Pulitzer-Preis 2021 geht an Architektin

Die britische Architektin Alison Killing erhielt den Pulitzer-Preis 2021 für Internationale Berichterstattung. (Foto: The Space)

Die britische Architektin Alison Killing erhielt den Pulitzer-Preis 2021 für Internationale Berichterstattung. (Foto: The Space)

2020 veröffentlichte BuzzFeed News eine Serie an Berichterstattungen von Alison Killing und zwei Kolleg*innen über geheime Internierungslager in China. Für ihre Arbeit erhielt die britische Architektin gemeinsam mit ihren Mitstreiter*innen nun den Pulitzer-Preis 2021 für Internationale Berichterstattung. Worüber sie berichtet haben, erfahren Sie hier.

Pulitzer-Preis 2021: International Reporting

Die britische Architektin Alison Killing hat einen Pulitzer-Preis gewonnen. Nein, Sie haben sich nicht verlesen – die Rede ist nicht vom renommierten Pritzker-Preis, auch „der Nobel-Preis der Architektur“ genannt. (Wer den Pritzker-Preis 2021 gewonnen hat, erfahren Sie bei unseren Kolleg*innen vom Baumeister.) Die Rede ist vom Pulitzer-Preis, dem US-amerikanischen Medienpreis für herausragende journalistische, literarische und musikalische Arbeit.

Wenn man den Pritzker-Preis als den „Nobel-Preis der Architektur“ bezeichnet, könnte man den Pulitzer-Preis mit den Oscars gleichsetzen. Denn dieser wird in verschiedenen Kategorien vergeben. Darunter journalistische Genres (Breaking News, Investigativjournalismus, Audio Reporting, Breaking News Fotografie), aber auch Fiktion, Biografie, Poesie und Musik. Dazu kommt die Extra-Kategorie „Special Awards and Citations“. Der Pulitzer-Preis 2021 in dieser Gattung ging an Daniella Frazier – die US-Amerikanerin, die den Mord an George Floyd aufzeichnete und damit Proteste gegen Polizeibrutalität auf der ganzen Welt auslöste.

Aber zurück zu Alison Killing. Wie gelangt eine Architektin an einen Pulitzer-Preis? Eins sei vorweggenommen: Sie hat ihn nicht allein erhalten. Gemeinsam mit der Journalistin Megha Rajagopalan und dem Programmierer Christo Buschek gewann sie den Pulitzer-Preis 2021 in der Kategorie „International Reporting“.

Diese Kategorie zeichnet ein hervorragendes Beispiel einer Berichterstattung über internationale Angelegenheiten aus. Es spielt keine Rolle, um welches journalistische Genre es sich dabei handelt. Der Preis ist mit 15 000 US-Dollar dotiert.

Für BuzzFeed News, eine US-amerikanische Nachrichten-Webseite, verfasste Alison Killing gemeinsam mit Megha Rajagopalan und Christo Buschek eine Reihe von Artikeln. Darin identifizierten sie riesige neue Infrastrukturen, die die chinesische Regierung für die Masseninhaftierung von Muslimen in der Grenzregion Xinjiang gebaut haben könnte. Dafür nutzten die drei Satellitenbilder, Interviews mit einer Reihe ehemaligen Häftlingen – und architektonisches Know-how.

„Berufsausbildungszentren“ für muslimische Minderheiten in China

Die architektonische Expertise bringt Alison Killing mit ins Team. Sie ist Architektin und Geoanalytikerin. 2010 gründete sie in Rotterdam das Büro Killing Architects. Dieses nutzt die Kompetenzen aus Architektur und Stadtplanung, um dringende gesellschaftliche Fragestellungen zu untersuchen. Dazu gehören etwa die Überwachung in Städten, Migration oder eben: ein geheimes Netzwerk an Gefangenenlagern aufzudecken. Dafür verwendet Killing Architects Karten und Daten.

Auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Diese beiden Instrumente halfen auch bei der internationalen Reportage über die Zustände in Xinjiang. Dort werden laut dem Pulitzer-preisgekrönten Artikel aktuell tausende Angehörige der muslimischen Minderheiten der Uigur*innen und Kasach*innen in sogenannten Berufsausbildungszentren untergebracht. Die Gründe dafür seien den Menschen, die dort untergebracht werden, oft unklar. Ehemalige Insass*innen sprechen aber von Vergehen wie dem Ausüben der muslimischen Religion, dem Besuchen von Verwandten im Ausland oder der Nutzung des Nachrichtendienstes WhatsApp, der in China verboten ist.

