COP27 – Ergebnis und Durchbruch

Die COP27 im November 2022. Bildquelle: UNFCCC via Flickr, CC BY-NC-SA 2.0
Die COP27 im November 2022. Bildquelle: UNFCCC via Flickr, CC BY-NC-SA 2.0

Nach einer Verlängerung endete die globale Klimakonferenz COP27 in Sharm El-Sheikh am 20. November in den Morgenstunden. Einen großen Durchbruch gab es, aber insgesamt ist das Ergebnis eher enttäuschend. Lesen Sie hier alles Wichtige zur COP.

Das Klimaabkommen von Sharm El-Sheikh

Es ist inzwischen schon üblich, dass Klimakonferenzen in Überstunden enden. Die oft zähen, komplexen Verhandlungen brauchten auch in diesem Jahr etwas mehr Zeit als geplant. In den Morgenstunden des 20. November 2022 war es so weit und das erwartete Klimaabkommen wurde von knapp 200 Ländern angenommen.

Der Cop27 Durchbruch

Die Erwartungen an die COP27 waren nicht allzu hoch, obwohl durch die Folgen des Klimawandels sowie der Inflation und des Ukrainekriegs 2022 besonders viel auf dem Spiel stand. Ein Durchbruch gelang trotz langer Zweifel: Die Unterstützung für Opfer des Klimawandels wurde offiziell beschlossen. Diese finanziellen Leistungen, die Klimaschäden beseitigen sollen, sind als „loss and damage“ bekannt. Das beste Beispiel für die Notwendigkeit derartiger finanzieller Mittel sind die verheerenden Fluten in Pakistan. Hier ist Klimagerechtigkeit gefragt: Diejenigen, die am meisten verantwortlich sind für die drastischen Folgen des Klimawandels, sind in der Pflicht, den oft wenig emittierenden und stark betroffenen Ländern Ausgleichszahlungen zu machen.

Nach langem Ringen und viel Druck durch die G77-Gruppe, zu der über 130 ärmere Länder gehören, wurde eine Einigung erzielt. Die EU war dabei federführend. Allerdings verlangte sie, dass die finanzielle Last des Klimaschäden-Fonds nicht allein auf reichere Länder fallen dürfte. Details dazu, wer wie viel bezahlt, sollen bis zur COP28 im Jahr 2023 beschlossen werden.

Übrigens: Unseren Beitrag zu den Erwartungen an die COP27 finden Sie hier.

Fossile Brennstoffe

Bei der COP26 letztes Jahr in Glasgow ging es unter anderem um fossile Brennstoffe und insbesondere um Kohle. Es gelang zum ersten Mal, die Reduktion der Abhängigkeit von Kohle in ein internationales Klimaabkommen aufzunehmen. In diesem Jahr gab es einen Entwurf, der verlangte, alle Arten von fossilen Brennstoffen auslaufen zu lassen. Dies wurde jedoch verworfen.

Und damit nicht genug: Repräsentant*innen von großen Öl- und Gasunternehmen waren in großer Zahl auf der COP27 vorhanden. Der Ausstellungsbereich war teilweise dominiert von Unternehmen, deren Ziele in genauem Gegensatz zu den Inhalten der COP27-Verhandlungen standen. Die ägyptischen Gastgeber verhandelten sogar neue Gas-Verträge während der Konferenz.

Als Ergebnis betont das Abschlussdokument zwar, dass erneuerbare Energien gefördert werden sollen; aber es enthält auch Verweise auf „low-emission energy“. Dies bezieht sich zum Beispiel auf Gas, das als fossiler Brennstoff weniger Emissionen erzeugt als Kohle. Zudem bietet der vage Begriff auch Schlupflöcher für die Nutzung anderer fossiler Brennstoffe, deren Emissionen durch Mechanismen für CO2-Abscheidung und -Speicherung verrechnet werden können.

Umwelt-NGOs bei der COP27. Bildquelle: UNFCCC via Flickr, CC BY-NC-SA 2.0
Umwelt-NGOs bei der COP27. Bildquelle: UNFCCC via Flickr, CC BY-NC-SA 2.0

1,5 Grad bei der COP27

Das berühmte Ziel des Pariser Klimaabkommens aus dem Jahr 2015, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken, ist auch in der COP27 Abschlusserklärung von Sharm El-Sheikh zu finden. Dabei wiederholt der Text die Angaben aus dem Glasgow-Pakt von 2021, die Erderwärmung begrenzen zu wollen. Jedoch geht das Abkommen nicht weiter in die Tiefe als „The 1.5C target requires rapid, deep and sustained reductions in global greenhouse gas emissions reducing global net greenhouse gas emissions by 43% by 2030 relative to the 2019 level“.

