaltung und zur schnellen Anpassung an neue Erkenntnisse ist hier das Erfolgsrezept – und sollte auch für hiesige Planer Vorbild sein.

Risiken, Grenzen und Zukunft – wohin führt die Reise?

So vielversprechend die thermische Wegführung ist, so klar sind auch ihre Grenzen. Nicht jede Stadt kann zur grünen Oase werden, nicht alle Hitzeprobleme lassen sich mit ein paar Bäumen und Wasserfontänen lösen. Technische, räumliche und soziale Restriktionen setzen der Hitzeumleitung Grenzen: Eng gefasste Altstadtquartiere, Denkmalschutz, Flächenkonkurrenz oder fehlende Ressourcen erschweren die Umsetzung. Hinzu kommt das Risiko, dass Maßnahmen isoliert verpuffen, wenn sie nicht systematisch vernetzt und in die Gesamtstrategie eingebettet werden.

Ein weiteres Risiko ist die soziale Schieflage: Wenn nur ausgewählte Viertel von thermischer Wegführung profitieren, während andere weiter im Hitzestress verharren, droht eine neue Form der klimatischen Segregation. Hier sind Politik und Planung gefordert, gezielt benachteiligte Quartiere zu priorisieren und die Bevölkerung frühzeitig einzubinden. Auch ethische Fragen müssen gestellt werden: Wer entscheidet, welche Wege gekühlt werden? Wie wird mit Zielkonflikten umgegangen, etwa zwischen Denkmalschutz und Klimaanpassung? Und welche Rolle spielen kommerzielle Interessen, wenn etwa große Unternehmen mit „Cool City“-Technologie den öffentlichen Raum prägen?

Die Zukunft der thermischen Wegführung liegt in der intelligenten Integration verschiedener Ansätze: Von der Planung über den Bau bis zum Betrieb müssen Maßnahmen laufend evaluiert, angepasst und weiterentwickelt werden. Digitale Zwillinge, Sensorik und Klimasimulationen werden dabei eine immer größere Rolle spielen – sowohl bei der Planung als auch beim Monitoring. Gleichzeitig wird die Beteiligung der Bürgerschaft zum Schlüsselfaktor: Nur wenn Nutzerbedürfnisse, Alltagsroutinen und lokale Besonderheiten berücksichtigt werden, kann thermische Wegführung Akzeptanz und Wirkung entfalten.

Innovative Entwurfswerkzeuge helfen, die komplexen Zusammenhänge zu visualisieren und Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Simulationen ermöglichen es, verschiedene Szenarien durchzuspielen und die optimale Kombination aus Begrünung, Wasser, Material und Wegeführung zu finden. Dabei gilt: Keine Maßnahme ist in Stein gemeißelt. Flexibilität, Experimentierfreude und die Bereitschaft zum „klimatischen Prototyping“ werden zur neuen Planungskultur.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass thermische Wegführung zwar kein Allheilmittel ist, aber einen entscheidenden Beitrag zur klimarobusten und lebenswerten Stadt leisten kann. Sie fordert heraus, eingefahrene Planungspfade zu verlassen und neue, kreative Lösungen zu wagen. Wer heute damit beginnt, legt den Grundstein für die Resilienz der Städte von morgen – und zeigt, dass kluge Planung weit mehr sein kann als Hitzeschutz: Sie macht die Stadt zum Ort der aktiven Klimagestaltung.

Fazit: Von der Vision zur urbanen Realität – Hitze lenken, Lebensqualität sichern

Die thermische Wegführung markiert einen Wendepunkt in der Stadtplanung: Weg von der passiven Hitzebewältigung, hin zur aktiven Steuerung urbaner Wärmeflüsse. Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse, technische Innovation und gestalterische Kreativität zu einem strategischen Ansatz, der weit über den klassischen Hitzeschutz hinausgeht. Die Beispiele aus dem In- und Ausland zeigen, dass Hitze kein unabwendbares Schicksal ist – sondern eine Herausforderung, die sich mit Mut, Know-how und Experimentierfreude meistern lässt.

Für Planer, Architekten und Stadtentwickler in Deutschland, Österreich und der Schweiz eröffnet sich damit ein neues Spielfeld: Wer Räume, Wege und Plätze thermisch intelligent gestaltet, schafft nicht nur kühlere Städte, sondern auch mehr Aufenthaltsqualität, Gesundheit und soziale Teilhabe. Die Herausforderungen sind groß, die Werkzeuge vielfältig – und die Zeit zu handeln ist jetzt. Denn die Hitze wartet nicht. Die Zukunft der Stadt ist klug, kreativ, klimaresilient – und vielleicht schon bald: überraschend angenehm frisch.

