Visualisierung: bjarke ingels

(Visualisierung: BIG)

Was haben Kengo Kuma, Bjarke Ingels Group, James K.M. Cheng Architects, WRNS studio sowie Studio Gang gemeinsam? Sie realisieren gemeinsam für den kanadischen Projektentwickler Westbank den Westbank Campus im Silicon Valley. Alles zu dem Projekt hier.

Das kalifornische Silicon Valley in San José ist insbesondere für seine innovativen Erfindungen und Start-ups bekannt. Jetzt will eine Gruppe von Architekturbüros den Ruf der Region auf nachhaltiges Bauen ausweiten: Das Projekt Westbank Campus wird ein neuer Wohn- sowie Arbeitskomplex sein, der mit Holz gebaut wird und auf nachhaltige Bauweisen setzt.

Dadurch will der kanadische Bauunternehmen Westbank San José verändern. Bislang beherbergt die Stadt im Silicon Valley Technologiezentren, deren ökologischer Fußabdruck nicht besonders nachhaltig ist. Außerdem besteht in der Region eine große Nachfrage nach Wohnraum. Es gibt darüber hinaus einen großen Bedarf an mehr Gemeinschaft und Nachbarschaft. Gemeinsam mit Kengo Kuma, Bjarke Ingels Group, James K.M. Cheng Architects, WRNS Studio sowie Studio Gang will Westbank diesen Bedarf durch nachhaltige, zukunftsorientierte Architektur decken.

Silicon Valley: Arbor von Studio Gang

Jedes der teilnehmenden Studios wird sich auf einen anderen Aspekt der Entwicklung des Westbank Campus konzentrieren. Der Holzturm „Arbor“ von Studio Gang im Zentrum des Silicon Valley Westbank Campus symbolisiert den Arbeitsplatz der Zukunft und zeigt, wie ein typischer Arbeitsplatz durch nachhaltiges Bauen zu einem reichen Ökosystem und ebenso zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen kann.

Etwa 30 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen stammen aus dem Bausektor. Es ist zwar nicht möglich, bestehende Gebäude abzureißen (nicht einmal im Silicon Valley), aber das Projekt Westbank Campus schlägt eine Brücke zwischen dem Alten und dem Neuen. Das Alte ist in diesem Fall das Davidson-Gebäude von 1984, das renoviert sowie umgenutzt werden soll. Das Neue ist der Holzturm “Arbor”. Zwei Brücken werden diese Gebäude buchstäblich miteinander verbinden.

Arbor wird sich auch auf die Natur in der gebauten Umwelt konzentrieren. Rund um das Gebäude wird es Grünflächen für Erholung, Arbeit und Gemeinschaft geben. Natürliches Licht, frische Luft und umweltfreundliche Materialien werden die Natur ins Silicon Valley bringen.

Die Wahl von Holz für das Vorzeigegebäude des Silicon Valley Westbank Campus ist wegweisend. Holz hat einen um 35 Prozent geringeren ökologischen Fußabdruck als herkömmliche Baumaterialien wie Beton und Stahl. Die gitterartige Struktur des Gebäudes bietet Platz für Pflanzen, die die Luft filtern sowie die Temperatur in den Wohnungen regulieren.

Den Entwickler*innen zufolge wird der Westbank Campus zur Stärkung des Silicon Valley als zukunftsorientierter Ort beitragen, an dem nicht nur innovative Projekte, sondern auch das Leben selbst im Mittelpunkt stehen.

Park Habitat von Kengo Kuma

Kengo Kuma und Associates entwarfen den „Park Habitat“ als hybriden Grünraum mit Wohn- sowie Arbeitsbereichen als Teil der Silicon Valley Westbank. Ihre Vision besteht aus einem ansprechenden öffentlichen Raum, einer grünen Lunge, mehreren Naturtaschen und einem kombinierten Büro- und Wohngebäude mit einer ansprechenden Fassade und einem Park auf dem Dach.

Die Architekten wollen damit dem dringenden Bedarf des Silicon Valley an Wohn- sowie Büroräumen gerecht werden, die die Natur mit einbeziehen. Ihr Entwurf ist inspiriert von einem moosbewachsenen Baumstamm und seinem organischen Zustand des Überwuchses. Die Büroräume orientieren sich an Grünflächen und sind so gestaltet, dass sie eine optimale Aussicht, Belichtung, Ausrichtung und Funktion bieten. Alle Aspekte des Komplexes werden von der Sonne, ihrem wechselnden Licht und den unterschiedlichen Lichtmengen geprägt.

Silicon Valley: Bank of Italy und Energy Hub von Bjarke Ingels Group

In Zusammenarbeit mit der Westbank wird die Bjarke Ingels Group (BIG) den ikonischen Bank of Italy Tower in San José wiederbeleben. Das Gebäude ist 95 Jahre alt und steht unter Denkmalschutz. Das Innere ist bereits abgerissen worden. Es soll ein neues Ziel in San José werden, mit Einzelhandel, Bildungseinrichtungen, einem Kulturclub sowie Arbeitsplätzen. Das Thema des Entwurfs von BIG ist die adaptive Wiederverwendung: Während sie das Erbe des Gebäudes zum Ausdruck bringen, passen sie es gleichzeitig an zeitgenössische Vorstellungen von Wohnen und Arbeiten an.