Die chinesische Regierung argumentiert laut Killing, Rajagopalan und Buschek, dass sie mit den Zentren, die an Konzentrationslager erinnern, gegen Extremismus vorgehe. Die Personen, die sie dorthin verfrachteten, würden deradikalisiert und ausgebildet – etwa in Mandarin. Die ehemaligen Häftlinge – und von Häftlingen zu sprechen ist in diesem Fall schwierig, denn die Zentren sind nicht im chinesischen Justizsystem verordnet und keine*r der Insass*innen wurden offiziell verhaftet, geschweige denn verurteilt – berichten jedoch von gefängnisartigen Zuständen, Überfüllung und Zwangsarbeit. Vor allem die Überfüllung stellt die chinesische Regierung laut der Reportage vor ein Infrastrukturproblem.

Berufsausbildungszentrum oder Hochsicherheitsgefängnis?

Hier kommen Alison Killing, Megha Rajagopalan und Christo Buschek ins Spiel. Das Trio hatte es sich zum Ziel gemacht, die Zentren zu finden. Denn obwohl es 2018 Schätzungen zufolge um die 1 200 Camps gab, in denen Uigur*innen und Kasach*innen in Xinjiang festgehalten wurden, waren nur wenige der Standorte bekannt.

Um weitere Camps zu suchen, nutzten Killing und ihre Kolleg*innen Satellitenbilder der Region. Dabei spielte ihnen die chinesische Kartenanwendung Baidu (wie GoogleMaps, nur zensiert) in die Hände. Baidu hatte die Standorte der Camps auf seinen Karten mitzensiert – aber offenbar nicht geschickt genug. Denn Killing und ihren Kolleg*innen fiel dabei ein Muster auf: Die Kacheln, die Baidu verwendete, um die Standorte zu zensieren, wichen von den Standartkacheln ab. (Mehr dazu, wie Killing, Rajagopalan und Buscheck die Camps fanden, lesen Sie in diesem Artikel, in dem die drei ihr Vorgehen offenlegen.)

Diese Kacheln verrieten die Standorte der Lager (Gif: BuzzFeed News and Baidu maps)

Sobald sie die Standorte kannten, konnten Killing und ihre Kolleg*innen sie mit den Karten von externen Anbietern von Satellitendaten abgleichen. Dadurch identifizierten sie insgesamt 268 neu gebaute Gebäudekomplexe, die zwischen 2017 und 2020 entstanden.

Alison Killing unterstützte die Investigation aber nicht nur mit ihrer Expertise als Geoanalytikerin. Als Architektin konnte sie auch einschätzen, wie viele Personen in den Gebäuden untergebracht werden können. Im Artikel sind verschiedene Lager genannt, die mehrere Zehntausend Menschen fassen. Im Gegensatz zu Lagern, die vor 2017 entstanden, haben sie Charakteristiken, die Hochsicherheitsgefängnisse in andern Teilen Chinas aufweisen. Neben Wachtürmen und Verwaltungsgebäuden finden sich auf den Arealen viel Stacheldraht und winzige Höfe mit Betonmauern. Die Grundrisse der Hauptgebäude lassen wenig natürliches Licht in das Innere. Lange Korridore mit Zellen auf beiden Seiten führen von der einen Seite zur anderen. Wie sich das Leben darin anfühlt, wenn auf 20 Quadratmetern bis zu 15 Personen wohnen, will man sich nicht vorstellen.

Pulitzer-Preis 2021: Leseempfehlung

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle ans Herz legen, die Berichterstattung von Alison Killing, Megha Rajagopalan und Christo Buschek zu lesen. Die Artikel sind auf Englisch verfasst und etwas länger. Aber nach der Lektüre wissen Sie erstens, was Killing, Rajagopalan und Buscheck über die Aktivitäten in Xinjiang seit 2016 erfahren haben – Informationen, die Sie bisher wahrscheinlich so kaum in den Nachrichten gesehen haben. Und zweitens erfahren Sie, wie man mit Karten und Daten allfällige geheime Regierungsaktivitäten aufdecken kann.

Hier finden Sie den ersten Artikel, die weiteren sind darin verlinkt.

Orte der räumlichen Segregation ohne Zensur zeigte eine Ausstellung in New York: Anfang 2021 diskutierte die Ausstellung „Reconstructions: Architecture and Blackness in America“ im MoMa die Rolle der US-amerikanischen Architektur im Strukturellen Rassismus.

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Transformation und Mischung: Städtebau und Wandel – Buchrezension

Transformation und Mischung - Cover: Jovis
Transformation und Mischung - Cover: Jovis

Das Buch „Transformation und Mischung: Städtebau im Wandel“ präsentiert die Ideen und Konzepte von RHA REICHER HAASE ASSOZIIERTE zur Gestaltung des Strukturwandels auf verschiedenen Ebenen.