IBA Basel Fachpublikation aus der Redaktion der G+L
IBA Basel Fachpublikation aus der Redaktion der G+L

IBA Basel: Wie alles begann

Mit dem Ende der IBA Basel Expo Anfang Juni 2021 endete auch offiziell die Internationale Bauausstellung Basel 2020 und mit ihr die effektiv erste Internationale Bauausstellung im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Ein Abschlussfilm fasst nun die Ziele und Entwicklungen der IBA Basel 2020 zusammen.

Die IBA Basel war die erste Internationale Bauausstellung, die das Thema der Raumplanung in Grenzregionen behandelt. Internationale Bauausstellungen sind ein Sonderformat der Stadt- und Regionalentwicklung. Sie sind Markenzeichen nationaler Bau- und Planungskultur. Seit mehr als einem Jahrhundert rücken diese Experimentierfelder die aktuellen Fragen des Planens und Bauens in den Fokus der nationalen und internationalen Diskussion.

Die Ursprünge der IBA Basel finden sich im Jahr 2008. Alles begann mit dem sogenannten ersten „Memorandumsentwurf“. Diesen setzte das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt gemeinsam mit dem Trinationalen Eurodistict Basel TEB auf. 2009 arbeitete der TEB die Herausforderungen und Chancen der trinationalen Fragmentierung heraus und veröffentlichte diese in der Entwicklungsstrategie 2020 „Eine Zukunft zu Dritt“. In der Strategie benannte er die raumordnerischen Hauptziele „Siedlungsentwicklung“, „Verkehrsentwicklung“ und „Landschaftsplanung“ sowie die „Wechselwirkungen mit den Bereichen Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung“ als auch „Governance“ und „Finanzierung metropolitaner Grossprojekte“. 2010 riefen die politischen Akteur*innen der Region die Internationale Bauausstellung Basel gemeinsam aus.

2020: 20 Projekte mit IBA Basel Label

In den darauffolgenden zehn Jahren konkretisierte die IBA Basel die gemeinsame Verantwortung für die Agglomeration in Projekten, Gebäuden, Infrastrukturen sowie Landschaftsräumen und lieferte Anstöße für eine grenzüberschreitende Kooperationskultur, ganz im Sinne das offiziellen IBA Mottos „Au-delà des frontières, ensemble – Gemeinsam über Grenzen wachsen“. Unter der Leitung von Monica Linder-Guarnaccia verstand sich die IBA im Dreiländereck dabei als Instrument des Wandels. Aus 130 Projektvorschlägen brachte das IBA Team mit einer Vielzahl an Akteur*innen aus Verwaltung und Interessensverbänden 43 grenzüberschreitende Projekte auf den Weg. Insgesamt 20 davon wurden im Jahr 2020 offiziell als IBA Projekte labelisiert.

Zum Memorandum der IBA Basel

Das Memorandum des IBA Expertenrats beschreibt in zehn Empfehlungen die Grundlagen zur Durchführung einer IBA. Gerade weil die IBAs keine feststehenden Regularien haben, muss der Stellenwert für Baukultur und Stadtentwicklung im regionalen, nationalen und inter­nationalen Rahmen immer wieder überprüft werden.

Zum IBA Expertenrat

Der IBA Expertenrat begleitet und berät die laufenden IBA und achtet darauf, dass Entwicklungen, Strukturen und inhaltliche Ausrichtungen der IBA mit den aufgestellten Qualitätskriterien des Memorandums im Einklang sind. Er begleitet auch die Vorbereitungsphasen der IBA Initiativen. Der IBA Expertenrat wurde vom Bundesbauministerium berufen. Mehr zum Expertenrat lesen Sie hier.

IBA Basel läutete Paradigmenwechsel ein

Die Ausgangslage der Internationalen Bauausstellung Basel war die einer fragmentierten Agglomeration. Zur zentralen IBA Aufgabe wurde es, die unterschiedlichen Submissionsrechte, Rechtsgrundlagen, internen Verwaltungsabläufe, die Entscheidungshoheiten und Finanzierungsmodelle der drei beteiligten Länder in Einklang zu bringen und nicht zuletzt interkulturelle Kompetenz aufzubauen. Keine leichte Aufgabe und ohne ein Verständnis der unterschiedlichen Mentalitäten und Hierarchien wäre die Umsetzung reeller grenzüberschreitender Projekte auf Augenhöhe mit dem Gegenüber auch nicht erfolgt. Im Zuge der IBA im Dreiländereck fand ein Paradigmenwechsel in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen deutschen, französischen und Schweizer Akteur*innen statt. Die Grenzregion wuchs in den IBA Jahren auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene zusammen.

