Der Architekt René Rheims mit braunen Locken und Brille sitzt blau gekleidet auf einer Betontreppe. Foto: Lichthalle
Seit diesem Jahr zählt nun auch offiziell ein Landschaftsarchitekt zu den Preisträger*innen von „Top 40 unter 40“: René Rheims von KRAFT.RAUM. Foto: Lichthalle

Top 40 unter 40 ehrt zukunftsweisende Visionen

Die Herausforderungen der Gegenwart wie Zukunft sind divers. Und der Umgang mit ebenjenen ist keineswegs ein einfacher. Trotzdem gibt es Lösungsansätze, die versuchen, auf die Probleme zu reagieren. Und Menschen, die hinter diesen Ideen und Projekten stehen. Um den Personen hinter den Visionen eine Bühne zu bieten, verleiht das Wirtschaftsmagazin Capital jährlich die Auszeichnung „Top 40 unter 40“. Wie der Titel bereits verrät, geht es dem Magazin darum, gerade die junge Generation zu fördern. Denn es sind oft Vertreter*innen dieser Generation, die zukunftsweisende Projekte initiieren. Und dabei auf unterschiedliche Art ihren Beitrag zu einer besseren Zukunft leisten. Der Kreis an Preisträger*innen ist deshalb auch dieses Jahr branchenübergreifend. Darunter finden sich Unternehmer*innen, aber auch Politiker*innen oder Wissenschaftler*innen. 

René Rheims und KRAFT.RAUM.

Seit diesem Jahr zählt nun auch offiziell ein Landschaftsarchitekt zu den Preisträger*innen. René Rheims, Gründer des Büros KRAFT.RAUM. wurde unter hunderten Kandidat*innen ausgewählt. Damit gehört er laut Capital Wirtschaftsmagazin zur „Jungen Elite 2022“. Geehrt wird er unter anderem für seinen außergewöhnlichen Lebenslauf. Nach einem Studium an der University of Edinburgh mit Masterabschluss in Landschaftsarchitektur arbeitete er zunächst in Büros in London, Edinburgh und Bonn. Vor elf Jahren gründete er dann sein eigenes Büro. So begann die Erfolgsgeschichte von KRAFT.RAUM. mit einem überschaubaren Team in Krefeld. Nach ersten Wettbewerbserfolgen vergrößerte sich das Büro rasch. Rheims eröffnete eine Zweigstelle in Düsseldorf. 2021 zogen beide Büros in ein gemeinsames Headquarter um und eine weitere Dependance in Esslingen wurde eröffnet. Aus dem einst kleinen Team ist eine international anerkannte Größe in der Landschaftsarchitektur-Szene geworden. Gemeinsam mit rund 45 Mitarbeiter*innen tüftelt Rheims an zukunftsfähigen Freiräumen für morgen.

Landschaftsarchitektur im Fokus

Für Rheims ist die Auszeichnung deshalb ein wichtiges Zeichen für die Arbeit des gesamten Unternehmens: „ Die Auszeichnung bedeutet für mich sehr viel, da sich diese nicht nur auf ein einzelnes Projekt oder einen Wettbewerb bezieht, sondern sich mit der gesamten Unternehmensphilosophie auseinandersetzt. Dazu zählen nicht nur die Projekte die wir als Team gemeinschaftlich entwickeln, sondern auch unsere moderne Unternehmensführung.“ Doch damit nicht genug. Darüberhinaus sei der Preis auch ein Signal für die ganze Branche: „Mit dieser Auszeichnung erfährt unsere Profession eine große öffentliche Aufmerksamkeit und bringt diese mit den elementar wichtigen Themen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes in Bezug.“

Projekte für mehr Klimaschutz

Das Projektportfolio des Büros umfasst regionale und lokale Maßstäbe in internationalem wie nationalem Kontext. Darunter zum Beispiel herausstechende Großaufträge wie das I/D Cologne in Köln, der Sportpark Shanghai oder Schulneubauten von Duisburg bis Goslar, um nur einige zu nennen. Dabei plant KRAFT.RAUM. alle Projekte unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. „Jedes unserer aktuellen Projekte ist auf seine eigene Art und Weise zukunftsweisend und relevant für den Klimaschutz“, betont Rheims. Gemeinsam mit seinem Team sucht er Lösungen für die Klimaanpassung in Städten. Und findet dabei viele Herangehensweisen. Beispielsweise durch mehr grün-blaue Infrastruktur oder intelligentes Regenwassermanagement.

Vorplatz Rathaus der Zukunft mit Wasserbecken, Abbildung: SOP und KRAFT.RAUM.
Vorplatz Rathaus der Zukunft mit Wasserbecken, Abbildung: SOP und KRAFT.RAUM.

