LEGO: Nachhaltigkeit im Unternehmen

Die Nachhaltigkeitsinitiative Build the Change von Lego. Bildquelle: ©2022 The LEGO Group. All rights reserved. LEGO and the LEGO logo are trademarks and/or copyrights of the LEGO Group.
Die Nachhaltigkeitsinitiative Build the Change von Lego. Foto: ©2022 The LEGO Group.

LEGO pflanzt ab November 50 000 Bäume in Vietnam, die neuen Firmen-Gebäude werden CO2-neutral geplant und bis 2030 will LEGO die Steine aus nachhaltigeren Materialien herstellen. Das sind einige von vielen Nachhaltigkeitsinitiativen. Mit Build the Change will LEGO Kinder außerdem für nachhaltige Bauweise und Städteplanung begeistern. Alles über LEGO Nachhaltigkeit lesen Sie hier. 

Die Nachhaltigkeitsstrategie von LEGO

LEGO ist ein weltweit bekanntes Unternehmen, dessen bunte Spielsteine als sinnvolles, generationenübergreifendes Spielzeug gelten. Allerdings bestehen LEGO-Steine schon seit Jahrzehnten aus Plastik – ein Material, das zunehmend in Verruf gerät. Auch in Bezug auf Verpackungsmaterial und Energieverbrauch ist LEGO nicht gerade ökologisch vorbildlich.

Allerdings ist das Unternehmen auch ein Vorreiter für innovative Nachhaltigkeitsansätze. Dies sind die wichtigsten Strategien, um LEGO nachhaltiger zu machen, in der Übersicht:

  • Nachhaltige Materialien: LEGO experimentiert bereits mit Spielklötzen aus recyceltem Plastik und Bioplastik. Alle wichtigen Produkte sollen bis 2030 aus nachhaltigen Materialien bestehen.
  • Weniger Verpackungsmüll: Das Unternehmen reduziert seinen Verpackungsmüll. Bis zum Jahr 2025 sollen alle LEGO-Verpackungen aus erneuerbaren oder recycelten Materialien bestehen.
  • Reduzierte CO2-Emissionen: Dank zwei großer Offshore-Windparks arbeitet LEGO bereits heute zu 100 Prozent CO2-neutral. Die gebrauchte Energie stammt aus der erneuerbaren Windenergie.
  • Partnerschaft mit WWF: LEGO arbeitet mit dem WWF daran, die CO2-Emissionen entlang der Produktions- und Lieferketten zu reduzieren. Zudem ist dem Unternehmen daran gelegen, zu mehr Aktionen gegen den Klimawandel aufzurufen.
  • LEGO Replay: Als Schritt hin zur Kreislaufwirtschaft bietet Lego seiner Kundschaft die Möglichkeit, gebrauchte Lego-Steine zu spenden. Diese gehen dann an Kinder, die sich selbst kein Spielzeug leisten können.
  • Neue Bäume: Der Bau einer neuen LEGO-Fabrik in Vietnam geht mit der Rodung von Bäumen einher. LEGO hat sich dazu verpflichtet, die doppelte Menge an Bäumen zu pflanzen, um die Lebensqualität und Biodiversität vor Ort zu schützen und zu verbessern.
  • Build the Change: Mit diesem Aufruf inspiriert LEGO Kinder und Lehrende dazu, Ideen für eine bessere Welt zu entwickeln und diese auf der Website das Unternehmens zu teilen. Zur Unterstützung gibt es kostenlose Kurse und Materialien.

Bäume in Vietnam

Als Teil der Bemühungen, CO2-neutral zu arbeiten, pflanzt die LEGO-Gruppe 50 000 Bäume in Vietnam. Denn hier entsteht eine neue LEGO-Fabrik. Die Bäume in der Nähe der Fabrik sollen für CO2-Neutralität sorgen und zugleich die Lebensqualität verbessern. Die LEGO-Gruppe hat bereits damit begonnen, Bäume zu pflanzen. Zugleich wurden 25 000 Bäume gefällt, um Platz für das Fabrikgebäude zu machen. Das Pflanzprojekt soll über drei Jahre hinweg laufen.

