Nach vier Jahren fand im September 2022 wieder die GaLaBau statt.
Nach vier Jahren fand im September 2022 wieder die GaLaBau statt. Foto: NürnbergMesse

Mitte September 2022 fand wieder die GalaBau in Nürnberg statt. Sie ist „die“ Messe für Grünflächen und Freiräumen. Wir blicken zurück auf vier intensive Messetage. 

Die GaLaBau in Nürnberg gilt als „der“ Treffpunkt der Garten- und Landschaftsbau-Branche. In diesem Jahr fand sie vom 14. bis zum 17. September 2022 statt. Rund 62 000 Besucher*innen aus 76 Ländern nahmen an der diesjährigen GaLaBau mit seinen Produktvorstellungen, Diskussionen und Fachvorträgen teil. Die Messe stand unter dem Motto „Gemeinsam klimafit in die Zukunft“. Denn der Klimawandel spielt insbesondere im Garten- und Landschaftsbau eine zentrale Rolle.

Rund 62 000 Besucher*innen waren auf der diesjährigen GaLaBau. Foto: NürnbergMesse
Rund 62 000 Besucher*innen waren auf der diesjährigen GaLaBau. Foto: NürnbergMesse

Seit 1974 weiterentwickelt

Die GaLaBau findet schon seit 1974 statt. Seitdem hat sich die Messe kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei ist sie vor allem internationaler geworden. Mittlerweile hat sich die GaLaBau als Leitmesse der Garten- und Landschaftsbau-Branche fest etabliert. Dennoch arbeitet der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) stetig an der Weiterentwicklung der Messe. Denn sie soll auch zukünftig eine Plattform für Innovationen und Trends sein. In diesem Jahr lag der Fokus entsprechend des Messe-Mottos auf nachhaltige Themen, Dienstleistungen und Produkte.

Die Messe habe für die Branche neue Maßstäbe gesetzt, so das positive Resümee von Lutze von Wurmb, Präsident des BGL. „Wir konnten hier endlich wieder viele wertvolle Kontakte persönlich erneuern und festigen – und durften endlich wieder erleben, wie wertvoll und unersetzlich die GaLaBau als Motor und Impulsgeberin für unsere Branche ist“, so Lutze von Wurmb.

Im Vergleich zum Jahr 2018 verzeichnete die Messe einen leichten Rückgang an Austeller*innen und Besucher*innen. Die Zufriedenheit unter den Anwesenden war trotzdem groß. 90 Prozent der Austeller*innen haben die Absicht, auch 2024 wieder auszustellen. Schließlich konnten sie an den vier Tagen viele Geschäftskontakte knüpfen.

 

Das Angebot der GaLaBau 2022

Wie bei der letzten Messe im Jahr 2018 war auch 2022 das gesamte Spektrum an Dienstleistungen und Produkten der Branche vertreten. Dazu gehört alles, was im Zusammenhang mit der Planung, dem Bau und der Pflege von Grün- und Freiräumen steht. Das sind Baumaschinen und Baugeräte genauso wie Pflegemaschinen und -geräte. Aber auch Pflanzen und Pflanzenteile spielen eine Rolle auf der GaLaBau. Die Messe beschäftigt sich zudem mit urbaner Gestaltung, mit Spielplätzen, Freizeitanlagen und Sportplätzen. Auch die Ausstattung und Einrichtung von Privatgarten sind auf der GaLaBau präsent. Gleichermaßen spielen die Verwertung, Entsorgung und der Umweltschutz in Betrieben und auf Baustellen in Nürnberg eine Rolle. Schließlich reichen die Angebote der Messe bis in die Themenfelder Arbeitsorganisation, Verwaltung und Dienstleistungen. Dementsprechend präsentieren sich auf der GaLaBau auch Verbände und Organisationen der Branche.

Aktionen und Diskussionen

Neben der Ausstellung von Produkten lockte die GaLaBau 2022 in Nürnberg mit verschiedenen Veranstaltungen. Trotz Regen gab es Aktionsflächen für Erdbau und Flächenpflege im Außengelände. Dort fand auch wieder der Landschaftsgärtner-Cup statt, an dem zwölf Zweier-Teams aus dem gesamten Bundesgebiet teilnahmen. An zwei Tagen gestalteten sie einen vier auf vier Meter großen Vorgarten. Dieser sollte ansprochvoll gestaltet, nachhaltig und insektenfreundlich sein. Den Cup gewann schließlich das Team aus Sachsen:  Johannes Freigang und Marc-Kevin Richter. Platz zwei ging an das bayerische Team.

Auf der GaLaBau 2022 wurde auch die GaLaBau-Innovations-Medaille 2022 an Produkte und Verfahren verliehen, die für Bau und Pflege landschaftsgärtnerischer Anlagen besonders fortschrittlich sind. „Sehr beeindruckt haben die Jury und mich dieses Mal auch die Innovationen bei nachhaltigen Produkten, die Umwelt-, Klima- und Artenschutz voranbringen, bei E-Mobilität und alternativen Antrieben. Das stimmt uns sehr optimistisch, denn es zeigt, dass die grüne Branche auch hier ein wichtiger Treiber ist“, freute sich Pia Präger, Vize-Präsidentin des BGL im Rahmen der Verleihung.

Eine besondere Rolle spielte in Nürnberg interaktiver Austausch und Diskussionen. Im Forum Digitalisierung@GaLaBau wurde zum Beispiel über Digitalisierung diskutiert. Darüber hinaus lockte die Messe aber auch junge und jung geblieben Fachkräfte, die im GaLaBau CAMP eine Anlaufstelle fanden. Gleichermaßen interessant war das GaLaBau Experten-Forum, das auf dem Stand des BGL vielfältige Impulsvorträge anbot.

Auf der GaLaBau 2022: World Urban Parks Europe Congress

Zum ersten Mal bot die GaLaBau 2022 eine zentrale Plattform für die Zukunftsthemen der grünen Stadtplanung. Denn am 15. und 16. September 2022 lautete das Thema eines Kongresses: „Greater, Greener Cities: Naturbasierte Designlösungen für das urbane Leben und neue Wege der Entwicklung und des Managements von Grünflächen in diesem Kontext.” Dieses Thema nimmt Bezug auf das Europäische Jahr für grünere Städte 2022. Darin ruft die EU dazu auf, die städtische Umwelt grüner zu gestalten und das Bewusstsein für die Vorteile von Grünflächen im städtischen Umfeld zu schärfen. In diesem Kontext spielen auch Themen wie grüne Infrastruktur und ein umweltfreundliches, öffentliches Beschaffungswesen eine zentrale Rolle. 

Der World Urban Parks Europe Congress richtete sich insbesondere an Verantwortliche in Fachbehörden des Bundes, der Länder und Kommunen. Auch Akteur*innen bei öffentlichen und privaten Auftraggeber*innen, sowie Landschaftsarchitekt*innen und Fachplaner*innen waren angesprochen. In den Vorträgen ging der Kongress auf „Grün-Blaue Infrastruktur in Politik und Planung“, auf „Gestaltungsansätze der Stadtbegrünung“, auf „Naturbasierte Lösungen für eine klimaresistente urbane Zukunft“ und Bürgerbeteiligung in der Stadtbegrünung ein. Zu den Referent*innen gehörten Dr. Nathalie Röbbel von der WHO und Gilles Namur, als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Grenoble. Die Vorträge des World Urban Parks Europe Congresses fanden auf Englisch statt und wurden übersetzt.

Termin vormerken: Die nächste GaLaBau findet turnusgemäß vom 11. bis 14. September 2024 im Messezentrum Nürnberg statt.

Auch interessant: Das World Urban Forum 11 in Katowice. Das Forum drehte sich um Klimawandel, Konflikte und Covid-19.

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Städte sind, wenn man ehrlich ist, nie fertig. Bestenfalls sind sie Versprechen und Ideen, die sich selbst permanent überholen und dabei erstaunlich oft vergessen, alte Schulden zu begleichen. Während wir uns in den vergangenen Jahren mit bemerkenswerter Hingabe an neue Leitbilder geklammert haben – grüne Inseln hier, ein breiterer Radweg dort –, wächst im Hintergrund eine Aufgabe, die sich nicht mehr charmant umschreiben lässt: die systemische Sanierung unserer urbanen Realität.

 

Struktureller Verschleiß

Denn was wir vielerorts erleben, ist keine punktuelle Erneuerung, sondern ein struktureller Verschleiß. Infrastrukturen, die auf ein anderes Klima, eine andere Gesellschaft und eine andere Ökonomie ausgelegt waren, stoßen an ihre Grenzen. Böden sind versiegelt, Netze überlastet, Räume sozial fragmentiert. Und während wir noch über Aufenthaltsqualität diskutieren, bröckelt im übertragenen wie im wörtlichen Sinne das Fundament.

 

Eingreifen statt Dekorieren

Sanierung – das klingt nach Bauzaun und Staub, nach Einschränkung und Übergang. Vielleicht ist genau das das Problem. Wir haben verlernt, das Unfertige als notwendigen Zustand zu akzeptieren. Stattdessen inszenieren wir Fortschritt gern als additive Maßnahme: ein bisschen Begrünung, ein wenig Verkehrsberuhigung, ein neues Quartier am Stadtrand. Doch die eigentliche Herausforderung liegt tiefer. Es geht nicht um das Ergänzen, sondern um das Neujustieren. Nicht um das Dekorieren, sondern um das Eingreifen in bestehende Systeme.

 

Mut

Das bedeutet auch, unbequeme Fragen zu stellen. Wie gehen wir mit einem Gebäudebestand um, der energetisch, funktional und sozial aus der Zeit gefallen ist? Welche Infrastrukturen müssen wir nicht nur ertüchtigen, sondern radikal umbauen? Und vor allem: Haben wir den Mut, Prioritäten neu zu setzen, statt weiter an Symptomen zu kurieren?

 

Stadtsanierung als kulturelle Aufgabe

Diese Ausgabe versteht die Sanierung der Stadt deshalb nicht als technische Disziplin, sondern als kulturelle Aufgabe. Sie zwingt uns, genauer hinzusehen – auf das, was bereits da ist, und vor allem auf das, was wir allzu lange ignoriert haben. Denn die Zukunft der Stadt entscheidet sich nicht in spektakulär, PR-wirksamen Begrünungsprojekten, sondern in der Qualität ihrer Reparatur.

Vielleicht ist das die eigentliche Pointe: Die Stadt von morgen entsteht nicht durch das Neue. Sondern durch den intelligenten Umgang mit dem, was wir längst gebaut haben sowie und vor allem den kompletten Umbau bestehender Strukturen.

 

Die Maiausgabe gibt es hier im Shop.

In unserer Aprilausgabe drehte sich alles um das Thema Innenstadtentwicklung. Lesen Sie hier mehr davon.

Ein Stadtbalkon am Rhein

Offener zweiphasiger Planungswettbewerb für Bewerbergemeinschaften
Auslober: Stadt Neuenburg am Rhein
Entscheidung: 19. Februar

1. Preis: Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin; MONO Architekten, Berlin; WTM Engineers, Berlin
2. Preis: Andreas Krause Landschaftsarchitektur, Freiburg; Spiecker, Sautter, Lauer Architekten, Freiburg; Mohnke/ Höss Bauingenieure, Freiburg
3. Preis: Markus Herthneck Planungsgemeinschaft für Landschaftsarchitektur, Stuttgart; KohlmayerOberst Architekten, Stuttgart
4. Preis: hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin; Atelier PK Architekten, Berlin; Stadler Prenn Architekten, Berlin; ifb frohloff staffa kühl ecker, Berlin

Neuenburg am Rhein richtet im Jahr 2022 die Landesgartenschau aus und hat damit die Chance, die Rheinwiesen neu zu ordnen. Planungsgemeinschaften aus Architekten, Landschaftsarchitekten, Bauingenieuren und wahlweise Stadtplaner sollten im Wettbewerb das zukünftige Gartenschauareal in den Rheinauen mit dem Stadtkern verbinden. Zentrales Bindeglied ist das Areal am Kronenrain, mit Parkhaus und Fuß- und Radwegeüberquerung über die Bundesstraße.
Die Sieger des Wettbewerbs – Planorama Landschaftsarchitektur, MONO Architekten und WTM Engineers – bauen ihre städtebauliche Leitidee auf dem historischen Grundriss auf. Die Fassade des zukünftigen Parkhauses zeichnet die ehemalige Stadtkante entlang des Rheins nach, ähnlich einer Stadtmauer. Der Baukörper integriert sich in den zukünftigen Stadtbalkon und bietet auf seinem Dach Freiflächen für zukünftige öffentliche oder private Nutzungen. In den Rheinwiesen bildet der neue Treppenturm des Fußgängerstegs eine Landmarke – er könnte laut Planer, gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Stadtbalkon ein eindeutiges Wiedererkennungszeichen der Stadt werden.

Danakil-Klimazonenwelt – Wüste und Urwald erleben in Erfurt

Beschränkter Realisierungswettbewerb
Auslober: Erfurter Garten- und Ausstellungs GmbH
Entscheidung: 28. Januar

1. Preis: Henchion Reuter Architekten, Berlin; Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden, stories within architecture, Berlin; Obermeyer Planen + Beraten, Chemnitz; EiSat GmbH, Berlin
2. Preis: pbr Planungsbüro Rohling AG, Magdeburg; Holzer Kobler Architekturen, Zürich; Hager Partner AG, Zürich
3. Preis: Hascher Jehle Architektur, Berlin; Möhrle + Partner GbR, Stuttgart; Planungsbüro Waidhas GmbH, Chemnitz; Weischede, Herrmann und Partner GmbH, Stuttgart

Erfurt plant eine neue Attraktion, eine Klimazonenwelt im egapark. Benannt nach einer der heißesten Ort der Welt, der äthiopischen Wüste Danakil, soll im Zentrum des Parks ein Komplex entstehen aus Wüstenhaus, Tropenhaus und Wintergarten. Das Leuchtturmprojekt soll den Bekanntheitsgrad des egaparks steigern. Sieger im Wettbewerb der sechs interdisziplinären Teams waren Henchion Reuter Architekten, gemeinsam mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, den Szenografen stories within architecture, den Tragwerksplanern EiSat und den TGA-Fachplanern Obermeyer Planen + Beraten.
Die Planer belassen den denkmalgeschützten Park in seiner Geometrie und Materialität, belegen ihn aber mit neuen Themen. Vor dem neuen Wüsten- und Urwaldhaus entsteht die Klimaringterrasse, deren Ringe nach Klimazonen bepflanzt werden. Ein Kübelgarten zeigt zusätzlich die Exoten der Pflanzensammlung des egaparks. Nördlich des Schauhauses entsteht ein „Klimawald“ als Erlebnisraum, der Klimawandel und -phänomene erfahrbar machen soll. Im Inneren leitet der „Lauf des Wassers“ durch die unterschiedlichen Landschaften.

Wohnen am neuen Werftdreieck in Rostock

Beschränkter Realisierungswettbewerb mit obligatorischen Teams aus Architekten und Landschaftsarchitekten
Auslober: WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH
Entscheidung: 02. März

1. Preis: Albert Wimmer ZT-GmbH, Wien; Martha Schwartz Partners, London
2. Preis Riegler Riewe Architekten ZT-GmbH, Graz; yellow z urbanism architecture, Zürich; lad+landschaftsarchitektur diekmann, Hannover

Anstelle des ursprünglich geplanten „Technologie-Parks für denkende Industrie“ wird aus der ehemaligen Neptun-Werft ein urbanes Wohnquartier. Den städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb gewann das Team des Architekturbüro Albert Wimmer ZT-GmbH und der Landschaftsarchitekten Martha Schwartz Partners. Das Konzept übernimmt die bestehende städtebauliche Matrix in Form von Quartiersblöcken. Die geschlossene Bebauung umschließt den zentral angeordneten Werftpark mit rund 2,5 Hektar Größe. Der Wasserlauf des Kayenmühlengrabens wird renaturiert und künftig wieder oberirdisch verlaufen. Ein weiträumiges und vielfältiges „Beziehungsnetz“ aus Wegen, Plätzen und Sichtbeziehungen verknüpft das Quartier, seine bauliche unerschlossenen Höfe und den Park. Der Freiraum des neuen Quartiers ist für Fuß- und Radfahrer konzipiert. Parkmöglichkeiten bieten zwei Hochgaragen am östlichen und westlichen Quartiersende. Die prägnante Heinkel-Wand, der Rest einer ehemaligen Industriehalle, wird Teil der neuen Stadtloggia, welche die Bewohner als Wintergarten nutzen können.

Neue Pläne am Südschnellweg in Hannover

Einphasiger Ideenwettbewerb
Auslober: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Hannover
Entscheidung: 10. Februar

1. Preis: schneider+schumacher, Frankfurt/Main; lad+ landschaftsarchitektur diekmann, Hannover; BPR Dipl.Ing. Bernd F. Künne & Partner mbB, Hannover
1. Preis Stadt Land Fluss, Büro für Städtebau und Stadtplanung, Berlin; Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin; Hoffmann Leichter Ingenieurgesellschaft mbH, Berlin
2. Preis: Gertz Gutsche Rümenapp Stadtentwicklung und Mobilität GbR, Hamburg; yellow z urbanism architecture, Berlin; bgmr Landschaftsarchitekten, Berlin

Der Südschnellweg in Hannover hat überregionale Bedeutung für den Verkehr. Ein Streckenabschnitt der Bundesstraße B3 muss mitsamt seiner Brückenbauten erneuert werden, was Anlass gibt, die Trassierung und die angrenzenden Flächen städtebaulich und freiraumplanerisch neu zu ordnen. Im Ideenwettbewerb erzielten zwei Planungsteams je einen ersten Preis. Schneider+schumacher mit BPR Dipl.Ing. Bernd F. Künne & Partner sowie lad+ landschaftsarchitektur diekmann planen eine grüne Schneise für Hannovers Innenstadt. Dafür legen sie den Durchgangsverkehr der Bundesstraße entlang des bebauten Bereichs in einen Tunnel. Daran schließt eine zweigliedrige Brücke an, die über den Landschaftsraum der Leineaue führt. Die Brückenlösung verhindert eine Zergliederung des Freiraums und ermöglicht sensible Landschaftsbereiche wieder herzustellen.
Das Planungsteam der Stadtplaner Stadt Land Fluss, der Ingenieurgesellschaft Hoffmann Leichter und Franz Reschke Landschaftsarchitektur versucht, den baulichen Eingriff in den Landschaftsraum zu minimieren. Die Untertunnelung eines langen Straßenabschnitts ermöglicht einen breiten städtischen Grünraum, der sich im östlichen Abschnitt parkartig weitet und am arrondierten Schulareal seinen Abschluss findet.