Gewinner des European Prize for Urban Public Space

Das Gewinnerprojekt des European Prize for Urban Public Space 2022. Bildquelle: © 2021 OKRA landschapsarchitecten
Das Gewinnerprojekt des European Prize for Urban Public Space 2022: Erneuerung des Catharijnesingel-Kanals in Utrecht von OKRA landschapsarchitecten. Foto: © 2021 OKRA landschapsarchitecten

Im November 2022 wurde der 11. European Prize for Urban Public Space vergeben. Gewinner ist das niederländische Studio OKRA landschapsarchitecten mit der Erneuerung des Catharijnesingel-Kanals in Utrecht. Lesen Sie hier alles über den Preis und das Gewinnerprojekt.

Eine exemplarische Intervention für Städte im Klimawandel

Eine internationale Jury hat am 15. November in Barcelona den European Prize for Urban Public Space an die Restaurierung des Catharijnesingel-Kanals in Utrecht (Niederlande) vergeben. Das niederländische Büro OKRA landschapsarchitecten ist damit Gewinner des Preises 2022. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass die Wiederherstellung des Kanals und des linearen Parks an seinem Ufer eine beispielhafte Intervention für das Überleben von Städten im Klimawandel darstelle.

Der Kanal in Utrecht ist wichtig für die Widerstandsfähigkeit der Stadt. Denn er erhöht ihre Fähigkeit, mit Phänomenen wie extremer Hitze, Stürmen und Überschwemmungen umzugehen. Das Gewinnerprojekt arbeitet an der Wiederherstellung des Wassers und der Pflanzenwelt. Dies trägt dazu bei, CO2 zu binden und die Verschmutzung rund um den Kanal sowie im Wasser zu verringern. Als Ergebnis ist der Kanal zu einem begehrten Aufenthaltsort für die Bewohner*innen von Utrecht geworden. Außerdem sind neue Lebensräume für Tiere entstanden.

Die Wiederherstellung des Kanals ist Teil einer größeren städtischen Umgestaltung in Utrecht. Die Jury betonte, dass der Blick in die Zukunft mit Hilfe von Elementen aus der Vergangenheit der Stadt hier besonders ist. So wurde der Kanal nach einer 50-jährigen Phase als Autobahn in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Damit verringert das Projekt nicht nur den motorisierten Verkehr, sondern es legt den Schwerpunkt auch auf die Mobilität von Fußgänger*innen.

Der Catharijnesingel-Kanal in Utrecht ist dank der Restaurierung und des neuen linearen Parks wieder zu einem beliebten Aufenthaltsort geworden. Foto: © 2021 OKRA landschapsarchitecten
Der Catharijnesingel-Kanal in Utrecht ist dank der Restaurierung und des neuen linearen Parks wieder zu einem beliebten Aufenthaltsort geworden. Foto: © 2021 OKRA landschapsarchitecten

Das Gewinnerprojekt des European Prize for Urban Public Space

Die Gemeinde Utrecht hat das Catharijnesingel-Kanal-Projekt aus dem Jahr 2020 in Auftrag gegeben. Bei der Preisverleihung ging es insbesondere um die Sanierung des letzten Abschnitts. Diese umfasst einen Bereich von etwa 1,1 Kilometern Länge. Insgesamt hat der Kanal nun eine Länge von fast 6 Kilometern. Rund 40 000 Kubikmeter Wasser sind bereits in ihn zurückgeflossen.

OKRA hat im Zuge der Arbeiten am Verlauf des Kanals sowie der Erweiterung des Zocherparks den Verkehr neu geordnet und umgeleitet, sodass Fußgänger*innen nun Vorrang haben. Der Spazierweg entlang am Kanal ist deutlich länger als zuvor. Er lädt zur Freizeit- und Sportnutzung ein. Zudem könne Besuchende Kunstwerke auf den Weisen erkunden, die Freizeitbereiche nutzen und viele verschiedene bepflanzte Flächen anschauen.