Letztes Jahr in Glasgow wurde beschlossen, Klimaschutzmaßnahmen in einem Mitigation Programme deutlich ambitionierter anzugehen. Auch hier wehrten sich viele reiche Länder dagegen, Verpflichtungen einzugehen. Sie beharrten darauf, Klimaschutzmaßnahmen optional und entsprechend der nationalen Gegebenheiten zu gestalten. Bis 2026 soll jährlich weiter diskutiert werden.

Finanzierung

Die Premierministerin von Barbados, Mia Mottley, hat eine eindrucksvolle Rede in Sharm El-Sheikh gehalten. Darin sprach sie vom Verlust von Menschenleben, von Lebensgrundlagen und von Würde. Sie schlug unter anderem die „Bridgetown Agenda“ vor, um endlich Fortschritte bei der Finanzierung von grünen, resilienten Investitionen zu machen. Diese Agenda schlägt vor, das internationale Finanzierungssystem zu reformieren. Denn laut Schätzungen der International Energy Agency sind bis 2030 jedes Jahr 4 Trillionen US-Dollar nötig. Nur so kann es gelingen, bis 2030 ausreichend in erneuerbare Energien zu investieren, um bis zum Jahr 2050 die Netto-Null zu erreichen.

Internationale Entwicklungsbanken wie die Weltbank sind hier gefragt, um Klimafinanzierung zu erhöhen und einfacher zugänglich zu machen. Dies wurde auch beim zeitgleich stattfindenden G20-Gipfel von empfohlen, bei dem unter anderem Deutschland und die USA eine Reform der Weltbank befürworteten. Der Vorschlag fand allerdings keinen Eingang in die COP27-Abschlusserklärung. Im Frühjahr soll er bei Treffen von IMF und Weltbank weiter diskutiert werden.

Vor der COP ist nach der COP

Die nächste COP wird Ende 2023 in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden. Spätestens dann sollen Länder ihre angepassten Nationally Determined Contributions (NDCs) vorlegen. Zudem hat die EU versprochen, bis dahin Details zum geplanten finanziellen Schutzschirm für Klimaschäden zu entwickeln und eine genaue Zahl zu den zur Verfügung stehenden Mitteln zu veröffentlichen. Unter der Leitung eines Landes, dessen Wirtschaft zu 30 Prozent aus Öl besteht, ist auch im Jahr 2023 keine offizielle Abkehr von fossilen Brennstoffen bei der COP zu erwarten.

Die Enttäuschung rund um die COP27 ist groß. Zugleich wächst damit aber das Bewusstsein, dass Klimapolitik auch auf vielen anderen Bühnen passiert. Die Zivilgesellschaft hat die Klimakonferenz jedes Jahr genauer im Blick und fordert in der Zwischenzeit von Regierungen ein, ihre Versprechen zu halten.

Trotz der vielen negativen Nachrichten bleibt ein Hoffnungsschimmer: Vor 10 Jahren war die Welt noch auf dem Kurs einer globalen Erwärmung von 6 Grad. Vor etwa fünf Jahren waren es 3 Grad. Derzeit sind mit 2,4 bis 1,8 Grad Erwärmung zu rechnen. Das ist zwar noch deutlich mehr als 1,5 Grad, aber der Rückblick zeigt auch, was möglich ist. Nun gilt es, mit Taten zu demonstrieren, wie die Implementierung von Klimakonferenzen aussieht.

Apropos COP28 in Dubai: Auf der COP27 in Ägypten stellte Stefano Boeri das neuste Projekt vor. Ob dieser erste Prototyp für die MENA-Region nachhaltige Stadtplanung aufgreift? Fragwürdig. Mehr bei unseren Kolleg*innen von Baumeister: Dubai Vertical Forest.

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Künstliche Intelligenz im Hochwasserschutz – wie zuverlässig sind Prognosemodelle?

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Atemberaubende Stadtansicht mit Fluss, fotografiert von Carrie Borden in der Schweiz.

Künstliche Intelligenz als Schutzengel gegen Überschwemmungen? Die Branche ist begeistert – aber wie belastbar sind die Prognosen wirklich? Zwischen Datenflut, Rechenpower und menschlichem Urteilsvermögen balanciert der Hochwasserschutz auf einem schmalen Grat. Wer den Versprechungen der KI unkritisch folgt, riskiert mehr als nasse Füße. Und doch: Die digitalen Prognosemodelle verändern alles – sofern man ihre Grenzen kennt, ihre Chancen klug nutzt und sich nicht von algorithmischem Hochmut blenden lässt.