Worum es geht:

In einer kurzen Einleitung stellen die Autor*innen die Relevanz von Durchmischung im Stadtquartier heraus. Im Anschluss zeigen sie in einer Vielzahl an Projekten, die RHA in Zusammenarbeit mit weiteren Büros realisiert oder entworfen haben, wie gemischte Stadtplanung aussehen kann. Die Entwürfe sind nach Kategorien wie „Bestand weiterbauen“, „Bildung als Motor für Stadtentwicklung“, „Neue Gewerbestrukturen“, „Stadt neu erfinden“ und „Strategien zwischen Stadt und Region“ kategorisiert. In Kurztexten und Bildern geben RHA einen Einblick zu ihrem jeweiligen Arbeitsansatz und ihrem generellen Verständnis von Stadtplanung.

Was die Autor*innen auszeichnet:

Christa Reicher und Joachim Haase gründeten 1993 das Büro RHA REICHER HAASE Architekten, Stadtplaner und Ingenieure in Aachen. Heute ist das Büro RHA REICHER HAASE ASSOZIIERTE auch Standorte in Dortmund und Luxemburg und entwickelt national wie international Ideen. Seit Oktober 2020 ist Christa Reicher Professorin am Institut für Städtebau und Urbanistik an der RTWH Aachen. Joachim Haase verstarb 2020 nach Krankheit.

Das ist die beste Aussage:

„Das nutzungsgemischte Quartier ist kein Selbstzweck, sondern ein Element der baulich-räumlichen und funktionalen Organisation einer Stadt.“ S. 334

Das ist eine Aussage, die zum Nachdenken anregt:

„Wer sich als Stadtbewohner oder Stadtplaner, abwechslungsreiche Städte mit vielfältigen Nutzungen, Milieus und Settings – kurz mehr Urbanität – wünscht, wird mehr Toleranz – für Brüche, für Konflikte, für Zumutungen – aufbringen müssen.“ S. 338

Der Klappentext wird erfüllt:

Der Klappentext wird exakt erfüllt – das Buch ist eine Werksammlung aus Theorie und Praxis der letzten 25 Jahre.

Mehr Trend als Klassiker, weil:

…es einen Einblick in spezifische Projekte gibt. Der ausformulierte Anteil an allgemein gültiger Information beschränkt sich auf die Einleitung und das Schlusswort.

Haptik:

Das Buch liegt trotz Softcover stabil in der Hand. Die matten Seiten sind angenehm griffig.

Design:

Das Design ist übersichtlich aufgebaut, die gewählte Type ungewöhnlich groß gedruckt.

Lesefluss:

Die Sammlung kann nach Belieben durchblättert werden. Einleitung und Schluss lesen sich gut.

Bildsprache:

Das Buch gleicht einem Ausstellungskatalog. Die Projekte sind vielfach bebildert und lassen einen guten Eindruck vom jeweiligen Konzept entstehen.

Information:

Die thematisch diversen Briefe halten zu unterschiedlichen Bereichen spannende Informationen und Schlagwörter bereit, die einen zum Nachdenken und Nachforschen anregen.

Was sonst noch wichtig wäre:

Der inhaltliche Einstieg zur Relevant von Mischung und Transformation und Mischung ist spannend. Insgesamt ist das Buch jedoch vorrangig eine Projektsammlung. Die Vielzahl an Projekten gibt einen diversen Einblick, leider geht dabei die Möglichkeit zur tiefergehenden Auseinandersetzung mit den Inhalten verloren.

Das Buch gibt es hier bei Jovis.

Noch mehr interessanter Lesestoff: Unsere Buchrezension zu „Deutschland 2050“.

 

Links fließt der Fluss vorbei. Im Zentrum der neu gestaltete Stadtplatz mit verschiedenen grünen Inseln und Mobiliar. Unter anderem Spielgeräte und trichterförmige Schirme
Perspektive des neuen Waageplatzes in Göttingen. credits: QUERFELDEINS Landschaft I Städtebau I Architektur

Der freiraumplanerische Realisierungswettbewerb um den Waageplatz in Göttingen ist entschieden. Welcher Entwurf gewonnen hat und wie dieser aussieht, erfahren Sie hier. 

Realisierungswettbewerb

Der Waageplatz übernimmt in Göttingens Stadtgrundriss eine prominente Postion. Er liegt zwischen der Innenstadt und dem Masch-Straßen-Viertel. Direkt angrenzend fließt der Leinekanal vorbei. Die imposante Fassade des Gebäudes der Staatsanwaltschaft und die Wallanlagen bilden den Rahmen des Ortes. Durch einen Art nicht-offenen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb suchte die Stadt nach einer zukünftigen Vision für den Raum. Die Neugestaltung des Waageplatzes ist dabei auch Teil des Sanierungsgebiets Nördliche Innenstadt. Eine herausfordernde Aufgabe, der sich acht geladene Büros stellten.

