Circuit economy im Rathausviertel Wilhelmsburg

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Rendering zeigt einen begrünten Innenhof mit einer begrünten Treppen- und Brückenanlage. Er wird gesäumt von mehrstöckigen Häusern.
Mit Circuit entsteht im Wilhelmsburger Rathausviertel ein Pilotprojekt. © Behnisch Architekten | moka-studio

Für die Baufelder 14 und 15 im Stadtentwicklungsgebiet Rathausviertel Wilhelmsburg wurde Ende 2022 ein kollaboratives Werkstattverfahren ausgerufen. Der Fokus der Entwürfe lag auf dem Thema Kreislaufwirtschaft. Nun wurde der 1. Preis vergeben. Mehr dazu hier.

Neues im Wilhelmsburger Rathausviertel 

Auf insgesamt 32 Hektar entsteht im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg das  Stadtentwicklungsgebiet Wilhelmsburger Rathausviertel. Nicht nur rund 1 600 neue Wohneinheiten sind hier geplant. Auch circa 29 000 Quadratmeter Gewerbefläche werden in der Zukunft hier zu finden sein. Weiterhin öffentliche Einrichtungen wie Sporteinheiten und Kindertagesstätten. Möglich wird das gigantische Projekt durch die IBA Hamburg und die zugehörige GmbH. Denn nach Abschluss der Internationalen Bauaustellung 2014 in der Hansestadt löste sich die Planungsgesellschaft nicht einfach auf, sondern agiert weiterhin und verantwortet seither unter anderem die Planung und Realisierung von zehn Neubauquartieren. Darunter eben auch das Rathausviertel Wilhelmsburg. Den Entwurf dazu lieferten bereits im Jahre 2015 DeZwarteHond und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, die damals den städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb „Wohnen für alle – mitten in Wilhelmsburg“ gewannen.

Sie entwickelten eine neue Landschaftsachse mit Entwässerungsgräben – den sogenannten Wettern – , die vom Inselpark bis zum Ernst-August-Kanal führt. An diesen grünen Korridor gliedern sich Radwege sowie Flächen zum Flanieren und Verweilen ein. Weiterhin soll das Viertel zukünftig unterschiedliche Wohnungsangebote für Menschen aller Ziel- und Altersgruppen und damit einhergehend eine architektonische Vielfalt bieten. Dazu variieren die Baufelder im Areal in ihrer Ausdehnung und Orientierung. Für die Baufelder 14 und 15 wurde Ende 2022 ein kollaboratives Werkstattverfahren zum Thema Re-Use und Zirkularität ausgerufen. Mithilfe zweier Werkstatttermine entwickelten die eingeladenen, teilnehmenden Büros über zwei Phasen hochbauliche Konzepte für den Ort.

Verfahren setzt auf Kreislaufwirtschaft

Dabei galt es unterschiedliche Funktionen unterzubringen. Grundsätzlich sah die Auslobung für das Rathausviertel Wilhelmsburg Mischnutzungen aus Gewerbe, Wohnen und öffentlichen Einrichtungen wie jeweils einer Kindertageseinrichtung vor. Die beiden Baufelder – im Norden Baufeld 14 und im Süden Baufeld 15 – sind dabei über ein Bestandsbrückenbauwerk verbunden. Diese Bauwerk sollte in das Gesamtkonzept integriert werden. Dabei galt es jedoch, eine sinnstiftende, öffentlichkeitsbezogene Nutzung im Bestand zu integrieren. Neben diesen städtebaulichen Festsetzungen lag ein wesentlicher Fokus des Verfahrens auf der Entwicklung im Sinne einer circular economy – also nach Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft. Dazu konnten sich die teilnehmenden Büros am Gestaltungsleitfaden der IBA orientieren. Aus dem intensiven Verfahren ging nun ein Büro als Gewinner hervor. Behnisch Architekten aus München/ Weimar, TREIBHAUS Landschaftsarchitektur aus Berlin/Hamburg und knippershelbig und Transsolar Energietechnik GmbH konnten mit ihrem Entwurf überzeugen. Sauerbruch Hutton und Jan Wiese Architekten – beide aus Berlin – belegten die Plätze zwei und drei.

Das Pilotprojekt in Hamburg ist gleichzeitig Teil des EU-Forschungsprojektes CIRCuIT. Dabei haben sich die vier Städte Kopenhagen, Hamburg, Helsinki und London zusammengeschlossen, um innovative Lösungen im Hinblick auf einen zirkulären Umbau ihrer baulichen Umwelt bereitzustellen. Der angestrebte Wendepunkt im Bauen gelingt unter anderem dadurch, dass sich Partner*innen aus der gesamten Wertschöpfungskette beteiligen, sodass die Ergebnisse direkt wieder darin einfließen können und Wissen verknüpft wird. 

