googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649697825425-0'); });

Smart Cities: Neue Transferstelle

Building design

Smart Cities

googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649688785468-0'); });

Digitalisierung ist nicht nur einer der Megatrends für Unternehmen, auch Kommunen und Stadtverwaltungen müssen sich nach und nach auf Digital umstellen. Eine dafür geschaffene Transferstelle soll die Kommunen nun beim Wandel hin zu Smart Cities unterstützen. Die Bundesregierung möchte so die Digitalisierung deutscher Städte vorantreiben.

Geförderte Modellprojekte für digitale Kommunen

Initiator der Transferstelle ist das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI). Die neue Koordinierungs- und Transferstelle – kurz KTS – soll das Programm Modellprojekte Smart Cities (MPSC) fachlich begleiten und unterstützen. Die Transferstelle wird bis Ende 2030 gefördert. Ziel der Koordinierungsstelle ist der Ausbau des Wissenstransfers in die ausgewählten und geförderten Modellprojekte Smart Cities.

Die KTS besteht aus einem Konsortium großer deutscher Projektpartner*innen und Forschungsinstitute. Konkret beauftragte man Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) unter Federführung des DLR-Projektträger, das Konsortium zu gründen. Weitere Projektpartner*innen sind zwei Fraunhofer-Institute, namentlich das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE). Darüber hinaus ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) involviert.

Des Weiteren ist die Agentur für digitale Stadtentwicklung Creative Climate Cities am Projekt beteiligt. Ein weiterer Partner ist das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos AG. Die Prognos AG wird das BMI-Programm MPSC begleitend evaluieren. Darüber hinaus sind weitere Partner involviert.

Die Modellprojekte Smart Cities gehen drei zentralen Fragen nach:

Mittlerweile geht die Förderung der ausgewählten Modellprojekte in die dritte Runde. Das Programm wurde 2019 aufgelegt und ist auf zehn Jahre begrenzt. Ziel ist es, Kommunen digital zu modernisieren.

Smart Cities Charta als Leitlinie

Erst im Juli dieses Jahres sind 28 weitere Smart Cities ausgewählt worden. Wie bei allen anderen Modellprojekten geht es darum, die Digitalisierung vor dem Hintergrund einer integrierten, nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu gestalten. Das Motto dieses Jahr lautet dabei „Gemeinsam aus der Krise: Raum für die Zukunft.“ Kernthema ist die Übertragung der europäischen Stadt in das Zeitalter der Digitalisierung. Wie die vorherigen Modellprojekte begleitet die Koordinierungsstelle auch diese Smart Cities fachlich.

Insgesamt wählten die Verantwortlichen bislang 72 Modellprojekte aus und förderten diese. In Summe fördert der Bund die Smart Cities mit rund 820 Millionen Euro. Hintergrund der Förderung ist die Smart City Charta. Das Bundesbauministerium verabschiedete die Charta 2017. In diesem Jahr wurde sie neu herausgegeben. Dabei sind die enthaltenen Leitlinien von der Dialogplattform Smart Cities konkretisiert und weiterentwickelt worden.

Die Charta möchte Kommunen eine Handreichung auf den Weg geben, zu echten Smart Cities zu werden. Dafür braucht es natürlich digitale Lösungen und Daten. Dazu braucht es allerdings auch neue Ansätze in Bezug auf die Organisation, Regularien und Kooperation. Darüber hinaus müssen die Kompetenzen in Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft den Ansprüchen von Digitalisierung und Datennutzung angepasst werden.

Akteur*innen bringen ihre Spezialkenntnisse ein

Empfehlungen der Charta sind nicht nur national beachtet worden, sondern auch in der Europäischen Union auf Interesse gestoßen. So beinhaltet die Neue Leipzig-Charta für Stadtentwicklung, veröffentlicht im November 2020, Empfehlungen aus der Smart City Charta. Die Neue Leipzig-Charta geht dabei weit über das Thema der Digitalisierung hinaus. Hierbei geht es beispielsweise auch um den Klimawandel oder den sozialen Zusammenhalt. Ziel ist ebenfalls eine gemeinwohlorientierte, integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung.

Die neue Koordinierungsstelle greift auf die umfangreichen Kenntnisse ihrer Akteur*innen zurück. Das Difu bringt seine Expertise auf dem Gebiet der integrierten Stadtentwicklung ein. Außerdem verfügt das Institut über Erfahrung kommunaler Digitalisierungsstrategien. Das Difu vernetzt innerhalb der KTS fachlich und steht den Kommunen unterstützend zur Seite. Zusätzlich planen die beteiligten Akteur*innen wissenschaftliche Untersuchungen, die begleitend durchgeführt werden sollen. So sammeln die beteiligten Parteien gemeinem Erfahrungen vor Ort und aufbereiten diese auf.

