Terrassen und Wege mit spanischen Fliesen und Platten neu gestalten – eine bunte Auswahl finden Sie auf der Webplattform Tile of Spain. Ob lauschige Loggia, modernes Atrium oder ein überdachter Gartenbereich mit Pool – eines haben alle diese Orte gemeinsam: Sie brauchen einen Bodenbelag, der ihr Ambiente unterstreicht und dabei zudem pflegeleicht ist.

Tile of Spain: attraktivste Bodenbeläge für Terrassen und Wege

Ist ein Außenbereich erst einmal in die Jahre gekommen und benötigt eine Renovierung, steht ein besonderes Material zur Verfügung, das bisher nur im Wohnraum mit seinen zahlreichen Vorteilen aufgefallen ist: Feinsteinzeug! Keramische Fliesen und Platten erobern zunehmend auch die Bereiche rund um das Haus. Während Naturstein und Holz sehr stark unter den Folgen der Witterung leiden, sind keramische Beläge beispielsweise gegen Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Schädlingsbefall immun. Die attraktivsten Bodenbeläge für Terrassen und Wege haben aktuell die spanischen Fliesenhersteller in ihren Kollektionen.

Die Spanier sind nicht nur führend im Bereich Design – durch die kontinuierliche technische Weiterentwicklung können sie auch Produkte anbieten, die sich durch eine sehr starke Rutschhemmung auszeichnen. Gerade da, wo ständig mit Feuchtigkeit zu rechnen ist, sollte man zu Materialien greifen, die eine minimale Porosität aufweisen. Der spanische Hersteller Keraben Grupo hat beispielsweise mit „Antislip Shoeless“ eine rutschhemmende Ausführung entwickelt, die sich mit ihrer zarten Textur von den herkömmlichen rauen Antislip-Oberflächen unterscheidet.

Auch die spanischen Firmen Tau, Rosagres oder Cerámica Mayor haben solche hochwertigen Fliesen für den Außenbereich im Programm. Einzigartig sind dabei auch die gestalterischen Möglichkeiten, denn mit ihnen kann man bis zur Terrasse hinaus einen einheitlichen, weitläufig wirkenden Look kreieren – der den Wohnraum optisch größer erscheinen lässt. Auch Wege lassen sich mit 20 bis 30 Millimeter verstärkten keramischen Platten ausstatten. Im Trend liegen derzeit Materialien mit natürlichem Aussehen wie Holz- oder Natursteinoptik.

Mehr zum Thema Fliesen aus Spanien gibt es unter www.tileofspain.de.

Auch interessant: Steingärten sind als Gärten des Grauens bekannt. Warum das nicht ganz korrekt ist und wie Sie einen umweltfreundlichen Steingarten anlegen, lesen Sie hier: Steingärten.

Das könnte Sie auch interessieren
luftaufnahme-einer-stadt-durch-die-ein-fluss-fliesst-P2d8SKdbjEE
Wie Quito seine Höhenlage zur städtischen Kühlung nutzt
Neues Stadtquartier „WoodHood“
Gartenstadt 2.0 Köln: ADEPT und KARRES EN BRANDS gewinnen
Sebastian Scheel, wie bewältigen wir Flächendruck?
Ein Detail von Belag und Freiraummaterial zum Thema Verfugung Natursteinpflaster
Verfugung Natursteinpflaster: Aufbau, Vorteile und Anwendung
Begrünte, klimaangepasste Stadtinfrastruktur zum Thema Dachbegrünung Extensiv
Dachbegrünung Extensiv: Grundlagen, Nutzen und Praxis
Krönend
Zukunft Raum – Die neue G+L im August 2025!
de Windwheel: Neue Ikone der Niederlande
de Windwheel: Neue Ikone der Niederlande
IGA kooperiert mit dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen.
IGA Metropole Ruhr 2027 kooperiert mit dem VdW
Anuradha Mathur – Nachruf

Futuristisches Baumhaushotel

Das Treehotel im nordschwedischen Harads hat das Potential Kindheitsträume zu erfüllen: Die Gäste werden in sieben individuellen Baumhäusern untergebracht, welche schwebend zwischen den Nadelbäumen der Taiga angeordnet sind. Wahlweise kann in einem verspiegelten Würfel, einem Vogelnest oder, seit neuestem, in einer Aussichtsplattform für Nordlichter eingecheckt werden.

Ein Film als Inspiration

Lange lief es für die Betreiber, Britta und Kent Lindvall, nicht sehr erfolgreich. Ihr Gasthaus aus den 30er Jahren zog kaum Besucher in die Gegend am Polarkreis. Als 2008 in ihrer kleinen Ortschaft der Film „Trädälskaren“ („Die Baumfreunde“) gedreht wurde, nutzten sie die Möglichkeit ein Baumhaus vom Set des Filmes zu erwerben und ab 2010 als Unterkunft zu vermieten. Die Gäste waren schnell begeistert von dem ungewöhnlichen Hotelzimmer in den Baumwipfeln und die Lindvalls beschlossen ihr Baumhaushotel zu erweitern.

Sieben einzigartige Unterkünfte

Mittlerweile kann das Treehotel sieben verschiedene Unterkünfte anbieten, wobei jedes seinen ganz eigenen Stil vertritt. Die Besucher können dabei unter anderem zwischen einem gänzlich verspiegelten Würfel, einem futuristischem UFO oder einem Vogelnest wählen. Neuester Zuwachs ist „The 7th Room“: Eine Ferienwohnung in 10 Metern Höhe, direkt in den Baumwipfeln der Nadelbäume. Durch große Panoramascheiben in Wänden, Boden und Decke, können die umliegende Taiga sowie auftretende Nordlichter beobachtet werden. Trotz der Lage wurden für die Bauten keine Bäume gefällt. Die Unterkünfte werden mit ökologischem Strom aus Wasserkraft versorgt und verfügen über geruchslose Feuerklosetts, welche die Exkremente zu düngerhaltige Asche verbrennt, ohne dabei Wasser zu benötigen. Das ehemalige Gasthaus wird nun als Spa-Bereich und Restaurant für das Treehotel genutzt.

„Wir müssen die Erfolgsprojekte der IBA Basel jetzt weiterführen.“

Aufwertung des Rheinufers: die Rheinplattform (Foto: Martin Friedli)

Städtebauliche Maßnahmen und der Ausbau der Autobahn A5 haben die Ortsmitte von Bad Bellingen vom eigenen Rheinufer getrennt. Im Rahmen des IBA Basel-Projekts „Bad Bellingen rückt an den Rhein“ stärkte die Gemeinde durch gezielte Maßnahmen die Attraktivität ihrer Rheinufer und die Verbindung zwischen Fluss und Ortsmitte. Wir haben mit Carsten Vogelpohl, Bürgermeister der Gemeinde, über das Projekt gesprochen.

 

Eigentlich spielt der Rhein für Bad Bellingen im Landkreis Lörrach eine sehr wichtige Rolle. So ziert der Fluss auch das Wappen der rund 4 800-Einwohner*innen-Gemeinde. Durch seine Thermen und die geografische Lage am alten Rhein verfügt der Ort über einen weit zurückliegenden Bezug zum Wasser. Die Verbindung zwischen Fluss und Gemeinde wurde jedoch vor Jahren gekappt. Durch den Ausbau der Autobahn sowie städtebauliche Maßnahmen rückte die Ortsmitte weiter weg vom Rhein. Und damit auch weiter weg von der französischen Uferseite. Während die Bewohner*innen früher ein kleines Schiff nutzten, muss man heute weite Wege in Kauf nehmen, um zur elsässischen Seite zu gelangen.

Das IBA Basel Projekt „Bad Bellingen rückt an den Rhein“ ist ein Projekt der IBA Projektgruppe „Rheinliebe“. In seinem Rahmen bemühen sich Akteur*innen die Attraktivität der Ufer zu verstärken und die sanften Verbindungen zwischen dem Herzen der Stadt und dem Rhein zu verbessern. Gemeinsam mit dem Landschaftsplanungsbüro Kunz GaLaPlan entwickelte die Gemeinde eine Reihe von Maßnahmen für die Aufwertung der Rheinufer. Wie diese konkret aussehen, darüber haben wir uns mit Dr. Carsten Vogelpohl, Bürgermeister der Gemeinde, unterhalten.

„Ich möchte mit dem Projekt eine Landmarke in Bad Bellingen etablieren“

 

Herr Bürgermeister Vogelpohl, mit welchen Maßnahmen bringt das IBA Projekt „Bad Bellingen rückt an den Rhein“ die Stadt wieder näher an den Fluss?

Um wieder eine Beziehung zwischen Ort und Fluss aufzubauen, haben wir im Herbst 2020 eine Aussichtsplattform am Rhein fertiggestellt; außerdem sollen die Wegeverbindungen zum Kurgebiet verbessert werden. Die Aussichtsplattform ist eine Verlängerung einer bestehenden Fußgängerunterführung unter Kreisstraße und Autobahn, die den Ort mit dem Rhein verbindet. Der Weg ist wie eine Theaterbühne inszeniert: Man geht durch die Unterführung, die Plattform steigt an und wenn man oben ankommt, blickt man über die gesamte Rheinlandschaft. Die Rundwege mit Fitnessparcours, erweiterter Parkierung für Velos und Kfz und neuen Sitzbänken binden ergänzend das Kurgebiet von Bad Bellingen, das im Gegensatz zur Ortsmitte ja direkt am Rhein liegt, an den Fluss an.

„Wir haben uns für eine regionale Gartenschau beworben – für mich die logische inhaltliche Fortführung des IBA Projekts.“

Eine IBA agiert als Katalysator, der Projekte vorantreibt. War das auch in Bad Bellingen der Fall?

Mit dem TEB gibt es in der Region Basel eine Organisation, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit koordiniert. Die IBA, quasi eine Tochter des TEB, hat es jedoch geschafft die trinationale Kooperation zu beschleunigen. Das Rheinliebe-Projekt, in dem sich mehrere Gemeinden zusammengeschlossen haben, um gemeinschaftlich über die Grenzen hinweg die Rheinufer weiterzuentwickeln, hätte es ohne die IBA vermutlich gar nicht gegeben. Wir in Bad Bellingen haben davon profitiert, werden unsere Ziele aber auch natürlich nach dem Ende der IBA weiterverfolgen.

Deswegen auch die Bewerbung für eine regionale Gartenschau?

Genau. Es gibt drei Ausstellungen, die diesen April für den Zeitraum zwischen 2031 und 2035 vergeben werden. Wir würden uns freuen, den entsprechenden Zuschlag zu bekommen. Der Arbeitstitel lautet aktuell „Landschaften verbinden, Grenzen überwinden, Wasser erleben“, also genau die drei Themen, die auch beim IBA Projekt eine zentrale Rolle spielen. Die Ausrichtung der Gartenschau ist die logische inhaltliche Fortführung des IBA Projekts.

„Auf allen drei Seiten ist der politische Wille da, den IBA Gedanken dauerhaft fortzuführen.“

Welche Herausforderungen kommen Ihres Erachtens mit dem Abschluss der IBA auf die Region zu?

Wir müssen die Erfolgsprojekte der IBA jetzt weiterführen, indem wir die Projekte der IBA Basel organisatorisch an die vorhandenen Strukturen, andocken. Nach Beendigung der IBA werden sich die Strukturen der Geschäftsstelle nach und nach auflösen. Das Projekt „Aktive Bahnhöfe“ ist noch nicht abgeschlossen, es wäre schade, wenn nun all das Engagement verpufft. Es gibt noch keine abschließende Lösung, aber der politische Wille auf allen drei Seiten ist da, den IBA-Gedanken dauerhaft fortzuführen.

Dr. Carsten Vogelpohl ist seit Ende Februar 2018 Bürgermeister von Bad Bellingen. Außerdem ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Bade- und Kurverwaltung Bad Bellingen GmbH und Mitglied im Districtsrat des Trinationalen Eurodistricts Basel (TEB).

Warum wir eine IBA-Basel-Serie gestartet haben? Das lesen Sie hier.

Sämtliche Beiträge zur IBA Basel 2020 finden Sie hier.