Die neue Fabrik von LEGO soll die erste komplett CO2-neutrale Produktionsstätte von LEGO sein. Ihr Bau beginnt im November 2022 in der Binh Duong Provinz im Süden von Vietnam.

Preben Elnef, Vizepräsident der LEGO-Gruppe in Vietnam, sagte: „Während wir wie geplant mit der Errichtung unserer neuen Fabrik in Vietnam vorankommen, ist es für uns von zentraler Bedeutung, unser Ziel zu erreichen, die Fabrik mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt zu betreiben. Dazu werden wir in einen Solarpark investieren, der die Energie für den Betrieb der Fabrik liefert, und wir prüfen viele weitere Initiativen, die unseren neuen Standort zu einem globalen Leuchtturm für nachhaltige Betriebe machen werden.”

Dem Unternehmen ist es außerdem daran gelegen, die Lebensqualität in den Stadtgebieten rund um die Fabrik zu verbessern und die Biodiversität zu schützen. Die gepflanzten Bäume sollen dabei helfen, die Umgebungstemperatur zu reduzieren und die Luftqualität zu verbessern. Die sieben verschiedenen Baumarten sind in Vietnam beheimatet. Etwa 15 000 Bäume sind als Teil der Nachhaltigkeitsbemühungen von LEGO schon gepflanzt.

LEGO pflanzt neben seiner neuen Fabrik in Vietnam 50 000 Bäume. Foto: ©2022 The LEGO Group
LEGO pflanzt neben seiner neuen Fabrik in Vietnam 50 000 Bäume. Foto: ©2022 The LEGO Group

LEGO Nachhaltigkeit: Build the Change

Mit der Nachhaltigkeitsinitiative Build the Change möchte die LEGO-Gruppe Kinder dazu motivieren, Ideen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln. Dabei stehen Fähigkeiten wie Kreativität, Problemlösung, Kollaboration und Kommunikation im Vordergrund. Teilnehmende Kinder erhalten die Möglichkeit, mithilfe von LEGO-Steinen ihre Visionen und Lösungsvorschläge für eine nachhaltige Welt zu entwickeln. Diese Ideen sind auf der LEGO-Seite in einer Galerie zu sehen.

Darüber hinaus bietet LEGO gratis Kurse für Lehrende an. Diese richten sich an Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren, die mithilfe kostenloser Ressourcen mehr über Biodiversität und Klimawandel lernen. Dabei bieten die Lehrenden Hilfestellungen.

Ein Beispiel für die Build the Change Initiativen von LEGO ist das Projekt Building Instructions for a Better World: Zur Klimakonferenz COP26 im November 2021 in Glasgow lud die LEGO-Gruppe über 6 000 Kinder weltweit dazu ein, Ideen für eine klimafreundliche Welt zu teilen. Dies war die Botschaft an Politiker*innen: „Die Macht mag bei Ihnen liegen, aber die Zukunft gehört uns. Bitte handeln Sie. Bitte beteiligen Sie uns.“

Außerdem bietet LEGO Informationen und Projekte rund um eine nachhaltige Stadtplanung. Das Unternehmen lädt dazu ein, die Schule oder das eigene Zuhause umweltfreundlicher zu gestalten. Dafür nutzen Kinder LEGO-Steine und teilen ihre Ideen dann über die LEGO-Website.

LEGO möchte Kindern die Möglichkeit geben, Ideen für eine bessere Welt zu bauen. Foto: Xavi Cabrera via Unsplash
LEGO möchte Kindern die Möglichkeit geben, Ideen für eine bessere Welt zu bauen. Foto: Xavi Cabrera via Unsplash

Lob und Kritik für LEGO Nachhaltigkeit

LEGO ist ein Unternehmen, das in Sachen Nachhaltigkeit führend ist. Zwar gelingt es der Gruppe nicht, Plastik komplett zu verbannen – und tatsächlich wünscht sich die Kundschaft auch weiterhin Plastiksteine. Aber dennoch tut Lego viel dafür, eine positive CO2-Bilanz zu erreichen, erneuerbare Energien zu nutzen, und auch auf der sozialen Ebene neue Lösungsansätze anzustoßen.