QUERFELDEINS überzeugt mit Entwurf für den Waageplatz

Nun wurden die Gewinner*innen gekürt. Das Büro QUERFELDEINS aus Dresden konnte sich vor dem Berliner Büro GM013 Landschaftsarchitektur auf Platz zwei und dem Büro studio polymorph Landschaftsarchitekten, ebenfalls aus Berlin, auf Platz drei durchsetzen. Dabei überzeugten die Planer*innen nicht nur das Preisgericht, sondern auch die Bürger*innen vor Ort. Denn im Vorfeld der Jurysitzung hatte die Bevölkerung die Möglichkeit, alle eingegangenen Entwürfe in anonymisierter Form anzuschauen und der Jury dann schriftliche Kommentare und Hinweise zu hinterlassen. Die Bewertungen flossen in die Entscheidung des Preisgerichts mit ein. QUERFELDEINS überzeugte dabei mit einem Entwurf, der die Aufenthaltsqualität für ein diverses Spektrum an Nutzer*innen ebenso im Blick behält wie eine klimaangepasste Entwicklung des Platzes.

 

Diverse Ansprüche

Die heutige Gestaltung des Waageplatzes war nicht mehr zeitgemäß. In seiner bisherigen Ausformulierung wurde er eher als Durchgangsraum denn als Aufenthaltsort wahrgenommen. Die Stadt wünschte sich deshalb eine mutige Umgestaltung. Stadtbaurat Frithjof Look betont, dass diese mit dem Entwurf von QUERFELDEINS gefunden worden sei: „Es freut mich, dass Querfeldeins die verschiedenen Ansprüche sensibel abgewogen hat und so einen zeitgemäßen, multikodierten und klimaresilienten Stadtplatz mit Spielmöglichkeiten in der engen historischen Innenstadt schafft.“

Der Entwurf konnte durch seine Details und ökologischen Konzepte überzeugen. credits: QUERFELDEINS Landschaft I Städtebau I Architektur
Der Entwurf konnte durch seine Details und ökologischen Konzepte überzeugen. credits: QUERFELDEINS Landschaft I Städtebau I Architektur

Details des Entwurfs

Die Landschaftsarchitekt*innen plädieren für einen grünen und belebten Stadtplatz. Dabei wählen sie eine organische Formensprache, die sich aus den Verkehrsströmen der Passant*innen ergibt. So entstehen verschiedene Bereiche, gleichsam ermöglichen angepasste Wegverbreiterungen ein reibungsloses Passieren. Darüber hinaus gelingt durch das Motiv die Verzahnung zweier Gestaltungsansprüche. Denn zum Einen soll der Waageplatz auch zukünftig als befestigter und bespielbarer Stadtplatz fungieren, auf dem zum Beispiel Feste und Veranstaltungen stattfinden können. Zum Anderen wird er als Pocket-Park eine wichtige Erholungsfunktion übernehmen. Durch die Themensetzung „Feiern und Treffen“, „Spielen und Toben“ und „Grün und Nass“ versucht der Beitrag von QUERFELDEINS diese unterschiedlichen Ansprüche in Einklang zu bringen.

Die Planer*innen sehen ihren Entwurf selbst nicht als klassischen Stadtplatz, sondern als Hybrid an Orten. Der wohlüberlegte Materialkanon lässt dabei einen in sich stimmigen Ort entstehen, der jedoch gleichzeitig mit dem gegenüberliegenden Robert-Gernhardt-Platz in Verbindung tritt.

Besonders ist auch das durchdachte Regenwassermanagment. Über sogenannte Trichterschirme und offene Rinnen wird das anfallende Regenwasser auf dem Platz gesammelt und Richtung Leinekanal geleitet. Die historische Zaunanlage, die den Platz abschirmt, wird an einigen Stellen durch den Austausch von Sockelsteinen porös. So gelangt das Wasser aus den Rinnen auf eine Regentreppe hinter der Zaunanlage. Hier fließt das Wasser über mehrere Stufen und Waagschalen schrittweise zum Kanal. Der Weg des Wassers wird so für die Besucher*innen inszeniert.

Zukünftige Schritte

Grundlegend konnte die Idee die Jury überzeugen. Im weiteren Prozess soll der Entwurf aber noch bezüglich der sehr dominanten Radverkehrsführung und hinsichtlich der vorgesehenen Einbauten in den Leinekanal überarbeitet werden. Weiterhin sprach sich das Preisgericht für mehr Verschattungselemente für den Spielplatz aus. Diese Änderungen können im Rahmen der nun anstehenden weiteren Planungsschritte vorgenommen werden. Voraussichtlich noch bis Ende des Jahres 2023 soll die Beauftragung des siegreichen Planungsbüros erfolgen.

Mehr spannende Wettbewerbsnews: Der Naumburger Dom und sein Umfeld gelten als UNESCO Weltkulturerbe. Dieses Umfeld braucht nun eine würdige Aufwertung. Alles zu dem Realisierungswettbewerb hier.