Atmosphäre am Wasser. © Behnisch Architekten | moka-studio
Atmosphäre am Wasser. © Behnisch Architekten | moka-studio

Gebäude als Organismus

Der erstplatzierte Entwurf zum Rathausviertel Wilhelmsburg stellt ein Pilotprojekt für eine neue Art des Bauens dar – vollständig regenerativ und ressourceneffizient durch Kreislaufsynergien. Behnisch Architekten setzen dafür einerseits auf neue Technologien, innovative Materialien und den Einsatz erneuerbarer Energien. All dies trägt zur Energieeffizienz und zur Optimierung der Gebäudedienstleistungen bei. Darüberhinaus legen die Architekt*innen den Fokus auf den gesamten Lebenszyklus der Gebäude und deren Transformierbarkeit. So sieht der Entwurf beispielsweise eine einfache und flexible Anpassung der Wohnungsgrößen vor, indem Einheiten horizontal oder vertikal über Verbindungsgänge ohne Umbauten miteinander gekoppelt werden können. Dabei sind in der Konstruktion die Verbindung und Trennbarkeit von Baustoffen oder der Umgang mit Lagerbeständen und Resten mitbedacht. Durch die Fügungen kann das Gebäude zerlegt und die einzelnen Teil wieder verwendet werden. Grundgedanke war das Prinzip des Gebäudes als Materiallager für die Zukunft. Einem Organismus gleich, entwickelt sich das Gebäude mit den Bedürfnissen der Bewohner*innen mit. Reduce, Reuse und Recycling sind im Entwurf von Behnisch Architekten demnach mehr als reine Worthülsen.

Leitideen für das Quartier. © Behnisch Architekten
Leitideen für das Quartier. © Behnisch Architekten

Freiräume und Mobilität im Rathausviertel Wilhelmsburg

Ebenso trägt der Freiraum essentiell zur Entwicklung des nachhaltigen Quartiers bei. So sollen auf dem Areal Versiegelung reduziert und stattdessen Naturräume entwickelt werden. Die Innenhöfe werden nicht unterbaut, um Baumpflanzungen einen durchwurzelbaren Standort zu garantieren. Die Dächer und Fassaden werden begrünt. Auch für die Bestandsbrücke ist eine begrünte Stufenanlage mit Urban Farming vorgesehen. Mehr noch, sie wird zum „Herz des Quartiers“ und dient zunächst als Infopunkt und Starterbox für alle Entwicklungen im Viertel sowie als Ausstellungsfläche für zirkuläres Bauen. Im weiteren Verlauf wandelt sie sich durch eine Pergola, Sanitäranlagen und eine Küche zum Treffpunkt für die Gemeinschaft. Im nördlichen Hof entsteht eine grüne, spielerische Topographie. Weiterhin sind den Kindertageseinrichtungen auf beiden Baufeldern entsprechende Freiflächen zugeordnet. Auf dem südlichen Baufeld sieht der Entwurf außerdem zwei kleinere Pocket-Parks vor. Für die Pflanzenauswahl im Gebiet sind klimaangepasste Arten vorgesehen. Und nicht zuletzt legt der Entwurf auch ein Konzept für die Gestaltung der Wasserkreisläufe innerhalb der Nachbar*innenschaft vor.

Ebenso setzt der Entwurf im Rathausviertel Wilhelmsburg auf nachhaltige Mobilität. Dazu erhält jedes Haus angegliederte Radabstellflächen und -infrastruktur. Weitherhin sind die Baufelder fußläufig erschlossen und direkt an den ÖPNV mit Bus und Bahn angebunden. So wird Individualverkehr innerhalb des Quartiers vermieden. Stattdessen werden PKW von der Mengestraße in eine zur Hälfte eingegrabene Parkspange geleitet, die so natürlich belichtet und belüftet werden kann.

Lageplan des Entwurfes. © Behnisch Architekten
Lageplan des Entwurfes. © Behnisch Architekten

Eine Vision für die Zukunft

Das Projekt Rathausviertel Wilhelmsburg zeigt, wie eine attraktive, anpassungsfähige Architektur aussehen kann. Dabei stellt der Entwurf neben ästhetischen und ökologischen Gesichtspunkten, auch soziale Aspekte und die Bedürfnisse der Nutzer*innen in den Vordergrund. Dadurch könnten mehr Akzeptanz und Identifikation mit der gebauten Umwelt entstehen. Es bleibt spannend, wie Auslober*innen, Architekt*innen und Anwohner*innen das Pilotprojekt weiterentwickeln. Schon jetzt beeindruckt es durch die innovativen Ansätze, die Möglichkeiten des Rückbaus von Gebäuden zur Wiederverwendung von Materialien ausloten. Nachhaltiges Bauen der Zukunft braucht mehr solcher Konzepte für demontierbares und flexibles Bauen. Denn letztlich profitieren davon Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft gleichermaßen.