Der Orchard Urban Campus

Durch die Wiederverwendung von Fundament, Struktur, Verkleidung und Dach des bestehenden Gebäudes werden 6.000 Tonnen CO2 eingespart. Viele schädliche Auswirkungen des Bauprozesses werden umgangen. Im Außenbereich sollen neue Arbeitsbereiche mit begrünten, auskragenden Konstruktionen entstehen. Insgesamt hofft BIG, ein lebendiges neues Gemeinschaftsgefühl rund um das historische Gebäude zu schaffen.

Darüber hinaus wird die Gruppe ein Energiezentrum für den Silicon Valley Westbank Campus errichten. Dieses Zentrum wird sich im historischen Viertel zwischen dem Wohn- und dem Geschäftsviertel befinden. Es ist als “durchlässiger, ansprechender öffentlicher Raum mit gemischter Nutzung” mit Fußgängerzugang auf Straßenniveau geplant. Einzelhandel auf Straßenniveau, Wohneinheiten in den “Beinen” der Struktur und dichtere Arbeitsbereiche in der oberen Hälfte sollen ein dynamisches Zentrum darstellen.

Der Westbank Campus in San José wird ein neues Geschäfts- und Wohnzentrum erhalten, den Orchard Urban Campus. Das Architekturbüro James K.M. Architects wird einen Wohnturm, die “Orchard Residences”, bauen, der das Dach des bestehenden Bo Town Restaurants respektieren und feiern soll. Nachhaltige Dächer und Energiegewinnung sind Teil beider Standorte. Auch der vertikale Obstgarten wird Teil des städtischen Geländes sein und das landwirtschaftliche Erbe der Gegend würdigen. Dieser Obstgarten wird nicht nur das von der Entwicklung beanspruchte Land vollständig ersetzen, sondern auch zur landwirtschaftlichen Produktion für den Silicon Valley Westbank Campus beitragen.

Das WRNS-Studio arbeitet eng mit James K.M. Cheng Architects zusammen, um den Arbeitsbereich des Orchard Urban Campus zu gestalten. Dieser wird aus zwei Türmen bestehen, die durch ein Podium, einen Markt auf Straßenebene und einen Food Court verbunden sind. Über den Einzelhandelsgeschäften im Erdgeschoss werden große, offene Arbeitsbereiche und Annehmlichkeiten untergebracht sein. Die Dachterrasse des Podiums kann für öffentliche Veranstaltungen im Sinne eines Stadttheaters genutzt werden.

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Gut platzierte Fahrradanlehnbügel tragen sichtbar zur Ordnung, Sicherheit und Aufenthaltsqualität im städtischen Raum bei.
Gut platzierte Fahrradanlehnbügel tragen sichtbar zur Ordnung, Sicherheit und Aufenthaltsqualität im städtischen Raum bei.

In vielen deutschen Städten ist das Fahrrad längst mehr als nur ein Fortbewegungsmittel: Es steht für Flexibilität, Klimaschutz und ein modernes Lebensgefühl. Doch der Weg zur fahrradfreundlichen Stadt erfordert mehr als neue Radwege. Besonders wichtig ist die Infrastruktur abseits der Strecke: Sichere, zugängliche und funktionale Fahrradanlehnbügel tragen entscheidend dazu bei, den Radverkehr langfristig zu etablieren. Ein Beispiel für durchdachte Lösungen liefert das Unternehmen Prünte, das seit Jahren hochwertige Anlehnbügellösungen entwickelt.

Warum Fahrradanlehnbügel mehr sind als Stadtmobiliar

Inmitten von Diskussionen über Emissionsziele, Verkehrsberuhigung und Lebensqualität bleibt ein Fakt konstant: Wer möchte, dass mehr Menschen vom Auto aufs Fahrrad umsteigen, muss ihnen ein ebenso bequemes wie sicheres Nutzungserlebnis bieten. Dazu gehört nicht nur die Fahrt selbst, sondern auch der Anfang und das Ende jeder Radfahrt: Wo stelle ich mein Fahrrad ab?

Hier kommen Fahrradanlehnbügel ins Spiel. Sie sorgen für Ordnung im öffentlichen Raum, verhindern wild abgestellte Räder, geben Sicherheit vor Diebstahl und machen das Radfahren insgesamt attraktiver. Durchdacht platziert und hochwertig ausgeführt, werden sie zu einem sichtbaren Zeichen für moderne Stadtentwicklung.

Mobilitätswende braucht Infrastruktur

Der Fahrradverkehr gewinnt in deutschen Kommunen an Bedeutung. Immer mehr Menschen pendeln mit dem Rad zur Arbeit oder zur Schule, erledigen Einkäufe und Freizeitwege emissionsfrei. Die Politik unterstützt diesen Trend mit Förderprogrammen, doch die Umsetzung liegt bei den Städten und Gemeinden. Diese stehen vor der Herausforderung, funktionale und gleichzeitig gestalterisch ansprechende Lösungen zu schaffen. Fahrradanlehnbügel sind dabei ein zentraler Baustein.

