Landesgartenschau Neuss

Wie jeden Monat fasst Chefredakteurin Theresa Ramisch die wichtigsten, interessantesten oder kuriosesten News aus der Planung kurz und knapp zusammen. 

Hamburger Senat nimmt Rahmenplan zum Stadteingang Elbbrücken an: Nach zwei Jahren Vorarbeit ist der Rahmenplan für das 80 Hektar große Gebiet zwischen nördlicher Veddel bis ins südliche Hammerbrook nun beim Hamburger Senat beschlossene Sache. Alles zum Projekt lesen Sie hier.

Wettbewerb Bonner Rheinufer entschieden: Gemeinsam mit der VerkehrsConsult Dresden-Berlin GmbH (VCDB) überzeugte Planorama die Jury im Wettbewerbsver­fahren zur Umgestaltung des Rheinufers in Bonn gegenüber acht weiteren Teilnehmenden. Alles zum Entwurf lesen Sie hier.

Konversion in Augsburg: Für die verbleibenden Flächen der Reese-Kaserne lobte die Stadt Augsburg einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb aus. Nun stehen die Wettbewerbsgewinner*innen fest. Anerkennungen erhielten unter anderem Treibhaus, bauchplan ).( und Lohrer Hochrhein Landschaftsarchitekten. Wer den ersten Preis machte, das lesen Sie hier.

Mehr Sicherheit von Kindern im öffentlichen Raum: Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat mit Partner*innen Instrumente entwickelt, um das Sicherheitsgefühl von Kindern und Jugendlichen in der Stadt partizipativ zu erfassen. Alles zu den Ergebnissen lesen Sie hier.

Landesgartenschau Neuss: Die Landesgartenschau Neuss soll 2026 stattfinden. Die Stadt bereitet sich bereits auf die Großveranstaltung vor und ebnet den Weg. Alles zu den aktuellen Planungen von Stephan Lenzen und den Zielen der Stadt Neuss lesen Sie hier in einer Übersicht.

Oberlander Prize an Julie Bargmann

Neue Nutzungen für Klöster: Immer mehr Ordensgemeinschaften müssen sich von ihren Klöstern trennen. Das neue Wissensportal -zukunftkulturraumkloster.de soll nun künftig Unterstützung bei der Suche nach neuen Nutzungen bieten. Wie diese aussehen können, lesen Sie hier.

Brooklyn Bridge Park gewinnt Rosa Barba Prize: Das Projekt von Michael Van Valkenburgh Associates hat auf der diesjährigen Landschaftsarchitektur­biennale den Rosa Barba Inter­national Landscape Prize erhalten. Alles zu Projekt und Preis lesen Sie bald hier.

Julie Bargmann gewinnt Oberlander Prize: Mitte Oktober gab die Cultural Landscape Foun­dation bekannt, dass Julie Bargmann den Cornelia Hahn Oberlander International Landscape Architecture Prize  („Oberlander Prize“) erhält. Die Jury bezeichnet Bargmann in ihrer Begrünung als „Provokateurin, eine kritische Praktikerin und eine ­öffentliche Intellektuelle“. Alles dazu lesen Sie hier.

Das könnte Sie auch interessieren
2024 lobt der bdla Bayern zum dritten Mal den Bayerischen Landschaftsarchitektur-Preis aus. Logo: Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen Landesverband Bayern
Bayerischer Landschaftsarchitektur-Preis 2024 ausgelobt
luftaufnahme-einer-stadt-durch-die-ein-fluss-fliesst-P2d8SKdbjEE
Data-Driven Design in Toronto – KI als Entscheidungsinstanz in der Planung
Prozess als Prinzip
Extremtemperaturen in Europas Städten – urbane Hitzeinseln verstärken die Auswirkungen der Hitze Europa auf Mensch und Infrastruktur. Foto von Sagar Kulkarni auf Unsplash
Hitze Europa: Die Auswirkungen extremer Hitzeperioden auf Städte
Beteiligungsinstrument: Ausstellung
Vestre und Note Design Studio präsentieren: PLINTH
roter-bus-tagsuber-unterwegs-21HKIGtU9Xk
Vergleich: Smart City Mobility Frameworks internationaler Metropolen
Ein Detail von Belag und Freiraummaterial zum Thema Cortenstahl Zaunelemente
Cortenstahl Zaunelemente: Material, Detail und Praxis
Ukraine Krieg: Мы за мир
luftbild-des-stadtbildes-bei-nacht-C6l894Q7wpI
Resilienz durch Dezentralisierung – Stadt als Netzwerk statt Zentrum

Am 8. Oktober wird an der Universität EPFL in Lausanne im Rolex Education Centre der diesjährige Topos Landscape Award verliehen. Dies geschieht im Rahmen einer von Archizoom veranstalteten Konferenz zum Thema „The Narrative of Landscape“. Der Schwerpunkt wird auf der Bedeutung des Bodens für die Landschaft liegen, die Betrachtung wird interdisziplinär sein. Zu den eingeladenen Referenten zählen Richard Sennett, Saskia Sassen, Adriaan Geuze und David R. Montgomery. Näheres zum Programm und zur Anmeldung unter http://archizoom-nls.epfl.ch.