Der DLR Projektträger (DLR-PT) ist für das Managements des gesamten Projektes verantwortlich. Außerdem begleitet der DLR-PT die Modellprojekte Smart Cities fachlich und umfassend. Zum Beispiel in Bezug auf die das Projektmanagement, die Evaluation oder begleitende Studien. Der Wissenstransfer ist eines der Schwerpunktthemen des Projektes. Um dieser komplexen Aufgabe gerecht zu werden, sind die DLR Institute für Verkehrssystemtechnik und für Verkehrsforschung ebenfalls involviert. Zudem liegen Kompetenzen in der integrierten Stadtentwicklung, in Bereichen der technologischen und sozialen Innovationen, in der Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie bei der öffentlichen Daseinsvorsorge und Gemeinwohlorientierung vor. Das DLR-PT hat zusätzlich ausreichend Erfahrung beim Management von Geschäftsstellen, der Politik- und Wissenschaftskommunikation.

Auch interessant in Bezug auf Smart Cities: der Hyperloop. Aktuell arbeiten unter anderem Studierende in Deutschland an der Weiterentwicklung der Idee. Mehr zum Hyperloop finden Sie hier.

googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649688785468-0'); });
POTREBBE INTERESSARTI ANCHE
googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649697825425-0'); });

Wir sind Fachmedium des Jahres!

Building design
googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649688785468-0'); });

Die Garten + Landschaft ist Fachmedium des Jahres 2017. Das verkündete die Jury auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse in Frankfurt am 17. Mai 2017.

Wissen vermitteln, den Horizont erweitern, Perspektiven bieten und Emotionen wecken – mit Tiefgang, einem modernen Layout und dem Anspruch auf Aktualität. Das muss eine gute Fachzeitschrift können. Und wir haben es jetzt schwarz auf weiß: so ein Medium ist die Garten + Landschaft. Gestern wurden wir auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse in Frankfurt als beste Fachzeitschrift des Jahres (bis 1 Mio. Umsatz) ausgezeichnet.

Für journalistische Qualität ausgezeichnet

Die Jury war sich einig: „Die Garten + Landschaft versteht es, den Fachzeitschriftenleser auf einer emotionalen Ebene anzusprechen. Der Titel besticht durch ein großzügiges und opulentes Layout, ohne an Sachlichkeit zu verlieren. Typo und Bilder werden vorbildlich eingesetzt“. Sehr gut gefallen haben der Jury auch die strukturierte Leserführung, die vielfältigen Stilformen und die Rubrik „Snapshots“.

Die Garten + Landschaft befindet sich in guter Gesellschaft. Auch die anderen Preisträger überzeugten die Jury von ihrer journalistischen Qualität: Ausgezeichnet wurden unter anderem die Deutsche Apotheker Zeitung, Miss & Mister Handwerk, DeviceMed, Si und die Website Hofheld vom Deutschen Landwirtschaftsverlag.

Zur Hauptjury gehörten Bernd Adam, Geschäftsführer der Deutschen Fachpresse, Wolfgang Beisler, stellvertretender Sprecher der Deutschen Fachpresse und Geschäftsführer des Carl Hanser Verlags, Jörg Dambacher, geschäftsführender Gesellschafter der RTS Rieger Team Werbeagentur, Prof. Dr. Lutz Frühbrodt, Leiter des Studiengangs „Fachjournalismus mit Schwerpunkt Technik“ an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Stefan Rühling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vogel Business Media und Hans Scheider, Mitgesellschafter der diemedia GmbH.

Hier geht’s zum Probeabo der Garten + Landschaft.

googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649688785468-0'); });
googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649697825425-0'); });

6-Seen-Wedau: Längste Klimawand der Welt

Building design
Der Bau des neuen Wohngebiets „6-Seen-Wedau – Wohnen am Wasser“ startet mit einem Rekord: Die längste Klimawand der Welt soll entstehen. (Foto: Redaktion Jensen media)
Der Bau des neuen Wohngebiets „6-Seen-Wedau – Wohnen am Wasser“ startet mit einem Rekord: Die längste Klimawand der Welt soll entstehen. (Foto: Redaktion Jensen media)
googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649688785468-0'); });

Der Bau des neuen Wohngebiets „6-Seen-Wedau – Wohnen am Wasser“ hat begonnen und startet mit einem Rekord: Die längste Klimawand der Welt mit einer Länge von 2,6 Kilometer soll entstehen.

3 000 Wohneinheiten & 40 000 Quadratmeter Natur

Das neue Wohngebiet „6-Seen-Wedau – Wohnen am Wasser“ in Duisburg ist das derzeit größte Stadtentwicklungsprojekt in Nordrhein-Westfalen. Teil des Wohngebiets ist eine 2,6 Kilometer lange und 10 Meter hohe grüne Lärmschutzwand. 13 000 Kletterpflanzen werden die längste Klimawand der Welt ausstatten. Sie soll den künftigen Bewohner*innen von 6-Seen-Wedau Lärmschutz vor dem angrenzenden Bahnverkehr gewähren und zugleich 40 000 Quadratmeter Natur bieten. Darüber hinaus stellt die Klimawand einen geschützten Lebensraum für die in der Region lebenden Zauneidechsen dar.

Das Wohngebiet entsteht auf den ehemaligen Bahnflächen des Rangierbahnhofs Wedau und wird in den nächsten Jahren fertiggestellt. Die Klimawand soll schon Ende 2022 komplett sein. 6-Seen-Wedau wird bis zu 3 000 Wohneinheiten in vier unterschiedlich gestalteten Quartieren bieten.