  • Künstliche Intelligenz revolutioniert die Hochwasserprognose mit datengetriebenen, lernfähigen Modellen.
  • Von Machine Learning bis Deep Learning – technische Grundlagen und typische Anwendungsfelder im Überblick.
  • Stärken und Schwächen aktueller KI-Prognosemodelle: Wie präzise sind Vorhersagen für Starkregen, Flusspegel und urbane Überflutungen?
  • Interdisziplinäre Praxis: Wie arbeiten Stadtplaner, Ingenieure und Informatiker beim KI-gestützten Hochwasserschutz zusammen?
  • Datengrundlagen, Kalibrierung und Unsicherheiten – wo liegen die Fallstricke der KI-basierten Risikomodelle?
  • Rechtliche, ethische und gesellschaftliche Aspekte: Wer trägt die Verantwortung für algorithmische Fehlalarme oder falsche Sicherheit?
  • Beispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: Wo KI-Hochwasserschutz bereits Alltag ist – und wo noch Nachholbedarf besteht.
  • Partizipation, Transparenz und offene Daten als Schlüssel zur Akzeptanz und Wirksamkeit moderner Prognosesysteme.
  • Fazit: Die Zukunft des Hochwasserschutzes liegt im Zusammenspiel von KI, Erfahrungswissen und resilienter Stadtgestaltung.

Künstliche Intelligenz als Gamechanger im Hochwasserschutz

Wasser kennt keine Gnade; das hat spätestens die Flutkatastrophe im Ahrtal mit tragischer Wucht bewiesen. Die klassischen Methoden der Hochwasserprognose – lineare Modelle, historische Pegelkurven, statische Gefahrenkarten – geraten angesichts der Klimadynamik und der zunehmenden Urbanisierung an ihre Grenzen. Doch mit dem Siegeszug der künstlichen Intelligenz, kurz KI, rückt ein Paradigmenwechsel in greifbare Nähe. Denn maschinelles Lernen, neuronale Netze und automatisierte Datenanalyse versprechen, das Unvorhersehbare zumindest besser zu antizipieren.

Was macht KI dabei so attraktiv? Es ist die Fähigkeit, immense Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen – Wetterprognosen, Satellitenbilder, Sensornetzwerke, Topografiedaten, historische Schadensereignisse – nahezu in Echtzeit zu verarbeiten und daraus Muster abzuleiten, die menschliche Experten oft übersehen. KI-Algorithmen erkennen Korrelationen zwischen lokalen Starkregenereignissen und mikroklimatischen Veränderungen, sie justieren ihre Prognosen laufend anhand neuer Messdaten und sind so in der Lage, flächendeckende, dynamische Risikoanalysen zu erstellen. Wo klassische Modelle mit wenigen Eingangsparametern auskommen mussten, schöpft die KI aus dem Vollen – und liefert damit Detailtiefe, die in der Vergangenheit undenkbar war.

Doch wie funktioniert das in der Praxis? Die gängigsten Methoden sind das sogenannte Supervised Learning – hier werden Algorithmen mit historischen Daten trainiert und lernen, Vorhersagen für neue Situationen zu treffen – sowie Deep Learning, bei dem künstliche neuronale Netze komplexe Zusammenhänge selbstständig erkennen. Besonders spannend sind hybride Modelle, die physikalische Simulationsverfahren mit KI-gestützten Prognosen kombinieren. Diese Ansätze ermöglichen nicht nur präzisere Vorhersagen, sondern auch eine Quantifizierung von Unsicherheiten – ein unschätzbarer Vorteil für Notfallplanung und Gefahrenabwehr.

KI kann aber noch mehr: Sie erkennt Anomalien in Sensordaten, warnt bei ungewöhnlichen Mustern in Pegelständen oder Niederschlagsintensitäten und unterstützt die Priorisierung von Schutzmaßnahmen. In Städten, wo das Oberflächenwasser oft schneller fließt als jede Information, liefern KI-Modelle Entscheidungsgrundlagen für mobile Hochwasserschutzsysteme, intelligente Pumpensteuerungen oder die gezielte Evakuierung gefährdeter Quartiere. Die Integration in Urban Digital Twins – also digitale Abbilder von Städten in Echtzeit – eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, um Simulationen und Prognosen kontinuierlich zu verbessern.

Natürlich ist der Hype um KI nicht ohne Tücken. Denn die Verlockung, sich auf scheinbar objektive Algorithmen zu verlassen, ist groß. Doch wie verlässlich sind die Vorhersagen tatsächlich? Und wie gelingt es, die Kluft zwischen technischer Innovation und gesellschaftlicher Akzeptanz zu überbrücken? Es ist höchste Zeit, einen Blick hinter die Kulissen der KI-Prognosemodelle zu werfen – und zu klären, was sie können und wo sie scheitern.

