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Riding the Hills – Entwurfsstudio „Into the Wild“

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Perspektive, Grafik: Sabine Seemann
Perspektive, Grafik: Sabine Seemann
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Schon heute fahren Mountainbiker*innen durch die Hügel des Berliner Volkspark Prenzlauer Berg. Mit ihrem Entwurf möchte Sabine Seemann diese Nutzung des Parks weiter stärken. Dabei sollen nicht nur die Fahrer*innen selbst, sondern auch andere Parkbesucher*innen in den Sport eintauchen können. Wie diese zwei Gruppen miteinander in Kontakt kommen, beschreibt Sabine Seemann im Folgenden selbst in ihrer Projektvorstellung. Die Arbeit entstand im Rahmen des Entwurfsstudios „Into the Wild“ an der TU Berlin.

Nicht nur in unserer Septemberausgabe 2023 machen wir Raum für Projekte aus dem Studium. Auch auf unserer Webseite stellen Studierende ihre eigenen Arbeiten selbst vor – zum Beispiel in diesem Beitrag. Die Projekte finden Sie alle auf unserer Themenseite „Studium“ und die Septemberausgabe gibt’s in unserem Shop.

Bike and Hike auf den Prenzlauer Bergen

Der Volkspark Prenzlauer Berg wird zum neuen Mountainbike-Hotspot in Berlin. Der mit Trümmern des Zweiten Weltkrieges aufgeschüttete Volkspark zeichnet sich insbesondere durch seine Topografie aus. Diese besondere Topografie wird heute schon von Mountainbikefahrer*innen genutzt und geschätzt.

Mit dem Entwurf soll die bereits vorhandene Nutzung des Mountainbikefahrens gefördert und im Einklang mit den Parkbesuchenden gebracht werden. Es werden Elemente entwickelt, um das Mountainbikefahren für die Spazierenden sichtbar, erlebbar und sicher zu machen. So entstehen interessante Kreuzungspunkte, in denen sich die verschiedenen Bewegungsströme der Mountainbikefahrer*innen sowie der Besuchenden auf unterschiedlichen Höhenniveaus begegnen können.

Neben den Kreuzungspunkten entstehen auch sogenannte Kontaktpunkte zwischen den beiden Nutzergruppen. An diesen Kontaktpunkten gibt es innerhalb des Parkes immer mal wieder die Möglichkeit, sich auf Augenhöhe zu begegnen. So sorgen zum Beispiel die Wallrides auf verschiedenen Höhenniveaus für dynamische Momente zwischen beiden Nutzergruppen.

Lageplan, Grafik: Sabine Seemann
Lageplan, Grafik: Sabine Seemann

Im südlichen Parkteil wird Mountainbiken zum Highlight

Einzelne Mountainbike-Elemente wie Doubles, Step Ups oder Step Downs sollen den Fahrer*innen auch auf den Strecken Herausforderung und Spaß am Sport bringen. Diese orientieren sich an den üblichen Elementen, die sich auf etablierten Mountainbike-Strecken befinden. Einzelne Mountainbike-Elemente werden dabei auch auf den Wegen für die Parkbesuchenden umgesetzt.

Wallwalks, Sticks and Stones sowie Ups and Downs bringen die gängigsten Herausforderungen zu den Besuchenden ohne Fahrrad. So befinden sich auf den Spazierwegen immer mal wieder einzelne Stationen, die zu Fuß bewältigt werden dürfen, ohne dabei die barrierefreie Erschließung zu zerschneiden. Im südlichen Teilbereich des Parks rund um das Hohe Plateau soll das Mountainbikefahren zum Highlight werden.

Einzelne Elemente von „Riding the Hills“, Grafik: Sabine Seemann
Einzelne Elemente von „Riding the Hills“, Grafik: Sabine Seemann

Nachempfinden, wie herausfordernd Mountainbiken sein kann

Mit dem sogenannten Towerride und der Northshore-Route (aufgeständerte Mountainbikeroute) auf dem vorhandenen Offenland-Biotop können Fahrer*innen ihr Training beginnen. Der Towerride auf dem Hohen Plateau stellt einen kreisförmigen Turm dar, der zunächst mit 20 Prozent Steigung auf eine Zwischenebene, die Aussichtsplattform, führt. Hier kommen Mountainbikerfahrer*innen auf einem einen Meter breiten Weg in die Höhe.

Außerdem führt wegebegleitend bis zur Plattform ebenfalls ein ein Meter breiter Asphaltweg hoch, der von den Parkbesuchenden genutzt werden kann. Hier können die Fußgänger*innen auf der steilen Rampe nachempfinden, wie herausfordernd der Mountainbikesport sein kann. Von der Aussichtsplattform erhalten die Parkbesuchenden einen tollen Ausblick auf die weiterführende Mountainbikestrecke über das Offenland-Biotop.

Der Entwurf entstand im Rahmen des Entwurfsstudios „Into the Wild“ an der TU Berlin. Mehr über die Hintergründe des Studios und den Volkspark Prenzlauer Berg lesen Sie hier, und weitere Entwürfe von Studierenden gibt’s hier zu entdecken.

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Die Zukunft des öffentlichen Verkehrs

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Effizienz durch Technologie und nachhaltige Stadtplanung sind die Zukunft des ÖPNV. Foto von Chris Viel auf Unsplash
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Der öffentliche Verkehr steht an der Schwelle zu einem grundlegenden Wandel. Moderne Technologien wie Digitalisierung und autonome Fahrzeuge versprechen ebenso Effizienzgewinne wie nachhaltige Stadtplanung. Um diesen Fortschritt voranzutreiben, spielen staatliche Investitionen und politische Strategien eine entscheidende Rolle.