Foto: Redaktion Jensen media
Foto: Redaktion Jensen media

Die „Rau Klimawand R3“ in 6-Seen-Wedau

Die Klimawand in 6-Seen-Wedau kommt vom Spezialanbieter „Rau Lärmschutzwände“ mit Sitz in Berlin. „Die Lärmschutzwand in Duisburg-Wedau sprengt wirklich alle bisherigen Dimensionen. Toll, dass sich die Stadt und die Duisburger GEBAG als Baugesellschaft für diese besonders nachhaltige und ökologische Lösung des Lärmschutzes entschieden haben“, sagt Henning Knief, Geschäftsführer der Rau Lärmschutzwände – Geosystem GBK GmbH aus Berlin.

Der Luftschalldämmungswert der Klimawand liegt bei 68 dB. Die gesamte Länge des Neubaugebiets ist von der Wand geschützt. Die Bahnstrecke zwischen Duisberg-Wedau und Ratingen ist viel befahren, weshalb der Schutz wichtig ist.

Aber auch die Umweltfreundlichkeit der Wand spielt eine wichtige Rolle. Michael Streck, Projektleiter der GEBAG Flächenentwicklung, sagt dazu: „Die Nähe zur Natur spielt für Investoren und zukünftige Anwohner schon jetzt eine große Rolle: Wir haben über 800 Anregungen von 300 Bürgerinnen und Bürgern in unsere Stadtteilplanung einfließen lassen – viele große Grünflächen sollen das Stadtbild mitprägen. Klar, dass wir auch bei der Wahl unserer Lärmschutzwand eine umweltfreundliche Lösung finden wollten“, so Streck.

Nachhaltiger Bau

Bei der Klimawand in 6-Seen-Wedau ist der Name Programm, denn auch in ihrer Herstellung ist sie ressourcensparend. „Beton ist in der Herstellung wahnsinnig energieaufwändig und entspricht einfach nicht mehr unserem heutigen Verständnis von Ökofreundlichkeit. Für die Füllung unserer Klimawand wurde durch ein kluges Bodenmanagement sowohl zugeliefertes als auch örtlich angefallenes Material verwendet, das bei der Umsetzung des neuen Stadtteils sowieso angefallen wäre“, so Henning Knief.

Dabei wurde lokal gewonnener Erdboden in den Stahlkorb der Mauer gefüllt, was die Begrünung der Mauer durch örtliche Pflanzen begünstigt. Die Kletterpflanzen brauchen nur die übliche anfängliche Pflege und sind danach quasi wartungsfrei. Sie haben außerdem eine lange Lebensdauer von mindestens 80 Jahren und können große Mengen an CO2 aufnehmen. So wird die Wand schon nach wenigen Jahren eine positive Klimabilanz aufweisen.

Zum Schutz der örtlichen Fauna erklärt Michael Streck: „Auf dem Wall wurden Ersatzquartiere für die heimischen Zauneidechsen eingerichtet. Außerdem finden sich im Lärmschutzwall einige Durchlässe für die Zauneidechsen, sodass sie je nach Tageszeit unkompliziert und sicher auf die sonnigere Seite wechseln können.“

Über das Projekt in Duisburg-Wedau

Das neue Wohnquartier in Wedau soll etwa 60 Hektar groß sein und sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen bieten. Das „Team Wedau“ hat über 800 Anregungen von Bürger*innen gesammelt, um das Quartier am Wasserturm, die Neue Gartenstadt, das Seequartier und das Quartier am Uferpark partizipativ zu gestalten. „Wir haben das gesamte Wohngebiet sehr großflächig geplant. Wir wollen nicht nach dem Maximalprinzip alles mit Immobilien zupflastern, sondern den Quartieren mit ihren individuellen Ansprüchen an Wohnen und Architektur genügend Platz zur Entfaltung geben“, so Projektleiter Michael Streck.

Die Sechs-Seen-Platte, die dem neuen Wohngebiet 6-Seen-Wedau seinen Namen gibt, besteht aus dem Masurensee, dem Warmbachsee, dem Böllertsee, dem Wildförstersee, dem Wolfssee und dem Haubachsee in Duisburg-Wedau. Zukünftige Anwohner*innen profitieren von der hohen Freizeitqualität der Umgebung. Das neue Bauprojekt wertet das neue Viertel auf und bietet viele Grün- und Erschließungsflächen, die auch für Investor*innen interessant sind. Zentrale Bauten wie der denkmalgeschützte Ziegelwasserturm bleiben bestehen. Insgesamt soll 6-Seen-Wedau durch die unmittelbare Nähe zur Natur und durch viele Grünflächen geprägt werden – allen voran die längste Klimawand der Welt, die sicherlich auch Besucher*innen von außerhalb anziehen wird.

Nicht nur Lärmschutzwände können klimafreundlich gestaltet werden, sondern auch Dächer. Erfahren Sie hier alles Wichtige zum Thema Dachbegrünung.

googletag.cmd.push(function(){ googletag.display('div-gpt-ad-1649688785468-0'); });