Die Architektur moderner KI-Prognosemodelle: Chancen und Fallstricke

Wer sich mit KI-gestützten Hochwasserprognosen beschäftigt, begegnet einer Vielzahl von technischen Begriffen: Random Forest, Convolutional Neural Network, Bayesian Inference, Ensemble Learning – das Repertoire ist ebenso faszinierend wie einschüchternd. Im Kern geht es darum, aus Rohdaten ein möglichst robustes, anpassungsfähiges Modell zu bauen, das die reale Welt besser vorhersagt als herkömmliche Methoden. Der Weg dahin ist allerdings alles andere als trivial.

Am Anfang steht die Datenerhebung. Ohne qualitativ hochwertige, aktuelle und ausreichend granular vorliegende Daten ist jede KI nur ein Papiertiger. Pegelstände werden heute vielfach automatisiert gemessen, ergänzt durch Wetterradardaten, Bodenfeuchtesensoren, Abflussmengen und sogar Social-Media-Analysen, die Hinweise auf lokale Überflutungen liefern können. Doch Daten sind oft lückenhaft, uneinheitlich oder von unterschiedlichen Akteuren erhoben. Die Harmonisierung und Validierung der Eingabedaten ist daher eine der größten Herausforderungen im KI-basierten Hochwasserschutz.

Im nächsten Schritt erfolgt die Auswahl und das Training des Modells. Supervised Learning benötigt eine ausreichende Zahl dokumentierter Hochwasserereignisse – ein Problem in Regionen, die von Extremereignissen bislang verschont wurden. Deep-Learning-Modelle wiederum benötigen immense Rechenkapazitäten und sind oft wenig transparent. Sie gelten als Black Boxes, deren Entscheidungen sich nur schwer nachvollziehen lassen. Dies führt zu einem Dilemma: Je komplexer und leistungsfähiger das Modell, desto schwieriger die Kontrolle und das Vertrauen in seine Vorhersagen.

Ein weiteres Risiko liegt in der Modellkalibrierung. KI-Modelle tendieren dazu, vergangenheitsorientierte Muster zu verstärken. Wenn sich aber durch den Klimawandel die Häufigkeit und Intensität von Extremniederschlägen verschieben, geraten die Modelle ins Schwimmen. Transferlernen und kontinuierliche Nachjustierung sind daher unerlässlich. Oft wird dabei übersehen, dass auch die beste KI keine Wunder vollbringen kann, wenn die Eingabedaten nicht die neuen klimatischen Realitäten abbilden. Gerade hier sind interdisziplinäre Teams gefragt, die meteorologisches, hydrologisches und planerisches Know-how einbringen.

Schließlich spielt die Einbindung in bestehende Entscheidungs- und Warnsysteme eine entscheidende Rolle. Ein KI-Modell, das im Labor überzeugt, ist im Krisenfall nur dann nützlich, wenn es mit den operativen Abläufen der Behörden kompatibel ist. Schnittstellen zu digitalen Leitzentralen, Alarmierungssystemen und Notfallplänen müssen sorgfältig entwickelt und getestet werden. Zudem gilt: Die Kommunikation der Prognosen muss klar, verständlich und differenziert sein – denn Fehlalarme oder unklare Warnungen können im Ernstfall fatale Konsequenzen haben.

So faszinierend die technischen Möglichkeiten sind, so groß sind auch die Fallstricke. Wer als Stadtplaner, Ingenieur oder Verantwortlicher im Bevölkerungsschutz auf KI setzt, muss sich der Limitationen bewusst sein. Es bleibt eine Gratwanderung zwischen Innovation und Übermut – und letztlich ist es immer noch der Mensch, der die letzte Entscheidung trifft.

Praxisbeispiele und Lessons Learned: KI im Hochwasserschutz in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Wie sieht die Anwendung von KI-Prognosemodellen im realen Hochwasserschutzalltag aus? Ein Blick in die DACH-Region zeigt: Der Weg von der Forschung in die Praxis ist oft steinig, aber die ersten Vorreiterstädte und Regionen liefern beeindruckende Ergebnisse. In Bayern etwa wird im Rahmen des Projekts „HoWas2020“ ein KI-basiertes Frühwarnsystem getestet, das Sensordaten aus Flüssen, Wettervorhersagen und Bodendaten kombiniert. Ziel ist es, lokale Überflutungsrisiken frühzeitig zu erkennen und maßgeschneiderte Warnungen auszugeben. Die Ergebnisse sind vielversprechend: Im Testbetrieb konnten Überflutungswahrscheinlichkeiten signifikant präziser vorhergesagt werden als mit klassischen Modellen.