Ein anderes spannendes Projekte aus Hamburg entsteht zum Beispiel Kirchenpauerkai an der Elbe.

 

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Wir sind Fachmedium des Jahres!

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Die Garten + Landschaft ist Fachmedium des Jahres 2017. Das verkündete die Jury auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse in Frankfurt am 17. Mai 2017.

Wissen vermitteln, den Horizont erweitern, Perspektiven bieten und Emotionen wecken – mit Tiefgang, einem modernen Layout und dem Anspruch auf Aktualität. Das muss eine gute Fachzeitschrift können. Und wir haben es jetzt schwarz auf weiß: so ein Medium ist die Garten + Landschaft. Gestern wurden wir auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse in Frankfurt als beste Fachzeitschrift des Jahres (bis 1 Mio. Umsatz) ausgezeichnet.

Für journalistische Qualität ausgezeichnet

Die Jury war sich einig: „Die Garten + Landschaft versteht es, den Fachzeitschriftenleser auf einer emotionalen Ebene anzusprechen. Der Titel besticht durch ein großzügiges und opulentes Layout, ohne an Sachlichkeit zu verlieren. Typo und Bilder werden vorbildlich eingesetzt“. Sehr gut gefallen haben der Jury auch die strukturierte Leserführung, die vielfältigen Stilformen und die Rubrik „Snapshots“.

Die Garten + Landschaft befindet sich in guter Gesellschaft. Auch die anderen Preisträger überzeugten die Jury von ihrer journalistischen Qualität: Ausgezeichnet wurden unter anderem die Deutsche Apotheker Zeitung, Miss & Mister Handwerk, DeviceMed, Si und die Website Hofheld vom Deutschen Landwirtschaftsverlag.

Zur Hauptjury gehörten Bernd Adam, Geschäftsführer der Deutschen Fachpresse, Wolfgang Beisler, stellvertretender Sprecher der Deutschen Fachpresse und Geschäftsführer des Carl Hanser Verlags, Jörg Dambacher, geschäftsführender Gesellschafter der RTS Rieger Team Werbeagentur, Prof. Dr. Lutz Frühbrodt, Leiter des Studiengangs „Fachjournalismus mit Schwerpunkt Technik“ an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Stefan Rühling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vogel Business Media und Hans Scheider, Mitgesellschafter der diemedia GmbH.

Hier geht’s zum Probeabo der Garten + Landschaft.

Disney Dorf – tausend Wohneinheiten mit Micky Maus

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das soll bald in den Disney Storyliving Communities möglich sein. (Foto: Capricorn song / Unsplash)
das soll bald in den Disney Storyliving Communities möglich sein. (Foto: Capricorn song / Unsplash)

Disney für Erwachsene

Zwei Stunden von Los Angeles entfernt möchte der Disney-Konzern ein erstes Dorf mit tausend Wohneinheiten bauen. Das Micky-Maus Dorf soll dabei den typischen Disneycharme versprühen und junge Menschen, Tourist*innen, aber vor allem auch Senior*innen anziehen. Alles zu dem Projekt – das nur das erste von vielen sein soll – lesen Sie hier.

Im Februar 2022 kündigte Disney „Storyliving“ an: Nachbarschaften oder Communities, die es Fans ermöglichen sollen, „nach neuen Wegen zu suchen, um Disney zu einem größeren Teil ihres Lebens zu machen“. Bei diesen neuen Wohngebieten in ganz Amerika handelt es sich um per Masterplan entworfene Communities, die sich durch „einzigartig gestaltete Räume, einzigartige Annehmlichkeiten und Disneys weltberühmten Service“ auszeichnen werden. Der erste Standort des Disney Dorf wird in Rancho Mirage, Kalifornien, sein. Dies ist der Ort, an dem der Firmengründer Walt Disney einst lebte.

Josh D’Amaro, Leiter von Disneys Abteilung für Parks, Erlebnisse und Produkte, sagte, es sei nur logisch, Nachbarschaften im Stil eines Themenparks zu schaffen: „Seit fast hundert Jahren hat Disney mit seinen Geschichten und Figuren die Herzen der Menschen überall berührt“, sagte er. „Während wir uns auf das nächste Jahrhundert unseres Bestehens vorbereiten, wollen wir neue und aufregende Angebote entwickeln, um die Magie von Disney zu den Menschen zu bringen – indem wir Geschichten in echtes Leben verwandeln.“

Das erste Disney Dorf

Erste Renderings der Storyliving Communities zeigen Orte, die sehr idyllisch und urlaubsähnlich aussehen. Die deutsche Zeitung „Der Spiegel“ hat sie als „ewige Kreuzfahrten“ und „echte Märchenwelten“ beschrieben. Den Bewohner*innen werden zahlreiche Aktivitäten wie Yoga- und Kochkurse sowie ein vielfältiges Wellness-Angebot geboten.