Das aktuell größte Vorhaben des Unternehmens ist die Suche nach einem Bioplastik. Die Frage bleibt, wie nachhaltig es ist, ein Plastik gegen ein anderes auszutauschen. Revolutionär mag der Ansatz nicht sein, aber solange die CO2-Bilanz positiv ausfällt, kann LEGO ein wichtiges Beispiel setzen. Das gilt auch für die Kreislaufwirtschaft: Wenn ein plastikbasiertes Unternehmen wie LEGO seine Bauklötze künftig aus recyceltem Plastik herstellt, gelingt es, vorhandenen Müll wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Daher hat das Unternehmen eine Vorbildfunktion.

Der neue LEGO-Campus im dänischen Ort Billund verkörpert die Ideale des Unternehmens. So hat das Gebäude grüne Dächer, sammelt Regenwasser und enthält Solarzellen. Dank zwei Offshore-Windparks kann Lego inzwischen sagen, dass das Hauptquartier komplett mit erneuerbarer Energie funktioniert.

Übrigens: Mehr über Stadtplanung für Kinder und deren Sicherheit im öffentlichen Raum lesen Sie hier.

Mehr zu Lego gibt es bei unseren Kolleg*innen von Baumeister. Neben den Bausätzen von Lego Architecture stellen sie den Lego Campus, Headquarter in Billund vor.

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Das von Mario Botta geplante Firmengelände von BENKERT BÄNKE – architektonische Heimat innovativer, 3D-gedruckter Stadtmöbel.
Das von Mario Botta geplante Firmengelände von BENKERT BÄNKE – architektonische Heimat innovativer, 3D-gedruckter Stadtmöbel.

3D-gedruckte Stadtmöbel als zukunftsfähige Alternative zu Beton und Stahl: Mit der Serie ONTIGO bringt BENKERT BÄNKE frischen Wind in die Stadtplanung – leicht, modular, nachhaltig.

Wenn Stadtmöblierung neu gedacht wird, lohnt ein Blick nach Altershausen. Dort, im unterfränkischen Königsberg, produziert das Familienunternehmen BENKERT BÄNKE seit über 40 Jahren hochwertige Stadtmöbel aus Edelstahl – und schlägt nun mit der neuen Serie ONTIGO ein neues Kapitel auf. Das Besondere: Die modularen Elemente entstehen im großformatigen 3D-Druck – aus 100 % recyceltem Kunststoff, gefertigt mit Ökostrom. Was nach Zukunftsmusik klingt, ist längst Realität: ressourcenschonend, funktional und ästhetisch überzeugend.

ONTIGO: Eine neue Klasse 3D-gedruckter Stadtmöbel

Mit ONTIGO bringt BENKERT BÄNKE ein Produkt auf den Markt, das Maßstäbe setzt – technisch wie gestalterisch. Ob organisch geschwungene Bänke, strukturierende Pflanzgefäße oder Sitzlandschaften mit architektonischer Aussage: ONTIGO ist modular, robust und formflexibel, ohne auf Stabilität oder Langlebigkeit zu verzichten.

Die Basis: 3D-gedruckte Körper aus glasfaserverstärktem Kunststoff, kombiniert mit Edelstahl-Elementen für Verbindung, Funktion und Langlebigkeit. Das Ergebnis sind Möbel, die weit mehr leisten als reine Sitzgelegenheiten. Sie sind leicht, montagefreundlich, kratzresistent – und bieten maximale Freiheit in der Gestaltung urbaner Räume.

Leicht, stabil und klimafreundlich

Was früher in schwerem Beton gegossen wurde, entsteht heute ohne Formenbau und ohne aufwendige Technik. Ein Beispiel: Ein Modul der Bankserie ONTIGO 10 wiegt rund 177 Kilogramm – eine vergleichbare Betonkonstruktion hätte über 3,8 Tonnen auf die Waage gebracht. Der Unterschied macht sich bemerkbar: beim Transport, bei der Montage, beim Budget.

