03.06.2022

Aktuelles

Endstation! – Was kostet die Welt?

von Theresa Ramisch

Können wir bitte aufhören, über die Zukunft der Mobilität zu philosophieren und endlich zu Taten schreiten? Wir in der G+L Redaktion sind nämlich das Gefasel über SUVs in der Stadt und Schnittstellenmanagement ziemlich leid. Und genau deswegen widmen wir dieses Jahr ganze drei Ausgaben dem Thema „Mobilität der Zukunft“. In der dritten und finalen Ausgabe der Serie blicken wir auf New York City, Mexico City, Seoul sowie Singapur. Was wir dabei gefunden haben, lesen Sie hier.

 

Drei Ausgaben zur „Mobilität der Zukunft“:

Die Mobilitätsserie der G+L: Bitte einsteigen: Stadtmobilität DACH

Mobilität ist mehr als Pop-up-Radwege

Anfang April erschien der „Electromobility Report 2022“. Das Center of Automotive Management bewertete hierfür im Zeitraum 2012 bis 2021 internationale Autobauer*innen. Das Ergebnis: Laut dem Electromobility Report 2022 ist mit 175,8 Indexpunkten die US-amerikanische Firma „Tesla“ das weltweit innovativste Unternehmen der Elektromobilitäts-Branche. Auf Platz 2 folgt der deutsche Volkwagen-Konzern mit 137,2 Indexpunkten und auf Platz 3 Hyundai mit 76,9 Indexpunkten. 

Der Unterschied zwischen Tesla und dem Rest? Tesla-Gründer Elon Musk denkt Mobilität ohne Grenzen. Eines seiner ­berühmtesten Zitate lautet: „Our existence cannot just be about solving one miserable problem after another. There need to be reasons to live.” Und gemäß diesem Zitat agiert Musk auch – Kritiker*innen würden sagen in fast wahnsinniger Manier. Der südafrikanische Unternehmer verzichtet bei Tesla nahezu komplett auf Marketingmaßnahmen. Er baut das Unternehmen aber im rasanten Tempo aus – unter anderem durch das neue Werk im brandenburgischen Grünheide. Gleichzeitig schickt Musk mit weiteren Unternehmen wie SpaceX Raketen ins All. Und forciert derzeit die Übernahme der internationalen Social-Media-Plattform Twitter und arbeitet parallel an der Idee des Hyperloops – ­einem 1220 km/h schnellen Hochgeschwindigkeitsverkehrs­system. Elon Musk denkt Mobilität in Synergien – und sein Erfolg gibt ihm recht dabei.

Denn wie auch schon Karla Wiegmann von Fridays for Future, aber auch Lawrence Leuschner, CEO der E-Scooterfirma TIER, in unseren bisherigen ersten zwei Stadt-Spezial-Ausgaben zum Thema Urbane Mobilität im Interview sagten: E-Mobilität ist gut, wichtig und ein essenzieller Baustein einer nachhaltigen und intelligenten Stadtmobilität. Sie darf aber nicht als die alleinige Lösung gesehen werden. Auch wenn, oder insbesondere dann, wenn große deutsche Mobilitätsfirmen wie VW, BMW, die Deutsche Bahn, die deutsche Politik oder auch internationale Fachmessen wie die IAA in Digitalisierung und E-Mobilität öffentlich Allheilmittel bekunden.

Hätten Sie das gewusst? Spannende Fakten zur Mobilität befinden sich in den drei Mobiltäts-Ausgaben.

Umso mehr freuen wir uns, mit dem vorliegenden Heft und damit der dritten und finalen Ausgabe des Stadt Spezials 2022 die Perspektive auf nachhaltige Mobilitätslösungen nochmal zu weiten. Dieses Mal mit Fokus auf die internationalen Städte New York City, Mexico City, Seoul und Singapur. Die Artikel unseres internationalen Autor*innennetzwerkes zeigen: Zukunftsgerichtete Mobilität ist so viel mehr als Pop-up-Radwege, E-Ladestationen und kostenloser ÖPNV. Nachhaltige Mobilität definiert sich durch das Schaffen von Synergien – zum Teil von Kräften, die zu entwickeln sind.

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Die G+L 06/22 ist bei uns im Shop erhältlich. Dort können Sie auch die Mini-Serie mit einem Preisvorteil von 24 Prozent erwerben.

Die Aprilausgabe der G+L beschäftigte sich mit der Stadtmobilität im DACH-Raum. Zum Editorial der Chefredakteurin Theresa Ramisch geht es hier.

Die Maiausgabe der G+L beschäftigt sich mit der Stadtmobilität in Europa. Zum Editorial der Chefredakteurin Theresa Ramisch geht es hier.

 

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