Die Zielgruppe für die Storyliving Communities sind erwachsene Disney-Fans, die eine harmonische Disneyland-Atmosphäre suchen. Diejenigen, die 55 Jahre und älter sind, haben eine starke Bindung zu Disney und blicken auf ältere Filme und erste Besuche in den Disneyland-Parks zurück. Der erste Park eröffnete im Juli 1955 in Anaheim, Kalifornien. Im Oktober 1971 folgte Disney World in Bay Lake, Orlando.

Im Jahr 1996 gründete die Walt Disney Company die Stadt Celebration in Florida, eine Nachbarschaft im Osceola County. Celebration zeichnet sich durch begehbare Straßen, zahlreiche Parks in der Nachbarschaft, günstige Einkaufsmöglichkeiten und traditionelle Wohnformen aus. Sie ist ein Beispiel für den „New Urbanism“, der zeigt, wie die Häuser früher aussahen. Die Stadt befindet sich zwar nicht auf dem Disney-Resort selbst, liegt aber in der Nähe des Parks. Die ersten Häuser wurden von Disneyland-Fans bei einer Tombola gewonnen. Heute befinden sich die Grundstücke von Celebration jedoch alle in Privatbesitz.

Erster Spatenstich im April 2022

Disneys erste Storyliving Community in Rancho Mirage wird den Namen Cotino tragen. Der erste Spatenstich fürs Disney Dorf ist für den 26. April 2022 im Rahmen einer privaten Zeremonie geplant. Das Gelände wird derzeit planiert, was bis zu zwölf Monate dauern kann.

Cotino soll eine Wohnsiedlung, eine 24 Hektar große, schwimmfähige Lagune und ein Resort-Hotel umfassen. Die Wohnmöglichkeiten werden voraussichtlich aus Anwesen, Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern bestehen. Sie sind um eine große Oase mit künstlichen Stränden angeordnet. Die Storyliving Community wird als Gemeindeverband organisiert sein, der von Disney-Mitarbeiter*innen geleitet wird. In der Storyliving Community sollen das ganze Jahr über Veranstaltungen und Unterhaltungsprogramme zum Thema Disney stattfinden.

Gabe Codding, Stadtsprecher von Rancho Mirage, sagte, dass es noch keine Baugenehmigung für Cotino gibt. Dies bedeutet, dass der Bau lange dauern könnte. Der Bebauungsplan für das Grundstück ist zwar bereits genehmigt, doch muss die Gemeinde noch ein Antrags- und Genehmigungsverfahren durchlaufen. Dazu gehören Präsentationen vor dem Architectural Review Board der Stadt, der Planungskommission und dem Stadtrat. Dabei müssen sowohl die Meinungen der Öffentlichkeit als auch die von Fachleuten vorgebrachten Überlegungen und Fragen berücksichtigt werden.

Disney kündigt an, überall in den Vereinigten Staaten Storyliving Communities zu errichten. Es wird jedoch noch einige Jahre dauern, bis die ersten Märchendörfer, das erste Disney Dorf bewohnbar ist – Micky Maus muss sich also noch ein wenig gedulden.

Kritische Stimmen

In den Vereinigten Staaten von Amerika wird häufig beklagt, dass Disney „alles besitzt“, von Fernsehsendern über Filmproduktionsfirmen bis hin zu Zeitungen. Sogar GoPro ist teilweise im Besitz des Unternehmens. Mehr als 210 000 Menschen arbeiten bei dem Unternehmen, das sich nicht mehr im Besitz der Disney-Familie befindet. Stattdessen ist der größte Aktionär die Vanguard Group Inc.

Als Titan in der Welt der Vergnügungsparks, des Fernsehens und der Filme ist Disney nun dabei, sich in die Entwicklung von Wohnvierteln zu versuchen. Dies hat in den sozialen Medien viel Kritik hervorgerufen, die Storyliving als „Gated Community für Disney-Erwachsene“ bezeichnet. Die Idee, dass ein Unternehmen eine Stadt besitzt, ist selbst in den Vereinigten Staaten ungewöhnlich.

Gleichzeitig steht Disney in der Kritik, seine Mitarbeiter*innen unterbezahlt zu haben, was Twitter-Nutzer*innen dazu veranlasst hat, Dinge zu tweeten wie „Irgendwie krank, dass Disney Wohnungen für die Reichen baut, während ein guter Prozentsatz seiner Mitarbeiter obdachlos ist und in ihren Autos lebt, aber das ist eben der Maus-Kapitalismus“. Gleichzeitig hat Disney Pläne für den Bau von 1 300 bezahlbaren Wohnungen in der Nähe des Themenparks in Orlando angekündigt.

Zu einem etwas anderen Park in der kalifornischen Großstadt, können Sie hier etwas lesen.