Trotz ihres geringen Gewichts sind die Möbel von BENKERT BÄNKE außerordentlich stabil – und damit ideal geeignet für den Einsatz im öffentlichen Raum: auf Plätzen, Promenaden, Schulhöfen, in Foyers oder auch im Innenbereich. Dank ihres leichten Aufbaus – bei Bänken genügt ein Gabelstapler oder zwei Personen, bei Pflanzgefäßen reicht ein Hubwagen – lassen sich die Produkte problemlos auch an schwer zugänglichen oder statisch sensiblen Orten wie Dachterrassen installieren. Im Vergleich zu herkömmlichen Betonmodulen entfallen so aufwändige Montagen mit Schwerlastkränen. Serien wie ONTIGO 20 mit optionalen Sitzflächen bieten zudem gestalterische Vielfalt für innen und außen.

leicht, modular, nachhaltig: Ein Mitarbeiter installiert ein Element der 3D-gedruckten ONTIGO-Serie von BENKERT BÄNKE – bereit für den Einsatz im urbanen Raum
leicht, modular, nachhaltig: Ein Mitarbeiter installiert ein Element der 3D-gedruckten ONTIGO-Serie von BENKERT BÄNKE – bereit für den Einsatz im urbanen Raum

Design trifft Nachhaltigkeit

Die gesamte Serie ONTIGO wird aus recycelten Industrie- und Verpackungsfolien hergestellt – ergänzt durch Glasfaser für zusätzliche Stabilität. Produziert wird am Firmenstandort im fränkischen Altershausen – mit 100 % Ökostrom und ohne den Einsatz von Öl, Gas oder Wasser. Diese Form der Stadtmöblierung ist nicht nur im Ergebnis nachhaltig – sie ist es in jeder Phase der Produktion.

Dass Nachhaltigkeit bei BENKERT BÄNKE kein Marketingschlagwort, sondern Unternehmensprinzip ist, zeigt sich auch in der CO₂-neutralen Fertigung, der ressourcenschonenden Logistik und der Langlebigkeit der Produkte.

Nachhaltigkeit mit Leben gefüllt: Am Produktionsstandort in Altershausen setzen Ziegen auf natürliche Weise die Landschaftspflege um – ein Sinnbild für die umweltfreundliche, CO₂-neutrale Fertigung der ONTIGO-Serie aus recyceltem Kunststoff
Nachhaltigkeit mit Leben gefüllt: Am Produktionsstandort in Altershausen setzen Ziegen auf natürliche Weise die Landschaftspflege um – ein Sinnbild für die umweltfreundliche, CO₂-neutrale Fertigung der ONTIGO-Serie aus recyceltem Kunststoff

ONTIGO im Einsatz: Zwei Serien, viele Möglichkeiten

  • ONTIGO 10Modulare 3D-Bank: Skulpturale Segmente aus dem 3D-Drucker, frei kombinierbar, erweiterbar und mit Zubehör wie Armlehnen, Tischen oder Pflanzgefäßen ergänzbar. Ideal für komplexe Raumkonzepte – innen wie außen.

  • ONTIGO 20Design-Pflanzgefäße: Drei Varianten mit markanter gerillter Oberfläche, Edelstahl-Einsätzen für Begrünung und optionalen Sitzflächen. Robust, pflegeleicht, vandalismussicher – und ein echter Hingucker im urbanen Kontext.

Digital gedacht: Planung leicht gemacht

Architekt:innen und Planer:innen profitieren von der digitalen Zugänglichkeit der ONTIGO-Serie: 3D-Daten im DWG-, STEP- oder BIM-Format ermöglichen die direkte Integration in Planungssoftware. Das verkürzt Projektzeiten, reduziert Fehlerquellen und erleichtert den Weg von der Idee zum realisierten Objekt.

3D-gedruckte Stadtmöbel als neue Designfreiheit

Mit ONTIGO zeigt BENKERT BÄNKE, wie 3D-gedruckte Stadtmöbel nicht nur gestalterische, sondern auch ökologische und wirtschaftliche Vorteile bieten können. Die Verbindung von jahrzehntelanger Erfahrung, lokalem Handwerk und innovativer Technologie eröffnet neue Wege für eine urbane Gestaltung, die auf Zukunftsfähigkeit, Effizienz und Ästhetik setzt.

Wer heute öffentliche Räume plant, denkt in modularen, nachhaltigen und digitalen Lösungen – ONTIGO liefert sie.

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