Das Hauptziel des Projekte war die Wiederherstellung des Zugangs zum Wasser. Nun sind die Einwohner*innen von Utrecht in der Lage, die historische Beziehung ihrer Stadt zum Wasser und zum Kanal wieder vor Ort zu erleben. Der neue lineare Park am Ufer hat eine direkte Verbindung zum bestehenden Zocherpark. Dabei hat OKRA auf biologische Vielfalt bei den Bäumen geachtet und blühende Varianten gewählt, die Bienen anziehen. Dies fördert die Artenvielfalt und bietet zudem in jeder Jahreszeit ein attraktives Erscheinungsbild. Des Weiteren schaffen Materialien wie Klinker und Kies eine visuelle Verbindung zum historischen Zentrum von Utrecht.

Aspekte wie soziale Interaktionen, durchlässige Oberflächen und Artenvielfalt führen laut der Jury des European Prize for Urban Public Space zu gesunden, nachhaltigen sowie lebenswerten Städten. Die Hoffnung ist, dass das Gewinnerprojekt einen neuen Standard für die nachhaltige Stadterneuerung setzen kann.

Das Gewinnerprojekt stellt die historische Beziehung zum Wasser im Herzen von Utrecht wieder her. Foto: © 2021 OKRA landschapsarchitecten
Das Gewinnerprojekt stellt die historische Beziehung zum Wasser im Herzen von Utrecht wieder her. Foto: © 2021 OKRA landschapsarchitecten

Die Finalistenprojekte

Bei der Preisverleihung hob die Jury des European Prize for Urban Public Space 2022 auch die Arbeit der anderen vier Finalisten hervor:

  • FLOW in Brüssel, Belgien, von POOL IS COOL und Decoratelier Jozef Wouters: Dies ist seit 40 Jahren das erste neue Freibad in Brüssel. Es wurde unter Beteiligung von 50 jungen Menschen entworfen sowie gebaut und soll eine Treffpunkt darstellen.
  • Hage in Lund, Schweden, von Brendeland & Kristoffersen Architekten und Price & Myers: Der Hof ist an drei Seiten von Mauern umschlossen und befindet sich auf einem noch unbebauten Grundstück am Stadtrand von Lund. Er steht den Bürger*innen offen und soll die allmähliche Entwicklung des Ortes einleiten.
  • Platz von Saint Sernin in Toulouse, Frankreich, von Joan Busquets, Pieter-Jan Verlsuys, BAU: Auf dem historischen Platz wurden Autos verboten sowie die verlorenen Bäume wieder eingesetzt. Dadurch kann er wieder für eine Reihe von öffentlichen Nutzungen dienen.
  • Stadtgarten „Sporta pils dārzi“ in Riga, Lettland, von Artilērijas dārzi: Der städtische Gemeinschaftsgarten ist das Ergebnis einer öffentlichen Initiativen zur Wiedergewinnung eines verlassenen Grundstücks. Es handelt sich um ein neues Modell für den städtischen Raum, das einen Gemeinschaftsraum integrieren soll.

Der European Prize for Urban Public Space

Bei der 11. Ausgabe des European Prize for Urban Public Space, eine Initiative des Zentrums für zeitgenössische Kultur in Barcelona, Centre de Cultura Contemporània de Barcelona (CCCB), gab es eine breite Beteiligung. Die Teilnehmeranzahl überstieg bisherige Rekorde: Insgesamt wurden 326 Projekte aus 35 Ländern eingereicht. Sie alle zeigten Lösungen für aktuelle Herausforderungen in europäischen Städten. Nach der Pandemie ist es besonders der Klimawandel, mit dem sich städtische Projekte auseinandersetzen, um eine lebenswertere Stadt zu erreichen.