Ähnlich ambitioniert ist das Schweizer Projekt „HydroNet“. Hier werden neuronale Netze eingesetzt, um die Abflussmengen in alpinen Einzugsgebieten zu modellieren. Die Herausforderung: Extremniederschläge können zu plötzlich auftretenden Sturzfluten führen, die bislang kaum prognostizierbar waren. Durch die KI-gestützte Auswertung von Wetter-, Pegel- und Geländedaten gelingt es, die Vorwarnzeiten zu verlängern und die Unsicherheiten besser zu quantifizieren. Entscheidend ist dabei der enge Austausch zwischen Forschern, Behörden und lokalen Einsatzkräften, der die Praxistauglichkeit der Ergebnisse sicherstellt.

Ein weiteres Beispiel aus Österreich: In der Stadt Linz wird KI eingesetzt, um urbane Starkregenereignisse besser zu prognostizieren. Mithilfe von Machine-Learning-Algorithmen werden historische Überflutungsdaten mit aktuellen Regenradarbildern und Geoinformationssystemen verknüpft. Die daraus gewonnenen Risikokarten dienen nicht nur als Grundlage für kurzfristige Warnungen, sondern auch als Steuerungsinstrument für langfristige Stadtentwicklungsmaßnahmen. So können besonders gefährdete Flächen identifiziert und gezielt entsiegelt oder begrünt werden, um die Schwammstadt-Prinzipien umzusetzen.

Doch trotz aller Erfolge bleibt die Skepsis groß. Viele Kommunen zögern, KI-Systeme flächendeckend einzusetzen, weil sie den rechtlichen und ethischen Implikationen nicht gewachsen sind. Wer haftet, wenn ein KI-Modell eine Überflutung unterschätzt und der Schaden immens ist? Wie lässt sich verhindern, dass algorithmische Vorhersagen bestehende soziale Ungleichheiten verstärken, etwa indem sie bestimmte Viertel als Hochrisikozonen markieren und dadurch stigmatisieren? Und wie kann sichergestellt werden, dass die eingesetzten Modelle transparent und überprüfbar bleiben?

Die Antwort liegt in der Kombination aus technologischer Exzellenz, partizipativer Einbindung und kontinuierlichem Monitoring. Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis zeigen: Nicht die KI allein ist der Gamechanger, sondern das Zusammenspiel von menschlichem Fachwissen, digitalen Tools und resilienter Stadtentwicklung. Wer hier auf Kooperation und Offenheit setzt, kann das volle Potenzial der neuen Technologien heben – und zugleich ihre Risiken kontrollieren.

Transparenz, Partizipation und Governance: Der Schlüssel zur nachhaltigen KI-Nutzung

Die technische Leistungsfähigkeit der KI-Prognosemodelle steht und fällt mit der Akzeptanz in der Gesellschaft. Es ist ein offenes Geheimnis: Wer Algorithmen einsetzt, die niemand versteht, erzeugt Misstrauen und Widerstand. Deshalb ist Transparenz keine Option, sondern Pflicht. Offene Schnittstellen, nachvollziehbare Entscheidungswege und verständliche Kommunikation sind die Grundpfeiler einer nachhaltigen KI-Nutzung im Hochwasserschutz. Nur so lassen sich Vorurteile abbauen und die Bevölkerung aktiv in den Schutzprozess einbinden.

Partizipation ist dabei mehr als ein Lippenbekenntnis. Bürger, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Akteure müssen die Möglichkeit haben, Daten einzusehen, eigene Beobachtungen einzubringen und die Logik der Prognosemodelle zu hinterfragen. In einigen Städten werden bereits partizipative Datenplattformen erprobt, auf denen Anwohner Starkregenereignisse oder Überflutungen dokumentieren können. Diese Informationen fließen in die KI-Modelle ein und verbessern deren Prognosekraft. Zugleich werden die Algorithmen so transparenter und robuster gegenüber systematischen Verzerrungen.

Ein weiteres Schlüsselelement ist die Governance der KI-Systeme. Wer entwickelt, betreibt und kontrolliert die Prognosemodelle? Wie werden Qualitätsstandards definiert und durchgesetzt? Und wie lässt sich verhindern, dass kommerzielle Anbieter oder staatliche Stellen die Kontrolle über kritische Infrastrukturen monopolisieren? Die Einführung unabhängiger Audits, ethischer Leitlinien und datenschutzrechtlicher Standards ist unerlässlich, um Vertrauen zu schaffen und Missbrauch vorzubeugen.

Die europäische Regulierung – etwa der AI Act – gibt erste Leitplanken vor, doch die eigentliche Arbeit findet auf kommunaler Ebene statt. Hier müssen Verantwortlichkeiten klar definiert, Entscheidungsprozesse dokumentiert und Fehlerkulturen etabliert werden, die ein Lernen aus Fehlprognosen ermöglichen. Nur so kann sichergestellt werden, dass KI-Systeme nicht zur Black Box werden, sondern als Werkzeug zur demokratischen Stadtentwicklung dienen.