Digitalisierung als Motor der Mobilitätswende

Die Digitalisierung revolutioniert den öffentlichen Verkehr auf mehreren Ebenen. Intelligente Verkehrssteuerungssysteme, datenbasierte Prognosen und digitale Plattformen fördern die Effizienz und den Komfort. Smart Mobility-Apps integrieren verschiedene Verkehrsmittel und optimieren Routen in Echtzeit. Die Verbindung von Bus, Bahn, Leihfahrrädern und Sharing-Diensten wird so intuitiver und komfortabler.

Digitale Ticketing-Systeme, wie sie etwa in Skandinavien oder Singapur etabliert sind, erleichtern Fahrten und reduzieren den Bedarf an physischen Verkaufsstellen. In Deutschland arbeitet der ÖPNV an landesweiten Plattformen, die Tarifgrenzen und Verkehrsverbünde harmonisieren sollen. Derartige Entwicklungen steigern nicht nur die Benutzerfreundlichkeit, sondern auch die Effizienz des gesamten Systems.

Autonome Fahrzeuge: Die Revolution auf der Straße

Autonome Busse und Shuttles versprechen neue Möglichkeiten für den öffentlichen Verkehr. In strukturschwachen Regionen oder zu verkehrsarmen Zeiten könnten sie bestehende Linien ergänzen. Projekte wie das autonome Shuttle im Hamburger Hafen oder die autonomen Kleinbusse in Bad Birnbach zeigen, dass diese Technologie auf dem Vormarsch ist.

Besonders relevant ist der Einsatz autonomer Fahrzeuge für die sogenannte „letzte Meile“. In Wohnquartieren oder Gewerbegebieten können sie Fahrgäste flexibel an ihr Ziel bringen und so das Potenzial des öffentlichen Verkehrs erweitern.

Nachhaltige Stadtplanung: Verkehr neu denken

Technologie allein reicht jedoch nicht aus. Nachhaltige Stadtplanung ist unverzichtbar, um den öffentlichen Verkehr effizient und attraktiv zu gestalten. Konzepte wie „15-Minuten-Städte“ oder autofreie Quartiere verlagern die Mobilität von motorisiertem Individualverkehr hin zu Fuß- und Radverkehr sowie öffentlichen Verkehrsmitteln.

Der gezielte Ausbau von Mobilitätshubs, an denen verschiedene Verkehrsmittel gebündelt werden, kann den ÖPNV stärken. Solche Knotenpunkte erleichtern den Umstieg und verringern Wartezeiten. Gleichzeitig fördert die Aufwertung von Haltestellen durch Begrünung, Beleuchtung und soziale Sicherheit die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs.

Investitionen und politische Weichenstellungen

Der Umbau des öffentlichen Verkehrs hin zu einer digitalen, nachhaltigen Zukunft erfordert gezielte Investitionen. Staatliche Förderprogramme für emissionsfreie Busse, den Ausbau von Radwegen oder die Modernisierung von Bahnhöfen sind essenziell.

Zudem braucht es regulatorische Rahmenbedingungen, die Innovationen begünstigen. Hierzu gehört der zügige Ausbau digitaler Infrastruktur ebenso wie die Anpassung von Verkehrsordnungen an autonome Fahrzeuge und neue Mobilitätskonzepte.

Fazit: Synergien nutzen für die Mobilität der Zukunft

Die Zukunft des öffentlichen Verkehrs liegt in der intelligenten Verbindung von Digitalisierung, nachhaltiger Stadtplanung und politischen Weichenstellungen. Nur wenn diese Bereiche ineinandergreifen, kann der ÖPNV zu einer echten Alternative zum motorisierten Individualverkehr werden. Smart Mobility, die Integration autonomer Fahrzeuge und die gezielte Förderung nachhaltiger Städte bilden das Fundament für eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Mobilität.

 

Mehr zur Kampagne Move to Improve hier. 

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Gärten der Welt – Lanzarote

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auch Schwiegermutterstuhl genannt
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Arte zeigt gerade die sehenswerte Dokumentationsreihe „Erstaunliche Gärten“, die außergewöhnliche Gärten weltweit porträtiert. Die Serie stellt unter anderem Projekte aus Deutschland, Mexiko oder China vor. Diese Woche zeigt die Dokureihe ein Beispiel in Lanzarote.

Ein Amphitheater aus Kakteen

Im Atlantischen Ozean liegen die sieben Kanarischen Inseln. Eine davon ist Lanzarote. Auf der 800 Quadratkilometer großen Vulkaninsel weht das ganze Jahr über ein kalter Wind: der Passatwind. Gleichzeitig ist Lanzarote die Trockenste der Kanarischen Inseln. Bei diesen Wetterbedingungen ist es erstaunlich, dass überhaupt ein Garten auf der Insel entstanden ist. Der Jardín de Cactus  erstreckt sich in Rot, Grün und Schwarz zwischen Felsen und Kratern auf der trockenen Insel. Er hebt eine der widerstandsfähigsten Pflanzen überhaupt hervor, die einzige, die in solch einem Klima überleben kann: der Kaktus.

Hunderte Kaktusarten hat der einheimische Künstler und Naturliebhaber César Manrique in seinem letzten Werk auf Terrassen angeordnet. Die Kakteen kommen aus Amerika, Afrika und Ozeanien. Die Terrassen gleichen einem 24 Hektar großen Amphitheater aus Stein. Der Garten zeigt die einzigartige Ästhetik des Künstlers und würdigt die spröde Natur Lanzarotes.

Alle Bilder: © Cinetévé

Die Folge ist vom 6. Oktober bis 13. Oktober 2018 online auf arte.tv zu sehen.

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