Der European Prize for Urban Public Space wird alle zwei Jahre verliehen. Es handelt sich um einen Ehrenpreis, der seit 2022 an die besten Projekte zur Schaffung, Umgestaltung und Wiederherstellung öffentlicher Räume in europäischen Städten geht. Die offizielle Preisverleihung fand im CCCB in Barcelona statt. Vertreter*innen der fünf Finalisten-Projekte sowie Núria Marín Martínez, Präsidentin der Deputation der Provinz Barcelona, waren anwesend.

Die Jury unter dem Vorsitz Galí-Izard, Landschaftsarchitektin, Ingenieurin und Professorin an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich, war bereit aufgestellt. Bewerbungen für den nächsten European Prize for Urban Public Space sind voraussichtlich ab 2023 möglich.

Übrigens: Hier können Sie noch mehr erfahren über den European Prize for Urban Public Space 2022.

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Eine crossmediale Ausstellung im Besucherzentrum der IGA Berlin ergänzt den Gartenschau-Tag mit kurzweiligen Informationen.

“Please think!” Diese sehr deutliche Botschaft des Landschaftsarchitekten Tom Stuart-Smith (Großbritannien) macht sich auch die Ausstellung im Besucherzentrum der IGA zu eigen, in der die Dokumentation über dessen „Landscape out of nothing“ zu sehen ist. Im Video spricht der Gestalter eines der Gartenkabinette der IGA über seine Ansprüche und die Rolle der Besucher.

Eine crossmediale Ausstellungsskulptur ermöglicht es jedem IGA-Besucher, einen individuellen Parcours zu den historischen und kreativen Entstehungsprozessen der Gärten – von der 1987 eröffneten Berliner Gartenschau bis zur IGA 2017 – zu gestalten. Organisiert auf drei Ebenen, ergänzt diese Skulptur für Groß und Klein das, was man beim IGA-Besuch gesehen hat.

Videos, Fotos, Memotafeln und Originalobjekte dokumentieren den gestalterischen Ansatz, die Entwicklung der gesamten Anlage und auch die Kunst auf der IGA. Gelungen ist die Mischung unterschiedlicher Ausstellungsformen wie zum Beispiel das Video zum chinesischen Mondfest (wieder am 23. September 2017 auf der IGA), die japanischen Bauarbeiterschuhe, das Modell zum „Los Angeles Garden“ des deutschen Künstlers Martin Kaltwasser oder die Künstler- und Planerprofile. Erläuterungen zu religiös und kulturell bedingten Symbolen, die in den Gärten zu finden sind, ergänzen alles gekonnt.

Aus dieser Interaktion ist eine Ausstellung entstanden, die es schafft, Landschaftsarchitektur auf einfache, verständliche Weise und zugleich feinsinnig zu vermitteln. Sie wurde sehr kurzweilig sowohl graphisch als auch inhaltlich von der Berliner Agentur Moniteurs in Zusammenarbeit mit der Berliner Landschaftsarchitektin und Filmemacherin Susanne Isabel Yacoub aufbereitet. Diese Form der Präsentation ist nachahmenswert, bedenkt man die langjährigen Anstrengungen, eine breite Öffentlichkeit für die Profession zu erreichen.

Bedauerlich ist, dass diese kleine, sehr gelungene Ausstellung im Besucherzentrum in unmittelbarer Nachbarschaft zu den kommerziellen Angeboten der IGA ihre Wirkung nicht angemessen entfalten kann, trotz Frontverglasung, die zeitgleich den Ausblick in den Park ermöglicht.

Mit der Städtebauförderung werden – trotz der Benennung – auch Dörfer und Kleinstädte gefördert, erklärt Klara Geywitz im Interview. Die verschiedenen Förderprogramme zeigen, dass man sowohl Städte als auch ländliche Regionen im Blick habe, so die Bundesministerin. Credit: BMWSB / Henning Schacht

Es ziehen wieder mehr Menschen aufs Land – diesen Trend beobachtet Bundesministerin Klara Geywitz. Und ihrer Meinung nach, selbst vom Dorf kommend, lohnt sich das. Die Wohnungsnot in den Großstädten solle damit aber nicht gelöst werden. Was stattdessen notwendig ist, welche Herausforderungen auf dem Land bereits angegangen werden und warum Landleben nicht nur Bullerbü ist, erklärt Klara Geywitz im Interview.