Schließlich ist die offene Debatte über Chancen, Grenzen und Risiken der KI im Hochwasserschutz ein Muss. Fachveranstaltungen, interdisziplinäre Workshops und kontinuierlicher Wissenstransfer sind der beste Schutz vor technokratischer Selbstüberschätzung und algorithmischem Bias. Wer den Dialog sucht, verhindert nicht nur Fehlentwicklungen, sondern stärkt die Resilienz der Städte gegen das Unvorhersehbare.

Fazit: KI, Erfahrungswissen und resiliente Stadtentwicklung als Dreiklang für den Hochwasserschutz der Zukunft

Künstliche Intelligenz ist im Hochwasserschutz längst keine Zukunftsmusik mehr – sie ist Realität, Innovationstreiber und Herausforderung zugleich. Die Prognosemodelle der neuen Generation bieten Detailtiefe, Geschwindigkeit und Präzision, von denen klassische Verfahren nur träumen konnten. Sie ermöglichen es, Extremereignisse früher zu erkennen, Gefahren besser zu lokalisieren und Schutzmaßnahmen gezielter einzusetzen. Doch so leistungsfähig die Algorithmen auch sind: Sie bleiben Werkzeuge, keine Orakel. Ihre Qualität hängt von der Güte der Daten, der fachlichen Einbindung und der gesellschaftlichen Akzeptanz ab.

Die Zukunft des Hochwasserschutzes liegt deshalb im Dreiklang von KI, Erfahrungswissen und resilienter Stadtentwicklung. Wer die neuen Technologien mit Bedacht einsetzt, ihre Grenzen kennt und ihre Entwicklung partizipativ gestaltet, gewinnt einen unschätzbaren Vorteil im Kampf gegen die nächste Flut. Die Städte der DACH-Region haben die Chance, Vorreiter zu werden – vorausgesetzt, sie begreifen die KI nicht als Allheilmittel, sondern als Teil eines umfassenden, lernenden Systems. Denn am Ende gilt: Nur wer Technik, Wissen und Menschen zusammendenkt, kann den Hochwasserschutz wirklich zukunftsfest machen.

Die Neuigkeiten im Januar

Feministische Mobilität à la Lisa Badum

Was passiert in der Welt der Planung? Worüber sprechen Ihren Kolleg*innen morgens an der Kaffeemaschine? In unserer Presseschau fassen wir wöchentlich die wichtigsten Neuigkeiten aus der Landschaftsarchitektur und Stadtplanung für Sie zusammen. Diese Woche: Feministische Mobilität à la Lisa Badum, Stadtplanung auf Clubhouse und #NeverAgain #WeRemember.

Bernie Sanders und der Freiraum. Viral betrachtet war die wichtigste Person bei Joe Bidens Amtseinführung vergangene Woche Bernie Sanders. Das Bild des Demokraten in Strickhandschuhen während der Zeremonie ging und geht noch immer in unzähligen Variationen um die Welt. G+L-Redakteurin Vera Baeriswyl fasst die besten Bernie-Sanders-Memes zusammen – mal mit mehr, mal mit weniger Planungsbezug, aber definitiv mit viel Augenzwinkern.

Stadtplanung auf Clubhouse. Die Audio-Chat-App „Clubhouse“ erobert seit knapp zwei Wochen die deutsche Social-Media-Welt. Bei dem sozialen Netzwerk kann man sich zwar nur mit persönlicher Einladung anmelden, die neue Hype-App bleibt aber dennoch nicht alleine pseudo-hippen Medienmacher*innen oder aus dem Nähkästchen plaudernden Politiker*innen wie Bodo Ramelow vorbehalten. Auch die Planerschaft diskutiert inzwischen fleißig auf Clubhouse mit. Mehr dazu hier.

Leo DiCaprio und der Fiat 500e. Er ist wohl einer der prominentesten Umweltaktivist*innen unserer Zeit – Leonardo di Caprio. In der europaweiten Kampagne „Welcome back, future“ wirbt der US-amerikanische Schauspieler nun für den neuen, vollelektrisch angetriebenen Fiat 500e und aktiv für den Klimawandel. Unserer Meinung nach sollte die Kampagne eher „Hollywood for Future“ heißen und bestätigt mal wieder: Reichweite ist gut, Relevanz besser. Aber machen Sie sich bei den Kolleg*innen von W&V selbst ein Bild.

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Feministische Mobilität à la Lisa Badum. Im Interview mit Tagesspiegel Background spricht sich die Grünen-Bundestagsabgeordnete Lisa Badum für eine feministische und klimafreundliche Mobilitätspolitik aus. Sie kritisiert den politischen Fokus auf das männliche Mobilitätsverhalten und das Dienstwagenprivileg, von dem vor allem Männer profitieren würden. Macht sie es sich zu einfach?