Zwölf Millionen Euro-Etat statt einer Milliarde

Der Weg dorthin war ein Abenteuer und so manch ein Stein musste weggeräumt werden. So arbeitete die IBA im Dreiland mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen der drei Länder, der wirtschaftlichen Diskrepanz zwischen der florierenden Wirtschaftsmetropole Basel und der Agglomeration sowie der Zweisprachigkeit – Deutsch und Französisch. Allen voran war insbesondere aber die Finanzierung ein stetiges Problem. Trotz der Unterstützung von 27 finanzierenden Kommunen, blieb der zur Verfügung stehende Etat weit unterdotiert. Die IBA Basel arbeitete mit zwölf Millionen, während die IBA Hamburg eine Milliarde Euro erhielt.
Die jeweils auf drei Jahre hinaus geplante Finanzierung der IBA Basel Geschäftsstelle und ihres Projektförderfonds forderte das zehnjährige Vorhaben durch die gesamte Laufzeit zusätzlich. So wurde auch dies Teil einer wiederkehrenden Suche nach Konsens, Mehrwert und Return-on-Investment.

Die IBA der Zukunft

Die IBA im Dreiländereck ist keine architektonische Leistungsschau im klassischen Sinne und stand deswegen in der Vergangenheit mehrfach in der Kritik. Es würden die, für eine IBA klassischen gebauten Leuchtturmprojekte fehlen, so Kritiker*innen. Und ja, die Internationale Bauausstellung Basel zeichnet sich nicht durch Hochbauprojekte aus. Vielmehr definiert sie ein neues Zeitalter für das Format der Internationalen Bauausstellung an sich. Der Hintergrund: Anders als ihre Vorgängerinnen – etwa die IBA Stadtumbau in Sachsen-Anhalt, die IBA See in der Lausitz oder auch die IBA Emscher Park – findet die Internationale Bauausstellung Basel nicht im klassisch strukturschwachen Raum statt.

Die IBA der Prozesse

Die Region Basel erlebt mit finanzstarken Firmen wie Novartis und Roche seit Jahrzehnten ihre Blüte. Die IBA im Dreiländereck ist aus keiner Notsituation heraus entstanden. Die Herausforderung der Internationale Bauausstellung Basel bestand darin, in zehn IBA Jahren zwischen über 64 Gebietskörperschaften und zahlreichen privaten Akteur*innen eine trinationale Planungskultur zu etablieren und on top im rollenden Prozess herausragende, grenzüberschreitende Projekte auf den Weg zu bringen. Die Internationale Bauausstellung Basel ist folglich eine IBA der Prozesse. Leicht gemacht hat es ihr dieser Unterschied nicht. Prozessinnovation ist – im Gegensatz zu Hochbauprojekten – schwierig darzustellen.

Von 130 setzten sich 20 Projekte durch

Eine Internationale Bauausstellung stellt gesellschaftliche, künftige Lebenswelten zur Diskussion. Sie muss eine Botschaft haben und diese muss signifikant für andere Regionen sein, übertragbar sein. Die Internationale Bauausstellung Basel hat international gezeigt, wie Massnahmen zur Stärkung und Entwicklung einer Grenzregion gemeinsam umgesetzt werden können. Die Internationale Bauausstellung Basel steht dafür, wie gewinnbringend es ist, wenn man die Bedürfnisse des Gegenübers beachtet. Sie hat gezeigt, wie Partizipation und die interdisziplinäre Vorgehensweise die Projektqualität steigern, auch wenn sie mehr Zeit in Anspruch nehmen und komplexer werden. Dafür sprechen die 20 labelisierten IBA Projekte gemeinsam mit den IBA Projektgruppen sowie den nominierten Projekten.

IBA Basel Abschlussfilm

Mit der Finissage am 4. Juni 2021 endete offiziell die IBA Basel Expo und damit auch die Internationale Bauausstellung Basel. Gemeinsam mit dem IBA Präsidium lud die IBA Basel Geschäftsführerin Monica Linder-Guarnaccia ein, die Erkenntnisse aus zehn Jahren IBA Prozess zu reflektieren und in die zukünftige Entwicklung der Region zu blicken.

Die raumplanerische Entwicklung über Ländergrenzen hinweg stand im Mittelpunkt der Internationalen Bauausstellung Basel. Bislang hatte noch keine IBA vor der IBA Basel dieses Thema so behandelt. Den besonderen Fokus, die Ziele und Entwicklungen der IBA Basel fasst nun ein Abschlussfilm zur IBA Basel 2020 zusammen.

Fachpublikation

Online informierte Garten+Landschaft hier zu den Projekten, ihren Macher*innen und Zielen der IBA. Aus den Erkenntnissen der ersten grenzüberschreitenden Internationale Bauausstellung im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz ist dabei die lesenswerte Fachpublikation „IBA Basel 2020. Gemeinsam Grenzen überschreiten“ in deutsch und französisch entstanden. Erfahren Sie hier mehr dazu.

Auch unsere Kolleg*innen von Baumeister feierten mit einem Baumeister-Sonderheft zur IBA Basel 2020 im Mai.