Politische Präsenz des ländlichen Raums

Es brauche mehr Krach aus dem ländlichen Raum – das sagten Sie beim Kommunaldialog im Berliner Tagungswerk Mitte Januar. Aufmerksamkeit sei ein wichtiger Faktor im Streit um Ressourcen. Sie haben den direkten Einblick: Wie präsent sind die Interessen des ländlichen Raums und seiner Bevölkerung im politischen Berlin?

Die sind wirklich immer präsent. In jedem Ministerium finden Sie Themen, Strukturen und Initiativen, die sich allein auf den ländlichen Raum fokussieren. Das haben Sie auch auf dem Kommunaldialog gesehen – den haben wir ganz bewusst gemeinsam mit den Bundesministerien für Landwirtschaft, für Inneres und Heimat sowie für Verkehr und Digitalisierung organisiert. Bei uns denken wir wirklich jedes Thema mit der Stadt-Land-Brille mit. Ich weiß, wenn Menschen auf dem Dorf oder in der Kleinstadt von Nachverdichtung und Dachausbau auf dem Mehrfamilienhaus hören, dann ist das erst mal weit weg. Dort stellt sich eher die Frage, kann ich auf meinem ausreichend vorhandenen Grundstück meine Kinder und Enkelkinder bauen lassen. Das werden wir mit der Hinterlandbebauung jetzt zum Beispiel ermöglichen. Oder Stichwort Klima und Extremwetterereignisse: Unser Programm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ fördert nicht nur den Stadtpark, sondern ganz gezielt Umbaumaßnahmen in den Gemeinden. Wir haben bei diesem Programm den ländlichen Raum bewusst neu mit rein­ genommen. In der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra, die im Regenschatten des Harzes liegt und schon heute mit Trockenheit zu kämpfen hat, geht es zum Beispiel um die Revitalisierung von Biotopen oder auch ganz einfach nur um die Verschattung von Wegen und siedlungsnahen Flächen. Und zu guter Letzt, es schadet glaube ich auch nicht, dass gleich mehrere Minister, so wie ich, vom Dorf kommen und das im Herzen tragen.

Lebensqualität auf dem Land

Insbesondere Familien mit Kindern böte der ländliche Raum eine hohe Lebensqualität, sagten Sie im März 2023 derFunke-Mediengruppe. Können Sie dieseAussage konkretisieren? Von welcher Lebensqualität sprechen Sie? Wie stellt sich diese für Sie – selbst „Dorfkind“ – dar?

Wo fange ich an? Die Luft ist besser. Man kennt sich. Die Kinder gehen einmal um die Ecke und können da gut und sicher spielen. Der Zusammenhalt ist ein ganz anderer, und auf dem Land wächst man mit so viel lebenspraktischem Wissen auf, das einen durchs ganze Leben trägt. Landleben ist eine Menge Arbeit und hat wenig mit Bullerbü zu tun, aber es wird einem vielfach zurückgegeben, was man an Schweiß reinsteckt. Im vergangenen Jahr haben wir übrigens die Kleinstadtakademie in Wittenberge gegründet. Sie wird den Austausch zwischen den kleinen Städten in Deutschland befördern und ihnen eine Stimme in Politik und Gesellschaft geben. Neben den Kleinstädten selbst wird dabei sicherlich auch der ländliche Raum eine Rolle spielen, der eng mit diesen Ankerorten verbunden ist.

Umzug aufs Land – Was hält Familien ab?

Und: Was hält Ihrer Meinung nach Familien derzeit ab umzuziehen? Was sind die Hauptgründe?