Der Topos Landscape Award 2014 geht an die Landschaftsarchitekten von LOLA aus Rotterdam/Niederlande. Das 2006 gegründete Büro beschäftigt sich konzeptionell mit großmaßstäblichen Ökosystemen und entwickelt Ideen zu Raum und Natur, realisiert aber auch Projekte im urbanen und ländlichen Kontext. LOLA begibt sich, nach eigener Darstellung, auf die Suche nach innovativen und sublimen Landschaften (www.lolaweb.nl).
Der Topos Landscape Award wird seit 2002 von der Redaktion der Zeitschrift Topos verliehen. Geehrt wird mit dieser Auszeichnung ein Landschaftsarchitekturbüro, das mit seinen Projekten wesentlich zur qualitätvollen zeitgemäßen Gestaltung von Stadt und Landschaft beiträgt und durch innovative Ideen die Landschaftsarchitektur-Szene bereichert und dessen Werk stellvertretend für die Arbeit zeitgenössischer Landschaftsarchitekten steht. Der Topos Landscape Award will auf die Lebendigkeit und Dynamik sowie auf die Vielschichtigkeit der landschaftsarchitektonischen Aufgaben hinweisen.
Bisher ging die Auszeichnung an Stig L. Anderssons Tegnestue (Kopenhagen), Karres en Brands (Hilversum), Gross.Max. (Edinburgh), McGregor and Coxall (Sydney), Stoss LU (Boston), Antje Stokman (Hamburg), Taktyk (Brüssel/Paris).

2013 wurde, abweichend von den Kriterien, kein junges Büro geehrt, sondern ein erfolgreicher Landschaftsarchitekt mit internationaler Bedeutung: Peter Latz aus Kranzberg bei Freising in Bayern, Deutschland.
Konferenz und Würdigung von LOLA stehen im Kontext zu Lausanne Jardins, deren temporäre Landschaftsinterventionen noch bis 14. Oktober zu besichtigen sind.
http://lausannejardins.ch

Mit freundlicher Unterstützung der Baumschule Lorberg

Bundespreis Koop.Stadt: 5 Fragen

Advertorial Artikel Parallax Article

Mit dem Bundespreis Koop.Stadt schaffen die Träger*innen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden, einen Preis, der herausragende kommunale Beispiele einer Kooperationskultur zwischen Kommune und Zivilgesellschaft ausgezeichnet. Alles was Sie dazu wissen müssen, erfahren Sie im Interview mit den Projektleiter*innen Lisa Schopp und Stephan Willinger.

200 000 Euro Preisgeld für den Bundespreis Koop.Stadt

 

An wen richtet sich der Preis?

Wir suchen Kommunen ab 10 000 Einwohner*innen, die durch ihre Zusammenarbeit mit Stadtmacher*innen zu einer Kooperativen Stadt werden. Planungsbüros, Bürger*innen, Initiativen oder Vereine können Kommunen bei der Bewerbung unterstützen. Die Einreichung der Bewerbung ist jedoch nur durch die Kommune selbst möglich.

Was kann eingereicht werden?

Bewerben können sich die Kommunen mit angestoßenen, laufenden sowie bereits umgesetzten Instrumenten oder Kooperationsprojekten der Stadtentwicklung. Die Auslober*innen suchen konkrete Maßnahmen zur Förderung der Zusammenarbeit und einer aktiven Mitgestaltung durch zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine oder soziokulturelle Akteur*innen. Dazu zählen allgemeine rechtliche, politische und strukturelle Maß­nahmen wie beispielsweise die Einrichtung von runden Tischen, Vermittlerstellen oder Zugang zu Raum für diese Akteur*innen. Aus der Bewerbung soll sich ein Gesamtbild über die Kooperationskultur der Kommune ergeben.

Was ist der Mehrwert der Teilnahme?

Der Preis zeichnet Kommunen für ihre erfolgreiche kooperative Stadtentwicklung aus und trägt auf diese Weise zu Imagegewinn, Motivation und Bindung neuer Kooperationspartner*innen bei. Neben der Auszeichnung selbst und der Einladung zur Preisverleihung im Rahmen des Bundes­kongresses der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, der im Mai 2021 in Köln stattfindet, werden die die Preisträger*innen dabei unterstützt, mehr Menschen zu aktiv Handelnden in der Stadtentwicklung zu machen. Die zehn am höchsten bewerteten Bewerber*innen erhalten insgesamt eine Summe von 200 000 Euro Preisgeld zur Umsetzung weiterer Kooperationsprojekte. Die Auszeichnung ist für fünf Jahre gültig. Die eingereichten Best-Practice-Beispiele werden in einer Publikation gesammelt und aufbereitet.

Fachübergreifende Jury

Wie wird bewertet?

Die Jury prämiert Kommunen, die mit klugen Ideen kooperative Stadtentwicklungsprojekte angeschoben und dadurch etwas Neues geschaffen haben. Die Projekte können aus allen Handlungsfeldern kommen, vom Städtebau bis zur Freiraumgestaltung. Bei der Beurteilung werden rechtliche, politische und strukturelle Bausteine der Kooperation beleuchtet. In die Bewertung fließen angestoßene, laufende sowie bereits umgesetzte Instrumente, Leitbilder oder politisch beschlossene Maßnahmen mit ein. Grundsätzlich lässt sich sagen: Je mehr an Kooperation mit verschiedenen Akteurs­gruppen nachgewiesen werden kann und je mehr Handlungsfelder abgedeckt werden, desto besser die Bewertung.

Wie erfolgt die Jurierung?

Nach einer ersten Vorprüfung tritt eine fachübergreifend zusammengesetzte Jury zusammen, die die Beiträge bewertet und die Preisträger*innen auswählt. Die Jury des Bundespreises Kooperative Stadt setzt sich aus den Partner*innen der Nationalen Stadt­entwicklungspolitik zusammen: Ver­treter*innen des Deutschen Städtetags, des Deutschen Städte- und Gemeindebunds und der Länder sowie des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Die Bewerbung ist noch bis zum 10. März 2021 unter www.koop-stadt.de möglich.

Lisa Schopp und Stephan Willinger sind Projektleiter*innen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Das Projekt Bundespreis Koop.Stadt wird durchgeführt durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung.