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Die lebenswertesten Städte der Welt

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Neues BCG-Städteranking „Cities of Choice“ zu lebenswerten Städten weltweit veröffentlicht

Laut der Unternehmensberatung Boston Consulting Group soll in London der Lebensstandard am höchsten sein. Foto: Pierre Blaché from Paris

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Die Boston Consulting Group (BCG) hat ein neues BCG-Städteranking „Cities of Choice“ veröffentlicht. London ist demnach an der Spitze während Rio de Janeiro und Santiago de Chile die Schlusslichter im Ranking um die lebenswertesten Städte weltweit bilden – mit Hamburg und Berlin sind auch zwei deutsche Städte im Mittelfeld vertreten. Alles zu den Rankingergebnissen und welche Metropolen aktuell als lebenswerteste Städte der Welt gelten, lesen Sie hier.

45 internationale Großstädte sind es, die das kürzlich von der Unternehmensberatung Boston Consulting Group veröffentlichte Ranking hinsichtlich ihrer gebotenen Lebensqualität verglichen hat. Eine Vielzahl von Statistiken, kombiniert mit Befragungen von Bürger*innen hat die BCG dafür zusammengetragen. Das Ergebnis soll jetzt eine möglichst subjektive Sicht auf das Thema „Lebenszufriedenheit in der Stadt“ geben.

Die lebenswerteste Städte der Welt – von BCG untersucht

 

Warum die Zufriedenheit der Bürger*innen einer Stadt so wichtig für eine Stadtverwaltung ist, fasst die BCG in sechs Punkten zusammen:

Sogwirkung auf qualifizierte Arbeitnehmer*innen

Ist eine Stadt besonders lebenswert, ziehe das talentierte Arbeitskräfte an, die technisches Know-how mit bringen und Innovationen vorantreiben können. Untersuchungen der BCG zeigen, dass der Lebenswert und die Zufriedenheit ihrer Bürger*innen Einfluss auf die ökonomische Entwicklung einer Stadt habe.

Schonung von Ressourcen im Gesundheitssektor

Sind die Bürger*innen glücklich mit ihrer Stadt, könne sich das in einem gesünderen Lebensstil und einem längeren Leben auswirken. Das mindere folglich den Druck auf das Gesundheitssystem und die damit verbundenen Ressourcen.

Unterstützung für langfristige Projekte

Mit Blick auf Großprojekte, deren Realisierung länger dauert, als eine Legislaturperiode, sei eine starke Unterstützung aus der Bürger*innenschaft notwendig, um Widerstände gegen solche Projekte auch auf lange Sicht zu vermeiden.

Vermeidung von Konflikten

In gemeinsam genutzten Stadträumen könne es durch die Kollision verschiedener Interessen und Ansprüche zu Konflikten kommen. Die Stadt müsse sich daher mit neuen Bedarfen und Verhaltensweisen proaktiv beschäftigen, um diese Konflikte zu vermeiden.

Wahlergebnisse

Auch eine politische Dimension existiert: Die aktuelle Forschung des MIT zeige, dass glücklichere Bürger*innen sich mit höherer Wahrscheinlichkeit an politischen Wahlen um die Stadtverwaltung beteiligen. Außerdem sind die Aussichten auf eine Wiederwahl der amtierenden Partei umso rosiger, je zufriedener das Stadtvolk ist.

Positive Rückkopplung

Zufriedenheit erzeuge mehr Zufriedenheit, so die BCG. Entscheidend dafür sei, dass Bürger*innen in sozial zugewandten Beziehungen mit anderen glücklichen Menschen stehen können. Ein Fokus auf die Lebensqualität in der Stadt könne ihr so zu einer Spirale der Bürger*innenzufriedenheit verhelfen.

London, New York und Helsinki laut BCG-Studie lebenswerteste Städte der Welt

Im BCG-Ranking zu den lebenswertestesten Städten weltweit, belegen London mit 65,7 Gesamtpunkten und New York mit 64,9 die ersten beiden Plätze, gefolgt vom finnischen Helsinki mit 60,2 Punkten. In den Top Ten folgen auf den weiteren Plätzen Kopenhagen (59,8) Abu Dhabi (59,4), Madrid (59,3), Peking und Wien (beide 59,2) Zürich (58,7) und Sydney (58,3). Im Mittelfeld finden sich die beiden deutschen Städte, die im BCG-Ranking der weltweit lebenswertesten Städte betrachtet wurden: Hamburg (53,2) teilt sich Platz 17 mit Dubai und Berlin (48,7) Platz 29 mit Vancouver. Die beiden brasilianischen Städte Sao Paulo (28,4) und Rio de Janeiro (22,5) bilden zusammen mit Santiago de Chile (20,8) die drei Schlusslichter der Statistik.

Was London so lebenswert macht

Vor allem drei Aspekte sind es, die London im BGC-Ranking zur Lebenswertesten Stadt der Welt machen. Der erste Aspekt ist das vielfältige Freizeitangebot in der englischen Hauptstadt. Beispielsweise gibt es im Stadtgebiet nach Schätzungen etwa 250 Restaurants pro 100.000 Londoner*innen. London wird außerdem als besonders inklusiv wahrgenommen. Mehr als zwei Drittel der von der BGC gefragten Frauen geben an, dass ihnen in London alle Möglichkeiten offen stehen, unabhängig vom Geschlecht, der Ethnizität, der sexuellen Orientierung oder anderen Faktoren. Hinzu kommt ein als sehr gut empfundener öffentlicher Nahverkehr. Nicht einmal jede*r zehnte Londoner*in hatte das Gefühl, dass die nächste Haltestelle zu weit von Zuhause oder dem Arbeitsplatz entfernt sei.

Peking und Delhi Spitzenreiter in puncto Veränderung

 

In den jeweiligen Unterkategorien „Lebensqualität“, „Wirtschaftliche Chancen“, „Soziales Kapital“ und „Interaktion mit Behörden“ sind die lebenswertesten drei Städte der Welt zwar nicht immer Spitzenreiter, punkten aber konstant hoch. In der Kategorie „Geschwindigkeit der Veränderung“ sind sie aber eher im unteren Bereich der Statistik zu finden. Spitzenreiter in dieser Kategorie wegen ständiger und schnell vorangetriebener Bau- und Entwicklungsprojekte: Peking und Delhi (Platz 28) mit jeweils 94 Punkten. In Sachen Lebensqualität steht Wien mit 72 Punkten ganz vorn auf der Liste, gefolgt von Zürich (69) und London (68).

Neuseeländer tun sich mit Behörden hervor

In San Francisco bieten sich weltweit die besten wirtschaftlichen Chancen, die Stadt schneidet im Ranking hier mit 81 Punkten ab. Darauf folgen Zürich mit 79 und Abu Dhabi mit 78 Punkten. Das gewaltigste soziale Kapital findet sich in Mumbai (Platz 34, 85 Punkte), Delhi und Peking (jeweils 81). Besonders die Neuseeländer*innen tun sich durch den unkomplizierten Umgang mit Behörden hervor. Wellington, das sich Platz 21 mit Shanghai teilt, führt diese Unterkategorie mit 83 Punkten an. Darauf folgt Auckland mit 79 und Singapur mit 77 Punkten.

Mehr Informationen und das vollständige Ranking „Cities of Choice“ der lebenswertesten Städte weltweit finden Sie in der Broschüre zur Studie auf der Webseite der BCG (englischsprachig).

Für mehr Lebensqualität müssen sich Städte immer wieder umstellen. Mit welchen Werkzeugen die Bundesregierung den Wandel deutscher Städte zu Smart Cities vorantreibt, lesen Sie hier.

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Wir sind Fachmedium des Jahres!

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Die Garten + Landschaft ist Fachmedium des Jahres 2017. Das verkündete die Jury auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse in Frankfurt am 17. Mai 2017.

Wissen vermitteln, den Horizont erweitern, Perspektiven bieten und Emotionen wecken – mit Tiefgang, einem modernen Layout und dem Anspruch auf Aktualität. Das muss eine gute Fachzeitschrift können. Und wir haben es jetzt schwarz auf weiß: so ein Medium ist die Garten + Landschaft. Gestern wurden wir auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse in Frankfurt als beste Fachzeitschrift des Jahres (bis 1 Mio. Umsatz) ausgezeichnet.

Für journalistische Qualität ausgezeichnet

Die Jury war sich einig: „Die Garten + Landschaft versteht es, den Fachzeitschriftenleser auf einer emotionalen Ebene anzusprechen. Der Titel besticht durch ein großzügiges und opulentes Layout, ohne an Sachlichkeit zu verlieren. Typo und Bilder werden vorbildlich eingesetzt“. Sehr gut gefallen haben der Jury auch die strukturierte Leserführung, die vielfältigen Stilformen und die Rubrik „Snapshots“.

Die Garten + Landschaft befindet sich in guter Gesellschaft. Auch die anderen Preisträger überzeugten die Jury von ihrer journalistischen Qualität: Ausgezeichnet wurden unter anderem die Deutsche Apotheker Zeitung, Miss & Mister Handwerk, DeviceMed, Si und die Website Hofheld vom Deutschen Landwirtschaftsverlag.

Zur Hauptjury gehörten Bernd Adam, Geschäftsführer der Deutschen Fachpresse, Wolfgang Beisler, stellvertretender Sprecher der Deutschen Fachpresse und Geschäftsführer des Carl Hanser Verlags, Jörg Dambacher, geschäftsführender Gesellschafter der RTS Rieger Team Werbeagentur, Prof. Dr. Lutz Frühbrodt, Leiter des Studiengangs „Fachjournalismus mit Schwerpunkt Technik“ an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Stefan Rühling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vogel Business Media und Hans Scheider, Mitgesellschafter der diemedia GmbH.

Hier geht’s zum Probeabo der Garten + Landschaft.

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6-Seen-Wedau: Längste Klimawand der Welt

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Der Bau des neuen Wohngebiets „6-Seen-Wedau – Wohnen am Wasser“ startet mit einem Rekord: Die längste Klimawand der Welt soll entstehen. (Foto: Redaktion Jensen media)
Der Bau des neuen Wohngebiets „6-Seen-Wedau – Wohnen am Wasser“ startet mit einem Rekord: Die längste Klimawand der Welt soll entstehen. (Foto: Redaktion Jensen media)
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Der Bau des neuen Wohngebiets „6-Seen-Wedau – Wohnen am Wasser“ hat begonnen und startet mit einem Rekord: Die längste Klimawand der Welt mit einer Länge von 2,6 Kilometer soll entstehen.

3 000 Wohneinheiten & 40 000 Quadratmeter Natur

Das neue Wohngebiet „6-Seen-Wedau – Wohnen am Wasser“ in Duisburg ist das derzeit größte Stadtentwicklungsprojekt in Nordrhein-Westfalen. Teil des Wohngebiets ist eine 2,6 Kilometer lange und 10 Meter hohe grüne Lärmschutzwand. 13 000 Kletterpflanzen werden die längste Klimawand der Welt ausstatten. Sie soll den künftigen Bewohner*innen von 6-Seen-Wedau Lärmschutz vor dem angrenzenden Bahnverkehr gewähren und zugleich 40 000 Quadratmeter Natur bieten. Darüber hinaus stellt die Klimawand einen geschützten Lebensraum für die in der Region lebenden Zauneidechsen dar.

Das Wohngebiet entsteht auf den ehemaligen Bahnflächen des Rangierbahnhofs Wedau und wird in den nächsten Jahren fertiggestellt. Die Klimawand soll schon Ende 2022 komplett sein. 6-Seen-Wedau wird bis zu 3 000 Wohneinheiten in vier unterschiedlich gestalteten Quartieren bieten.

Foto: Redaktion Jensen media
Foto: Redaktion Jensen media

Die „Rau Klimawand R3“ in 6-Seen-Wedau

Die Klimawand in 6-Seen-Wedau kommt vom Spezialanbieter „Rau Lärmschutzwände“ mit Sitz in Berlin. „Die Lärmschutzwand in Duisburg-Wedau sprengt wirklich alle bisherigen Dimensionen. Toll, dass sich die Stadt und die Duisburger GEBAG als Baugesellschaft für diese besonders nachhaltige und ökologische Lösung des Lärmschutzes entschieden haben“, sagt Henning Knief, Geschäftsführer der Rau Lärmschutzwände – Geosystem GBK GmbH aus Berlin.