Münchner Stadtplanungs-Ausstellung in digital

Weltwirtschaftsforum im Ticker. Beim digitalen Weltwirtschaftsforum (WEF) 2021 – dieses Mal eben nicht in Davos – rückten Angela Merkel, Ursula von der Leyen und Greta Thunberg den Klimaschutz in den Mittelpunkt. Klimaaktivistin Thunberg machte mit den Worten „Ihr hattet jetzt drei Jahrzehnte voller bla, bla, bla“ auf sich aufmerksam, gestern sprach Wladimir Putin, und Angela Merkel räumte am Dienstag mangelnde Schnelligkeit im Kampf gegen Corona ein. Die Kolleg*innen vom Münchner Merkur haben einen Live-Ticker eingerichtet, informieren Sie sich hier tagesaktuell zum Geschehen.

Ausstellung „Einfach Grün. Greening The City“ im DAM. Selten waren Grünräume derart gefragt wie seit der Konfrontation mit Corona. Die seit dieser Woche digital eröffnete Ausstellung „Einfach Grün. Greening The City“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt widmet sich den Vorteilen und Herausforderungen urbanen städtischen Grüns – insbesondere der Haus- und Dachbegrünung im Bestand und Neubau. Alles dazu bei den Kolleg*innen von NXT A.

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Münchner Stadtplanungs-Ausstellung in digital. Auch die Jahresausstellung des Münchner Referat für Stadtplanung und Bauordnung „Die nachhaltige Stadt – Stadtentwicklung, Freiraum, Klimaschutz“ sowie deren Abendveranstaltungen wurden im Zuge der Corona-Pandemie in den digitalen Raum verlegt. Heute um 18 Uhr findet das erste digitale Event „Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt“ statt. Mit dabei Stadtbaurätin Elisabeth Merk und Andrea Gebhard.

Deutscher Städtetag unterstützt Lockdown-Verlängerung

Planung ist wertvoll #HOAI. Seit 1. Januar ist die reformierte HOAI in Kraft. Auf dabonline.de beantwortet die Bundesarchitektenkammer die wichtigsten Fragen dazu.

#NeverAgain #WeRemember. Anlässlich des Holocaust-Gedenktags erinnerte sich unsere Gesellschaft gestern vor allem auf digitalen Kanälen an den nationalsozialistischen Völkermord von 5,6 bis 6,3 Millionen europäischen Juden und Jüdinnen sowie an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Allen Twitter-Hashtags wie #NeverAgain #WeRemember zum Trotz finden aber weiterhin immer wieder antisemitische Übergriffe statt – sowohl im öffentlichen als auch privaten Raum, in Groß- wie in Kleinstädten. Die Kolleg*innen von tagesschau.de stellen sich der Frage, wie und ob Juden und Jüdinnen heute in Deutschland „normal“ leben können.

Deutscher Städtetag unterstützt Lockdown-Verlängerung. Im Gespräch mit der dpa spricht sich Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetags und Leipziger Oberbürgermeister, für die Beschlüsse von Bund und Ländern von diesem Dienstag sowie für Homeoffice und flächendeckende Impfungen aus. Hier der Bericht auf staedtetag.de.

Hallo Flächenversiegelung

Difu-Studie zu Bodenpolitik. In Kooperation mit 14 Städten hat das Deutsche Institut für Urbanistik eine Studie zur kommunalen Bodenpolitik durchgeführt. Demnach können Städte und Gemeinden mittels konkreter Handlungsstrategien in der Bodenpolitik verloren gegangene Handlungsfähigkeiten sowie Gestaltungsoptionen für die Stadtentwicklung zurückgewinnen.

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Stadtentwicklung à la Joe Biden. Gestern fand die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden statt. Was die neue Administration für die US-amerikanische Stadtentwicklung plant – unter anderem einen 100-Milliarden-Dollar-Fonds für bezahlbaren Wohnraum – haben die  Kolleg*innen von CNU zusammengefasst.

Hallo Flächenversiegelung. Wie die Thüringer Allgemeine vergangene Woche berichtete, setzt Erfurts Stadtplanungsleiter Paul Börsch künftig verstärkt auf Eigenheime. Demnach soll der Anteil von Einfamilienhäusern von aktuell 20 auf 50 Prozent wachsen. Grund hierfür wären die mangelnden Wohnangebote für junge Familien und deren Abwanderung aus der thüringischen Landeshauptstadt.

Neues Zeitalter für Schönberger Gasometer

Toyota City à la BIG. Der Autohersteller Toyota will am Fuße des Mount Fuji in Japan auf 200 Hektar eine Smart-City-Modellmetropole mit dem schwungvollen Namen „Woven City“ bauen. Für die Planung und Entwicklung der smarten „Toyota City“ wurde niemand anderes als Bjarke Ingels beauftragt. Baubeginn soll noch Anfang dieses Jahres sein. Alles zum Projekt hier bei den Kolleg*innen von wohnnet.at.

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Trotz Pandemie Bock auf Paris, Kopenhagen oder Rotterdam? Guiding Architects bietet diesen Januar und Februar kostenlose Online-Führungen durch die drei Metropolen an.

Neues Zeitalter für Schönberger Gasometer. Die berühmte Kuppel in Berlin-Schöneberg wird abgebaut. Bis 2023 sollen im Inneren des denkmalgeschützten rund 80 Meter hohen Stahlzylinders ein Konferenzzentrum und ein Bürohaus entstehen. Kostenfaktor: 200 Millionen Euro. Alles dazu bei den Kolleg*innen von monopol.de.

Internationaler Innovationswettbewerb gegen die Coronakrise

Pinguine zählen für den Artenschutz. Mittels eines Online-Tools der University of Oxford kann man auf penguinwatch.org für den Artenschutz von Pinguinen die watschelnden Zeitgenossen auf Fotos suchen und entsprechend markieren. Die Bilder stammen von rund 140 Kameras, die ein Forschungsteam in der Antarktis aufgestellt hat. Alles hierzu bei den Kolleg*innen von Deutschlandfunk Nova.

Internationaler Innovationswettbewerb gegen die Coronakrise. Mit der „Global Mayors Challenge 2021“ sucht das Bloomberg Cities Network 50 innovative städtische Lösungen, die auf die Corona-Pandemie reagieren. Bewerben können sich bis zum 21. März 2021 Städte mit über 100 000 Einwohner*innen. Es werden 15 Hauptpreisträger*innen mit jeweils einer Million US-Dollar ausgezeichnet. Unterstützt wird der Wettbewerb von der Johns Hopkins University.

Interdisziplinäres Forschungsprojekt zur „urbanen Walkability“

BAK-Präsidium pro „Europäisches Bauhaus“. In einem Kommentar zum Jahreswechsel spricht sich das BAK-Präsidium deutlich für das Europäische Bauhaus aus. Dieses stehe demnach als „Synonym für die Notwendigkeit aller Fachdisziplinen, die notwendige Um- und Neugestaltung der gebauten Umwelt in Material, Form, Funktion, Struktur und Kultur zu beschleunigen“.

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Interdisziplinäres Forschungsprojekt zur „urbanen Walkability“. Mit der HAW Hamburg untersucht das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation (ISP) an der FH Erfurt in den kommenden drei Jahren, wie bewegungsfreundlich Städte und Quartiere sind. Das Projekt mit dem Titel „Gesundheitsfolgenabschätzung in der Stadtentwicklung“ wird vom BMBF mit mehr als 400 000 Euro gefördert.

Klimaschutz nach Faltplan

ARTE Journal zu Kunsthaus Zürich. David Chipperfield Architekten haben nach zwölf Jahren Bearbeitung den Anbau des Kunsthauses Zürich fertiggestellt. Das ARTE Journal gewährt einen ersten Blick.

Jacques Herzog zum Tod von Luigi Snozzi. Ende Dezember ist der Schweizer Architekt Luigi Snozzi im Alter von 88 Jahren an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Bei den Kolleg*innen von SRF erinnert sich Jacques Herzog an ihn als außergewöhnliche, auratische Persönlichkeit. Gerhard Matzig bezeichnet den Tessiner in seinem Nachruf auf SZ.de als „Meister einer geschichtsbewussten Baukultur“.

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Klimaschutz nach Faltplan. Die Initiative „Klima Konkret“ hat Ende November einen Faltplan an insgesamt 2 095 österreichische Gemeinden verschickt, der 46 Klimaschutzideen in den Bereichen Grünraum, nachhaltige Mobilität, Umgang mit Wasser und klimagerechtes Planen und Bauen auf einem intelligent illustrierten DIN-A1-Plakat skizziert. Auf Der Standard stellt Wojciech Czaja das Projekt vor.

Vatikan aus 67 000 Legosteinen

Bauwende JETZT! Architects for Future hat die Petition „Bauwende JETZT!“ ins Leben gerufen. Die Initiative fordert ein grundlegendes Umdenken in der Baubranche, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Mehr dazu bei den Kolleg*innen von NXT A.

Vatikan aus 67 000 Legosteinen. Der US-Architekt und Legobauer Rocco Buttliere hat mit Legosteinen auf 1,30 x 1,70 Meter im Maßstab 1:650 die Vatikanstadt im Kleinformat nachgebaut. Hier können Sie sich das Modell im Video ansehen.

Hier geht es zu den Neuigkeiten im Dezember.

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