Vorteile für Stadt und Mensch

1. Schutz und Sicherheit
Ein stabiler Fahrradanlehnbügel erlaubt das sichere Abschließen von Rahmen und Rädern. Das verhindert nicht nur Diebstahl, sondern reduziert auch Beschädigungen durch Umfallen oder Umstoßen. Besonders im Innenstadtbereich mit hohem Verkehrsaufkommen ist das entscheidend.

2. Aufgeräumte Straßen
Strategisch platzierte Bügel verhindern das Abstellen von Fahrrädern an Laternen, Zäunen oder Einfahrten. Das sorgt für ein gepflegtes Stadtbild und reduziert Konflikte zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmern.

3. Klimaschutz durch Fahrradnutzung
Jede Fahrt mit dem Rad spart CO2. Gute Abstellmöglichkeiten fördern die Fahrradnutzung und unterstützen so aktiv die Mobilitätswende hin zu einer klimafreundlicheren Stadt.

4. Gesundheit und Lebensqualität
Regelmäßiges Radfahren fördert die Gesundheit. Weniger Autoverkehr bedeutet weniger Lärm und Abgase. Fahrradanlehnbügel sind somit Teil eines gesunden, lebenswerten urbanen Raums.

Gestaltung trifft Funktion: Die Vielfalt der Anlehnbügel

Fahrradanlehnbügel gibt es in zahlreichen Varianten: von klassisch bis modern, aus verzinktem Stahl, Edelstahl oder pulverbeschichtet in Wunschfarbe. Modelle von Prünte kombinieren funktionales Design mit hoher Materialqualität und Langlebigkeit. Einige Ausführungen verfügen über integrierte Werbeflächen oder können mit LED-Elementen kombiniert werden. Darüber hinaus bietet Prünte auch spezielle Ladeparker mit integrierter Ladefunktion für E-Bikes an – eine zukunftsweisende Lösung für den wachsenden Bedarf an nachhaltiger Mobilität im urbanen Raum.

Die Möglichkeiten reichen von schlichten Rundrohrmodellen bis hin zu individuell gestalteten Varianten, die sich harmonisch in das Stadtbild einfügen. Damit wird der Fahrradanlehnbügel zum Bestandteil urbaner Gestaltung – nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch und technologisch fortschrittlich.

Smart platziert, smarter genutzt

Die Positionierung von Fahrradanlehnbügeln ist entscheidend für deren Wirksamkeit. Sie sollten gut sichtbar und fußläufig erreichbar sein, ohne den Fuß- oder Straßenverkehr zu beeinträchtigen. Besonders geeignet sind Standorte vor Schulen, Kitas, Universitäten, Ämtern, Supermärkten, Bahnhöfen oder in Innenstädten. In Kombination mit Beleuchtung, Bänken oder Grünflächen entstehen Aufenthaltsqualität und Sicherheit.

Prünte bietet hier projektbezogene Beratung und Unterstützung – von der Auswahl geeigneter Modelle bis zur Umsetzung im Stadtraum.

Best-Practice: Wie Kommunen von Prünte profitieren


Viele deutsche Städte setzen bereits auf Lösungen von Prünte. Dabei geht es nicht nur um die Lieferung von Fahrradanlehnbügeln, sondern um ganzheitliche Konzepte – von der Bedarfsanalyse über die Planung bis hin zur Integration in bestehende Stadtmöbel-Infrastrukturen. Kunden profitieren dabei von hoher Produktqualität, individueller Beratung und einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Zahlreiche Kommunen bundesweit, darunter München, Hannover, Hildesheim und Rostock, haben bereits auf die Expertise von Prünte vertraut. Ob in Innenstädten, an Bahnhöfen oder vor öffentlichen Einrichtungen – überall zeigen sich die positiven Effekte: weniger wild abgestellte Fahrräder, mehr Ordnung und Sicherheit sowie eine sichtbar gestärkte Radverkehrsinfrastruktur.

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Fahrradanlehnbügel sind auf den ersten Blick unscheinbar. Doch sie erfüllen eine zentrale Aufgabe auf dem Weg zur nachhaltigen, lebenswerten Stadt. Sie geben dem Radverkehr Rückhalt, im wörtlichen wie übertragenen Sinne. Mit einem Partner wie Prünte an der Seite lassen sich funktionale Lösungen realisieren, die dem Anspruch an Sicherheit, Gestaltung und Nachhaltigkeit gerecht werden.

Wer Stadtentwicklung ernst meint, sollte auch die kleinen Elemente der Infrastruktur nicht unterschätzen. Fahrradanlehnbügel sind ein gutes Beispiel dafür, wie einfache Mittel große Wirkung entfalten können – für eine Stadt, in der Radfahren selbstverständlich dazugehört.

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