Energie und Überzeugungskraft

Wie beim Rathaus der Zukunft in Mönchengladbach. Bei diesem legte KRAFT.RAUM. einen Fokus auf die Nachhaltigkeit durch Kreislaufwirtschaft. Dabei wird „das attraktive Wasserbecken auf dem Vorplatz nicht nur zugunsten des Regenwassermanagements und des Mikroklimas genutzt, sondern dient gleichzeitig auch zur Kühlung des Gebäudes“, führt Rheims aus. Gleichzeitig räumt der Landschaftsarchitekt ein, dass jedes Projekt nur in Zusammenarbeit mit mutigen Bauherr*innen und Auftraggeber*innen erfolgreich sein kann. Der gute Gestaltungswille allein, reicht dabei nicht aus. Rheims beschreibt, dass es darüberhinaus viel Energie und Überzeugungskraft brauche, um eine Sensibilisierung für die Themen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes zu schaffen. Die Entscheidungsträger*innen von nachhaltigen Ansätzen und Ideen zu überzeugen, darin sieht er die größte Herausforderung des Berufsstandes.

Interdisziplinarität fördern

Rheims ist den Umgang mit vielen Akteur*innen gewohnt: „Interdisziplinarität spielt in unsere Arbeit eine große Rolle. Es gibt kein Projekt, welches nicht in der Interdisziplinarität geplant und realisiert wird.“ Und er sieht darin viel Gutes. Nur eines würde er sich in der Zusammenarbeit mit Hochbauarchitekt*innen wünschen. Nämlich, dass die Aufgabe der Landschaftsarchitektur nicht nur auf das Erdgeschoss beschränkt bleibt. Es liege enormes Potential darin, das gesamte Gebäudevolumen als potentiellen Grünraum zu begreifen. „Und da würden wir uns noch mehr Mitsprache im Bereich der Gebäudemorphologie und Begrünung wünschen“, räumt Rheims ein. Und er arbeitet mit KRAFT.RAUM. engagiert an einem intensiven Austausch. Um so zukünftig noch bessere Lösungen für die Gestaltung unserer Umwelt zu entwickeln.

Für mehr Wandel in der Landschaftsarchitektur

Und trotz mancher Hürden in der Planung blickt er zuversichtlich in die Zukunft. Der 38-jährige CEO sieht eine große Verantwortung in den Planungsdisziplinen. Und er setzt große Hoffnungen in junge Planer*innen: „Ich freue mich über den Wandel in der Landschaftsarchitektur, der gerade von der jungen Generation aufgegriffen und aktiv propagiert wird.“ Rheims wünscht sich, dass junge Planer*innen im Kampf gegen den Klimawandel Ausdauer bewahren. Von Rückschlägen solle man sich nicht entmutigen lassen, sondern hartnäckig bleiben. Seine Vita beweist, dass sich diese Einstellung bezahlt macht. Und die Auszeichnung „Top 40 unter 40“ zeigt, dass die Visionen eines Büros wie KRAFT.RAUM. aus dem gesamtgesellschaftlichen Kontext nicht mehr wegzudenken sind.

Was wollen junge Planer*innen wirklich? Das fragen wir in unserer Januarausgabe. Wie genau, lesen Sie im Editorial von Theresa Ramisch. Und das Heft zum Thema „Nachwuchs“ gibt’s bei uns im Shop.

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Künstliche Intelligenz im Hochwasserschutz – wie zuverlässig sind Prognosemodelle?

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Atemberaubende Stadtansicht mit Fluss, fotografiert von Carrie Borden in der Schweiz.

Künstliche Intelligenz als Schutzengel gegen Überschwemmungen? Die Branche ist begeistert – aber wie belastbar sind die Prognosen wirklich? Zwischen Datenflut, Rechenpower und menschlichem Urteilsvermögen balanciert der Hochwasserschutz auf einem schmalen Grat. Wer den Versprechungen der KI unkritisch folgt, riskiert mehr als nasse Füße. Und doch: Die digitalen Prognosemodelle verändern alles – sofern man ihre Grenzen kennt, ihre Chancen klug nutzt und sich nicht von algorithmischem Hochmut blenden lässt.

  • Künstliche Intelligenz revolutioniert die Hochwasserprognose mit datengetriebenen, lernfähigen Modellen.
  • Von Machine Learning bis Deep Learning – technische Grundlagen und typische Anwendungsfelder im Überblick.
  • Stärken und Schwächen aktueller KI-Prognosemodelle: Wie präzise sind Vorhersagen für Starkregen, Flusspegel und urbane Überflutungen?
  • Interdisziplinäre Praxis: Wie arbeiten Stadtplaner, Ingenieure und Informatiker beim KI-gestützten Hochwasserschutz zusammen?
  • Datengrundlagen, Kalibrierung und Unsicherheiten – wo liegen die Fallstricke der KI-basierten Risikomodelle?
  • Rechtliche, ethische und gesellschaftliche Aspekte: Wer trägt die Verantwortung für algorithmische Fehlalarme oder falsche Sicherheit?
  • Beispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: Wo KI-Hochwasserschutz bereits Alltag ist – und wo noch Nachholbedarf besteht.
  • Partizipation, Transparenz und offene Daten als Schlüssel zur Akzeptanz und Wirksamkeit moderner Prognosesysteme.
  • Fazit: Die Zukunft des Hochwasserschutzes liegt im Zusammenspiel von KI, Erfahrungswissen und resilienter Stadtgestaltung.

Künstliche Intelligenz als Gamechanger im Hochwasserschutz

Wasser kennt keine Gnade; das hat spätestens die Flutkatastrophe im Ahrtal mit tragischer Wucht bewiesen. Die klassischen Methoden der Hochwasserprognose – lineare Modelle, historische Pegelkurven, statische Gefahrenkarten – geraten angesichts der Klimadynamik und der zunehmenden Urbanisierung an ihre Grenzen. Doch mit dem Siegeszug der künstlichen Intelligenz, kurz KI, rückt ein Paradigmenwechsel in greifbare Nähe. Denn maschinelles Lernen, neuronale Netze und automatisierte Datenanalyse versprechen, das Unvorhersehbare zumindest besser zu antizipieren.

Was macht KI dabei so attraktiv? Es ist die Fähigkeit, immense Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen – Wetterprognosen, Satellitenbilder, Sensornetzwerke, Topografiedaten, historische Schadensereignisse – nahezu in Echtzeit zu verarbeiten und daraus Muster abzuleiten, die menschliche Experten oft übersehen. KI-Algorithmen erkennen Korrelationen zwischen lokalen Starkregenereignissen und mikroklimatischen Veränderungen, sie justieren ihre Prognosen laufend anhand neuer Messdaten und sind so in der Lage, flächendeckende, dynamische Risikoanalysen zu erstellen. Wo klassische Modelle mit wenigen Eingangsparametern auskommen mussten, schöpft die KI aus dem Vollen – und liefert damit Detailtiefe, die in der Vergangenheit undenkbar war.

Doch wie funktioniert das in der Praxis? Die gängigsten Methoden sind das sogenannte Supervised Learning – hier werden Algorithmen mit historischen Daten trainiert und lernen, Vorhersagen für neue Situationen zu treffen – sowie Deep Learning, bei dem künstliche neuronale Netze komplexe Zusammenhänge selbstständig erkennen. Besonders spannend sind hybride Modelle, die physikalische Simulationsverfahren mit KI-gestützten Prognosen kombinieren. Diese Ansätze ermöglichen nicht nur präzisere Vorhersagen, sondern auch eine Quantifizierung von Unsicherheiten – ein unschätzbarer Vorteil für Notfallplanung und Gefahrenabwehr.

KI kann aber noch mehr: Sie erkennt Anomalien in Sensordaten, warnt bei ungewöhnlichen Mustern in Pegelständen oder Niederschlagsintensitäten und unterstützt die Priorisierung von Schutzmaßnahmen. In Städten, wo das Oberflächenwasser oft schneller fließt als jede Information, liefern KI-Modelle Entscheidungsgrundlagen für mobile Hochwasserschutzsysteme, intelligente Pumpensteuerungen oder die gezielte Evakuierung gefährdeter Quartiere. Die Integration in Urban Digital Twins – also digitale Abbilder von Städten in Echtzeit – eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, um Simulationen und Prognosen kontinuierlich zu verbessern.

Natürlich ist der Hype um KI nicht ohne Tücken. Denn die Verlockung, sich auf scheinbar objektive Algorithmen zu verlassen, ist groß. Doch wie verlässlich sind die Vorhersagen tatsächlich? Und wie gelingt es, die Kluft zwischen technischer Innovation und gesellschaftlicher Akzeptanz zu überbrücken? Es ist höchste Zeit, einen Blick hinter die Kulissen der KI-Prognosemodelle zu werfen – und zu klären, was sie können und wo sie scheitern.

Die Architektur moderner KI-Prognosemodelle: Chancen und Fallstricke

Wer sich mit KI-gestützten Hochwasserprognosen beschäftigt, begegnet einer Vielzahl von technischen Begriffen: Random Forest, Convolutional Neural Network, Bayesian Inference, Ensemble Learning – das Repertoire ist ebenso faszinierend wie einschüchternd. Im Kern geht es darum, aus Rohdaten ein möglichst robustes, anpassungsfähiges Modell zu bauen, das die reale Welt besser vorhersagt als herkömmliche Methoden. Der Weg dahin ist allerdings alles andere als trivial.

Am Anfang steht die Datenerhebung. Ohne qualitativ hochwertige, aktuelle und ausreichend granular vorliegende Daten ist jede KI nur ein Papiertiger. Pegelstände werden heute vielfach automatisiert gemessen, ergänzt durch Wetterradardaten, Bodenfeuchtesensoren, Abflussmengen und sogar Social-Media-Analysen, die Hinweise auf lokale Überflutungen liefern können. Doch Daten sind oft lückenhaft, uneinheitlich oder von unterschiedlichen Akteuren erhoben. Die Harmonisierung und Validierung der Eingabedaten ist daher eine der größten Herausforderungen im KI-basierten Hochwasserschutz.

Im nächsten Schritt erfolgt die Auswahl und das Training des Modells. Supervised Learning benötigt eine ausreichende Zahl dokumentierter Hochwasserereignisse – ein Problem in Regionen, die von Extremereignissen bislang verschont wurden. Deep-Learning-Modelle wiederum benötigen immense Rechenkapazitäten und sind oft wenig transparent. Sie gelten als Black Boxes, deren Entscheidungen sich nur schwer nachvollziehen lassen. Dies führt zu einem Dilemma: Je komplexer und leistungsfähiger das Modell, desto schwieriger die Kontrolle und das Vertrauen in seine Vorhersagen.

Ein weiteres Risiko liegt in der Modellkalibrierung. KI-Modelle tendieren dazu, vergangenheitsorientierte Muster zu verstärken. Wenn sich aber durch den Klimawandel die Häufigkeit und Intensität von Extremniederschlägen verschieben, geraten die Modelle ins Schwimmen. Transferlernen und kontinuierliche Nachjustierung sind daher unerlässlich. Oft wird dabei übersehen, dass auch die beste KI keine Wunder vollbringen kann, wenn die Eingabedaten nicht die neuen klimatischen Realitäten abbilden. Gerade hier sind interdisziplinäre Teams gefragt, die meteorologisches, hydrologisches und planerisches Know-how einbringen.

Schließlich spielt die Einbindung in bestehende Entscheidungs- und Warnsysteme eine entscheidende Rolle. Ein KI-Modell, das im Labor überzeugt, ist im Krisenfall nur dann nützlich, wenn es mit den operativen Abläufen der Behörden kompatibel ist. Schnittstellen zu digitalen Leitzentralen, Alarmierungssystemen und Notfallplänen müssen sorgfältig entwickelt und getestet werden. Zudem gilt: Die Kommunikation der Prognosen muss klar, verständlich und differenziert sein – denn Fehlalarme oder unklare Warnungen können im Ernstfall fatale Konsequenzen haben.

So faszinierend die technischen Möglichkeiten sind, so groß sind auch die Fallstricke. Wer als Stadtplaner, Ingenieur oder Verantwortlicher im Bevölkerungsschutz auf KI setzt, muss sich der Limitationen bewusst sein. Es bleibt eine Gratwanderung zwischen Innovation und Übermut – und letztlich ist es immer noch der Mensch, der die letzte Entscheidung trifft.

Praxisbeispiele und Lessons Learned: KI im Hochwasserschutz in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Wie sieht die Anwendung von KI-Prognosemodellen im realen Hochwasserschutzalltag aus? Ein Blick in die DACH-Region zeigt: Der Weg von der Forschung in die Praxis ist oft steinig, aber die ersten Vorreiterstädte und Regionen liefern beeindruckende Ergebnisse. In Bayern etwa wird im Rahmen des Projekts „HoWas2020“ ein KI-basiertes Frühwarnsystem getestet, das Sensordaten aus Flüssen, Wettervorhersagen und Bodendaten kombiniert. Ziel ist es, lokale Überflutungsrisiken frühzeitig zu erkennen und maßgeschneiderte Warnungen auszugeben. Die Ergebnisse sind vielversprechend: Im Testbetrieb konnten Überflutungswahrscheinlichkeiten signifikant präziser vorhergesagt werden als mit klassischen Modellen.

Ähnlich ambitioniert ist das Schweizer Projekt „HydroNet“. Hier werden neuronale Netze eingesetzt, um die Abflussmengen in alpinen Einzugsgebieten zu modellieren. Die Herausforderung: Extremniederschläge können zu plötzlich auftretenden Sturzfluten führen, die bislang kaum prognostizierbar waren. Durch die KI-gestützte Auswertung von Wetter-, Pegel- und Geländedaten gelingt es, die Vorwarnzeiten zu verlängern und die Unsicherheiten besser zu quantifizieren. Entscheidend ist dabei der enge Austausch zwischen Forschern, Behörden und lokalen Einsatzkräften, der die Praxistauglichkeit der Ergebnisse sicherstellt.

Ein weiteres Beispiel aus Österreich: In der Stadt Linz wird KI eingesetzt, um urbane Starkregenereignisse besser zu prognostizieren. Mithilfe von Machine-Learning-Algorithmen werden historische Überflutungsdaten mit aktuellen Regenradarbildern und Geoinformationssystemen verknüpft. Die daraus gewonnenen Risikokarten dienen nicht nur als Grundlage für kurzfristige Warnungen, sondern auch als Steuerungsinstrument für langfristige Stadtentwicklungsmaßnahmen. So können besonders gefährdete Flächen identifiziert und gezielt entsiegelt oder begrünt werden, um die Schwammstadt-Prinzipien umzusetzen.

Doch trotz aller Erfolge bleibt die Skepsis groß. Viele Kommunen zögern, KI-Systeme flächendeckend einzusetzen, weil sie den rechtlichen und ethischen Implikationen nicht gewachsen sind. Wer haftet, wenn ein KI-Modell eine Überflutung unterschätzt und der Schaden immens ist? Wie lässt sich verhindern, dass algorithmische Vorhersagen bestehende soziale Ungleichheiten verstärken, etwa indem sie bestimmte Viertel als Hochrisikozonen markieren und dadurch stigmatisieren? Und wie kann sichergestellt werden, dass die eingesetzten Modelle transparent und überprüfbar bleiben?

Die Antwort liegt in der Kombination aus technologischer Exzellenz, partizipativer Einbindung und kontinuierlichem Monitoring. Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis zeigen: Nicht die KI allein ist der Gamechanger, sondern das Zusammenspiel von menschlichem Fachwissen, digitalen Tools und resilienter Stadtentwicklung. Wer hier auf Kooperation und Offenheit setzt, kann das volle Potenzial der neuen Technologien heben – und zugleich ihre Risiken kontrollieren.

Transparenz, Partizipation und Governance: Der Schlüssel zur nachhaltigen KI-Nutzung

Die technische Leistungsfähigkeit der KI-Prognosemodelle steht und fällt mit der Akzeptanz in der Gesellschaft. Es ist ein offenes Geheimnis: Wer Algorithmen einsetzt, die niemand versteht, erzeugt Misstrauen und Widerstand. Deshalb ist Transparenz keine Option, sondern Pflicht. Offene Schnittstellen, nachvollziehbare Entscheidungswege und verständliche Kommunikation sind die Grundpfeiler einer nachhaltigen KI-Nutzung im Hochwasserschutz. Nur so lassen sich Vorurteile abbauen und die Bevölkerung aktiv in den Schutzprozess einbinden.

Partizipation ist dabei mehr als ein Lippenbekenntnis. Bürger, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Akteure müssen die Möglichkeit haben, Daten einzusehen, eigene Beobachtungen einzubringen und die Logik der Prognosemodelle zu hinterfragen. In einigen Städten werden bereits partizipative Datenplattformen erprobt, auf denen Anwohner Starkregenereignisse oder Überflutungen dokumentieren können. Diese Informationen fließen in die KI-Modelle ein und verbessern deren Prognosekraft. Zugleich werden die Algorithmen so transparenter und robuster gegenüber systematischen Verzerrungen.

Ein weiteres Schlüsselelement ist die Governance der KI-Systeme. Wer entwickelt, betreibt und kontrolliert die Prognosemodelle? Wie werden Qualitätsstandards definiert und durchgesetzt? Und wie lässt sich verhindern, dass kommerzielle Anbieter oder staatliche Stellen die Kontrolle über kritische Infrastrukturen monopolisieren? Die Einführung unabhängiger Audits, ethischer Leitlinien und datenschutzrechtlicher Standards ist unerlässlich, um Vertrauen zu schaffen und Missbrauch vorzubeugen.

Die europäische Regulierung – etwa der AI Act – gibt erste Leitplanken vor, doch die eigentliche Arbeit findet auf kommunaler Ebene statt. Hier müssen Verantwortlichkeiten klar definiert, Entscheidungsprozesse dokumentiert und Fehlerkulturen etabliert werden, die ein Lernen aus Fehlprognosen ermöglichen. Nur so kann sichergestellt werden, dass KI-Systeme nicht zur Black Box werden, sondern als Werkzeug zur demokratischen Stadtentwicklung dienen.

Schließlich ist die offene Debatte über Chancen, Grenzen und Risiken der KI im Hochwasserschutz ein Muss. Fachveranstaltungen, interdisziplinäre Workshops und kontinuierlicher Wissenstransfer sind der beste Schutz vor technokratischer Selbstüberschätzung und algorithmischem Bias. Wer den Dialog sucht, verhindert nicht nur Fehlentwicklungen, sondern stärkt die Resilienz der Städte gegen das Unvorhersehbare.

Fazit: KI, Erfahrungswissen und resiliente Stadtentwicklung als Dreiklang für den Hochwasserschutz der Zukunft

Künstliche Intelligenz ist im Hochwasserschutz längst keine Zukunftsmusik mehr – sie ist Realität, Innovationstreiber und Herausforderung zugleich. Die Prognosemodelle der neuen Generation bieten Detailtiefe, Geschwindigkeit und Präzision, von denen klassische Verfahren nur träumen konnten. Sie ermöglichen es, Extremereignisse früher zu erkennen, Gefahren besser zu lokalisieren und Schutzmaßnahmen gezielter einzusetzen. Doch so leistungsfähig die Algorithmen auch sind: Sie bleiben Werkzeuge, keine Orakel. Ihre Qualität hängt von der Güte der Daten, der fachlichen Einbindung und der gesellschaftlichen Akzeptanz ab.

Die Zukunft des Hochwasserschutzes liegt deshalb im Dreiklang von KI, Erfahrungswissen und resilienter Stadtentwicklung. Wer die neuen Technologien mit Bedacht einsetzt, ihre Grenzen kennt und ihre Entwicklung partizipativ gestaltet, gewinnt einen unschätzbaren Vorteil im Kampf gegen die nächste Flut. Die Städte der DACH-Region haben die Chance, Vorreiter zu werden – vorausgesetzt, sie begreifen die KI nicht als Allheilmittel, sondern als Teil eines umfassenden, lernenden Systems. Denn am Ende gilt: Nur wer Technik, Wissen und Menschen zusammendenkt, kann den Hochwasserschutz wirklich zukunftsfest machen.

Die Neuigkeiten im Januar

Feministische Mobilität à la Lisa Badum

Was passiert in der Welt der Planung? Worüber sprechen Ihren Kolleg*innen morgens an der Kaffeemaschine? In unserer Presseschau fassen wir wöchentlich die wichtigsten Neuigkeiten aus der Landschaftsarchitektur und Stadtplanung für Sie zusammen. Diese Woche: Feministische Mobilität à la Lisa Badum, Stadtplanung auf Clubhouse und #NeverAgain #WeRemember.

Bernie Sanders und der Freiraum. Viral betrachtet war die wichtigste Person bei Joe Bidens Amtseinführung vergangene Woche Bernie Sanders. Das Bild des Demokraten in Strickhandschuhen während der Zeremonie ging und geht noch immer in unzähligen Variationen um die Welt. G+L-Redakteurin Vera Baeriswyl fasst die besten Bernie-Sanders-Memes zusammen – mal mit mehr, mal mit weniger Planungsbezug, aber definitiv mit viel Augenzwinkern.

Stadtplanung auf Clubhouse. Die Audio-Chat-App „Clubhouse“ erobert seit knapp zwei Wochen die deutsche Social-Media-Welt. Bei dem sozialen Netzwerk kann man sich zwar nur mit persönlicher Einladung anmelden, die neue Hype-App bleibt aber dennoch nicht alleine pseudo-hippen Medienmacher*innen oder aus dem Nähkästchen plaudernden Politiker*innen wie Bodo Ramelow vorbehalten. Auch die Planerschaft diskutiert inzwischen fleißig auf Clubhouse mit. Mehr dazu hier.

Leo DiCaprio und der Fiat 500e. Er ist wohl einer der prominentesten Umweltaktivist*innen unserer Zeit – Leonardo di Caprio. In der europaweiten Kampagne „Welcome back, future“ wirbt der US-amerikanische Schauspieler nun für den neuen, vollelektrisch angetriebenen Fiat 500e und aktiv für den Klimawandel. Unserer Meinung nach sollte die Kampagne eher „Hollywood for Future“ heißen und bestätigt mal wieder: Reichweite ist gut, Relevanz besser. Aber machen Sie sich bei den Kolleg*innen von W&V selbst ein Bild.

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Feministische Mobilität à la Lisa Badum. Im Interview mit Tagesspiegel Background spricht sich die Grünen-Bundestagsabgeordnete Lisa Badum für eine feministische und klimafreundliche Mobilitätspolitik aus. Sie kritisiert den politischen Fokus auf das männliche Mobilitätsverhalten und das Dienstwagenprivileg, von dem vor allem Männer profitieren würden. Macht sie es sich zu einfach?

Münchner Stadtplanungs-Ausstellung in digital

Weltwirtschaftsforum im Ticker. Beim digitalen Weltwirtschaftsforum (WEF) 2021 – dieses Mal eben nicht in Davos – rückten Angela Merkel, Ursula von der Leyen und Greta Thunberg den Klimaschutz in den Mittelpunkt. Klimaaktivistin Thunberg machte mit den Worten „Ihr hattet jetzt drei Jahrzehnte voller bla, bla, bla“ auf sich aufmerksam, gestern sprach Wladimir Putin, und Angela Merkel räumte am Dienstag mangelnde Schnelligkeit im Kampf gegen Corona ein. Die Kolleg*innen vom Münchner Merkur haben einen Live-Ticker eingerichtet, informieren Sie sich hier tagesaktuell zum Geschehen.

Ausstellung „Einfach Grün. Greening The City“ im DAM. Selten waren Grünräume derart gefragt wie seit der Konfrontation mit Corona. Die seit dieser Woche digital eröffnete Ausstellung „Einfach Grün. Greening The City“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt widmet sich den Vorteilen und Herausforderungen urbanen städtischen Grüns – insbesondere der Haus- und Dachbegrünung im Bestand und Neubau. Alles dazu bei den Kolleg*innen von NXT A.

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Münchner Stadtplanungs-Ausstellung in digital. Auch die Jahresausstellung des Münchner Referat für Stadtplanung und Bauordnung „Die nachhaltige Stadt – Stadtentwicklung, Freiraum, Klimaschutz“ sowie deren Abendveranstaltungen wurden im Zuge der Corona-Pandemie in den digitalen Raum verlegt. Heute um 18 Uhr findet das erste digitale Event „Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt“ statt. Mit dabei Stadtbaurätin Elisabeth Merk und Andrea Gebhard.

Deutscher Städtetag unterstützt Lockdown-Verlängerung

Planung ist wertvoll #HOAI. Seit 1. Januar ist die reformierte HOAI in Kraft. Auf dabonline.de beantwortet die Bundesarchitektenkammer die wichtigsten Fragen dazu.

#NeverAgain #WeRemember. Anlässlich des Holocaust-Gedenktags erinnerte sich unsere Gesellschaft gestern vor allem auf digitalen Kanälen an den nationalsozialistischen Völkermord von 5,6 bis 6,3 Millionen europäischen Juden und Jüdinnen sowie an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Allen Twitter-Hashtags wie #NeverAgain #WeRemember zum Trotz finden aber weiterhin immer wieder antisemitische Übergriffe statt – sowohl im öffentlichen als auch privaten Raum, in Groß- wie in Kleinstädten. Die Kolleg*innen von tagesschau.de stellen sich der Frage, wie und ob Juden und Jüdinnen heute in Deutschland „normal“ leben können.

Deutscher Städtetag unterstützt Lockdown-Verlängerung. Im Gespräch mit der dpa spricht sich Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetags und Leipziger Oberbürgermeister, für die Beschlüsse von Bund und Ländern von diesem Dienstag sowie für Homeoffice und flächendeckende Impfungen aus. Hier der Bericht auf staedtetag.de.

Hallo Flächenversiegelung

Difu-Studie zu Bodenpolitik. In Kooperation mit 14 Städten hat das Deutsche Institut für Urbanistik eine Studie zur kommunalen Bodenpolitik durchgeführt. Demnach können Städte und Gemeinden mittels konkreter Handlungsstrategien in der Bodenpolitik verloren gegangene Handlungsfähigkeiten sowie Gestaltungsoptionen für die Stadtentwicklung zurückgewinnen.

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Stadtentwicklung à la Joe Biden. Gestern fand die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden statt. Was die neue Administration für die US-amerikanische Stadtentwicklung plant – unter anderem einen 100-Milliarden-Dollar-Fonds für bezahlbaren Wohnraum – haben die  Kolleg*innen von CNU zusammengefasst.

Hallo Flächenversiegelung. Wie die Thüringer Allgemeine vergangene Woche berichtete, setzt Erfurts Stadtplanungsleiter Paul Börsch künftig verstärkt auf Eigenheime. Demnach soll der Anteil von Einfamilienhäusern von aktuell 20 auf 50 Prozent wachsen. Grund hierfür wären die mangelnden Wohnangebote für junge Familien und deren Abwanderung aus der thüringischen Landeshauptstadt.

Neues Zeitalter für Schönberger Gasometer

Toyota City à la BIG. Der Autohersteller Toyota will am Fuße des Mount Fuji in Japan auf 200 Hektar eine Smart-City-Modellmetropole mit dem schwungvollen Namen „Woven City“ bauen. Für die Planung und Entwicklung der smarten „Toyota City“ wurde niemand anderes als Bjarke Ingels beauftragt. Baubeginn soll noch Anfang dieses Jahres sein. Alles zum Projekt hier bei den Kolleg*innen von wohnnet.at.

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Trotz Pandemie Bock auf Paris, Kopenhagen oder Rotterdam? Guiding Architects bietet diesen Januar und Februar kostenlose Online-Führungen durch die drei Metropolen an.

Neues Zeitalter für Schönberger Gasometer. Die berühmte Kuppel in Berlin-Schöneberg wird abgebaut. Bis 2023 sollen im Inneren des denkmalgeschützten rund 80 Meter hohen Stahlzylinders ein Konferenzzentrum und ein Bürohaus entstehen. Kostenfaktor: 200 Millionen Euro. Alles dazu bei den Kolleg*innen von monopol.de.

Internationaler Innovationswettbewerb gegen die Coronakrise

Pinguine zählen für den Artenschutz. Mittels eines Online-Tools der University of Oxford kann man auf penguinwatch.org für den Artenschutz von Pinguinen die watschelnden Zeitgenossen auf Fotos suchen und entsprechend markieren. Die Bilder stammen von rund 140 Kameras, die ein Forschungsteam in der Antarktis aufgestellt hat. Alles hierzu bei den Kolleg*innen von Deutschlandfunk Nova.

Internationaler Innovationswettbewerb gegen die Coronakrise. Mit der „Global Mayors Challenge 2021“ sucht das Bloomberg Cities Network 50 innovative städtische Lösungen, die auf die Corona-Pandemie reagieren. Bewerben können sich bis zum 21. März 2021 Städte mit über 100 000 Einwohner*innen. Es werden 15 Hauptpreisträger*innen mit jeweils einer Million US-Dollar ausgezeichnet. Unterstützt wird der Wettbewerb von der Johns Hopkins University.

Interdisziplinäres Forschungsprojekt zur „urbanen Walkability“

BAK-Präsidium pro „Europäisches Bauhaus“. In einem Kommentar zum Jahreswechsel spricht sich das BAK-Präsidium deutlich für das Europäische Bauhaus aus. Dieses stehe demnach als „Synonym für die Notwendigkeit aller Fachdisziplinen, die notwendige Um- und Neugestaltung der gebauten Umwelt in Material, Form, Funktion, Struktur und Kultur zu beschleunigen“.

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Interdisziplinäres Forschungsprojekt zur „urbanen Walkability“. Mit der HAW Hamburg untersucht das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation (ISP) an der FH Erfurt in den kommenden drei Jahren, wie bewegungsfreundlich Städte und Quartiere sind. Das Projekt mit dem Titel „Gesundheitsfolgenabschätzung in der Stadtentwicklung“ wird vom BMBF mit mehr als 400 000 Euro gefördert.

Klimaschutz nach Faltplan

ARTE Journal zu Kunsthaus Zürich. David Chipperfield Architekten haben nach zwölf Jahren Bearbeitung den Anbau des Kunsthauses Zürich fertiggestellt. Das ARTE Journal gewährt einen ersten Blick.

Jacques Herzog zum Tod von Luigi Snozzi. Ende Dezember ist der Schweizer Architekt Luigi Snozzi im Alter von 88 Jahren an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Bei den Kolleg*innen von SRF erinnert sich Jacques Herzog an ihn als außergewöhnliche, auratische Persönlichkeit. Gerhard Matzig bezeichnet den Tessiner in seinem Nachruf auf SZ.de als „Meister einer geschichtsbewussten Baukultur“.

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Klimaschutz nach Faltplan. Die Initiative „Klima Konkret“ hat Ende November einen Faltplan an insgesamt 2 095 österreichische Gemeinden verschickt, der 46 Klimaschutzideen in den Bereichen Grünraum, nachhaltige Mobilität, Umgang mit Wasser und klimagerechtes Planen und Bauen auf einem intelligent illustrierten DIN-A1-Plakat skizziert. Auf Der Standard stellt Wojciech Czaja das Projekt vor.

Vatikan aus 67 000 Legosteinen

Bauwende JETZT! Architects for Future hat die Petition „Bauwende JETZT!“ ins Leben gerufen. Die Initiative fordert ein grundlegendes Umdenken in der Baubranche, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Mehr dazu bei den Kolleg*innen von NXT A.

Vatikan aus 67 000 Legosteinen. Der US-Architekt und Legobauer Rocco Buttliere hat mit Legosteinen auf 1,30 x 1,70 Meter im Maßstab 1:650 die Vatikanstadt im Kleinformat nachgebaut. Hier können Sie sich das Modell im Video ansehen.

Hier geht es zu den Neuigkeiten im Dezember.

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