Der Luftschalldämmungswert der Klimawand liegt bei 68 dB. Die gesamte Länge des Neubaugebiets ist von der Wand geschützt. Die Bahnstrecke zwischen Duisberg-Wedau und Ratingen ist viel befahren, weshalb der Schutz wichtig ist.

Aber auch die Umweltfreundlichkeit der Wand spielt eine wichtige Rolle. Michael Streck, Projektleiter der GEBAG Flächenentwicklung, sagt dazu: „Die Nähe zur Natur spielt für Investoren und zukünftige Anwohner schon jetzt eine große Rolle: Wir haben über 800 Anregungen von 300 Bürgerinnen und Bürgern in unsere Stadtteilplanung einfließen lassen – viele große Grünflächen sollen das Stadtbild mitprägen. Klar, dass wir auch bei der Wahl unserer Lärmschutzwand eine umweltfreundliche Lösung finden wollten“, so Streck.

Nachhaltiger Bau

Bei der Klimawand in 6-Seen-Wedau ist der Name Programm, denn auch in ihrer Herstellung ist sie ressourcensparend. „Beton ist in der Herstellung wahnsinnig energieaufwändig und entspricht einfach nicht mehr unserem heutigen Verständnis von Ökofreundlichkeit. Für die Füllung unserer Klimawand wurde durch ein kluges Bodenmanagement sowohl zugeliefertes als auch örtlich angefallenes Material verwendet, das bei der Umsetzung des neuen Stadtteils sowieso angefallen wäre“, so Henning Knief.

Dabei wurde lokal gewonnener Erdboden in den Stahlkorb der Mauer gefüllt, was die Begrünung der Mauer durch örtliche Pflanzen begünstigt. Die Kletterpflanzen brauchen nur die übliche anfängliche Pflege und sind danach quasi wartungsfrei. Sie haben außerdem eine lange Lebensdauer von mindestens 80 Jahren und können große Mengen an CO2 aufnehmen. So wird die Wand schon nach wenigen Jahren eine positive Klimabilanz aufweisen.

Zum Schutz der örtlichen Fauna erklärt Michael Streck: „Auf dem Wall wurden Ersatzquartiere für die heimischen Zauneidechsen eingerichtet. Außerdem finden sich im Lärmschutzwall einige Durchlässe für die Zauneidechsen, sodass sie je nach Tageszeit unkompliziert und sicher auf die sonnigere Seite wechseln können.“

Über das Projekt in Duisburg-Wedau

Das neue Wohnquartier in Wedau soll etwa 60 Hektar groß sein und sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen bieten. Das „Team Wedau“ hat über 800 Anregungen von Bürger*innen gesammelt, um das Quartier am Wasserturm, die Neue Gartenstadt, das Seequartier und das Quartier am Uferpark partizipativ zu gestalten. „Wir haben das gesamte Wohngebiet sehr großflächig geplant. Wir wollen nicht nach dem Maximalprinzip alles mit Immobilien zupflastern, sondern den Quartieren mit ihren individuellen Ansprüchen an Wohnen und Architektur genügend Platz zur Entfaltung geben“, so Projektleiter Michael Streck.

Die Sechs-Seen-Platte, die dem neuen Wohngebiet 6-Seen-Wedau seinen Namen gibt, besteht aus dem Masurensee, dem Warmbachsee, dem Böllertsee, dem Wildförstersee, dem Wolfssee und dem Haubachsee in Duisburg-Wedau. Zukünftige Anwohner*innen profitieren von der hohen Freizeitqualität der Umgebung. Das neue Bauprojekt wertet das neue Viertel auf und bietet viele Grün- und Erschließungsflächen, die auch für Investor*innen interessant sind. Zentrale Bauten wie der denkmalgeschützte Ziegelwasserturm bleiben bestehen. Insgesamt soll 6-Seen-Wedau durch die unmittelbare Nähe zur Natur und durch viele Grünflächen geprägt werden – allen voran die längste Klimawand der Welt, die sicherlich auch Besucher*innen von außerhalb anziehen wird.

Nicht nur Lärmschutzwände können klimafreundlich gestaltet werden, sondern auch Dächer. Erfahren Sie hier alles Wichtige zum Thema Dachbegrünung.

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