Sie meinen, wieder aufs Land zu ziehen? Die Zahlen geben seit Beginn der Corona-Pandemie ja eigentlich einen anderen Trend vor. Viele sind in der Zeit rausgezogen. Nicht alle sind geblieben, aber viele, und es ziehen weiter mehr Menschen weg. Das übrigens nicht nur in die berühmten Vororte der Großstädte bei uns, sondern auch in Kleinstädte. Homeoffice macht es möglich. Ich bin Volker Wissing sehr dankbar dafür, dass er wie lange schon kein Verkehrsminister mehr davor, die Verkehrswege inklusive der Schiene so in den Blick nimmt. Infrastruktur zu verbessern und zu erneuern, ist tatsächlich noch langwieriger und schwieriger als Wohnungsbau.

Stärkung des ländlichen Raumes als Lösung für urbane Herausforderungen

Sie sind der Überzeugung, die Stärkung des ländlichen Raumes könnte die Herausforderungen der Städte – insbesondere die urbane Wohnungsnot – lindern. Nehmen wir an, der Großteil der Großstadtfamilien folgt Ihrer Idee und zieht nach und nach aufs Land – ist es nicht gefährlich im Sinne einer bunten Stadtbevölkerung, wenn künftig hauptsächlich „nur“ noch junge, gutverdienende Singles in den Städten leben?

Also ich würde immer ein Fragezeichen an gutverdienend machen, denn gerade, wenn die Leute jung sind, sind sie in Ausbildung, studieren oder starten gerade ins Berufsleben. Aber ich weiß, was Sie meinen. Wichtig ist mir, noch mal deutlich zu sagen: Damit soll nicht die Wohnungsnot in der Großstadt gelöst werden. Ich beschreibe einen faktisch vorhandenen Trend und kann nur jedem sagen: Land lohnt sich. Aber die Wohnungsnot in Ballungsgebieten müssen wir schon bitte mit neuen Wohnungen lösen. Nach mehr Wohnungen, die die Not lösen, kommt ja der Markt, der ein breiteres Angebot für viele hat, damit wir von der Not in eine entspannte und damit vorteilhafte Angebotssituation für Wohnungssuchende kommen. Zugegeben, das wird nicht sehr schnell passieren, aber wir sind wirklich mit viel Förderung und weniger Belastungen für die Wirtschaft jeden Tag dran. Mit anderen Bundesressorts arbeiten wir derzeit an einer Handlungsstrategie Leerstandsaktivierung, um strukturschwache Regionen auf dem Land als Wohnstandorte attraktiver zu machen und dort Leerständen entgegenzuwirken.

Maßnahmen zur Förderung des Landlebens

Sie haben sich auf die Fahnen geschrieben, das Leben auf dem Land einfach zu machen. Welche Möglichkeiten haben Sie hier als Bundesbauministerin, dies zu fördern?

Da verweise ich auf meine Antwort zuvor.Leben wird nicht einfach, weil man morgens in den Garten tritt und nur Grün sieht. Schöner für die meisten vielleicht, aber der Alltag ist überall für viele herausfordernd. Ich könnte Ihnen jetzt viele Maßnahmen und Programme aufzählen, angefangen von der Wohneigentumsförderung für Familien, die bestimmt auch im ländlichen Raum auf Interesse stößt, über die Städtebauförderung, die bereits seit 50 Jahren so heißt, aber genauso viele Dörfer und Kleinstädte miteinschließt. 47 Prozent der Mittel der Städtebauförderung gehen allein in die ländlichen Räume. Als Beispiel sei hier die Stadt Pößneck in Thüringen genannt, die für die Sicherung und Sanierung städtebaulich markanter Gebäude Mittel aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ erhält. Wir haben eine Reihe weiterer Förderprogramme aufgesetzt, die ich hier nicht alle aufzählen kann, die aber verdeutlichen, dass wir die Städte genauso im Blick haben wie die ländlichen Regionen. Abschließend sei der Hinweis vom Anfang noch mal hervorgeholt: In Deutschland hat das Dorf in jedem Ministerium seinen Platz.

 

Mehr über das Thema Dorfleben, lesen Sie in unserer Juli Ausgabe.